Buttermilch

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 13. Mai. 2020

Buttermilch ist ein echtes Light-Produkt mit wertvollen Inhaltsstoffen! Sehr gesund und gut zum Abnehmen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Buttermilch
  2. Das sollten Sie über Buttermilch wissen
  3. Unsere liebsten Buttermilch-Rezepte
  4. So gesund ist Buttermilch
  5. Gesundheitsvorteile von Buttermilch

Infografik zu Buttermilch

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie alle Informationen unterhalb der Grafik. 

Buttermilch...

  • ...festigt die Knochen: Buttermilch enthält fast genauso viel Calcium wie Trinkmilch – schon 0,5 Liter deckt den Tagesbedarf an diesem Mineralstoff und sorgt dadurch für feste Knochen und gute Zähne. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den ebenfalls hohen Gehalt an Milchzucker: Er hilft dabei, dass der Körper das Kalzium optimal nutzen kann.
  • ...ist gut verträglich: Mit maximal vier bis fünf Gramm Milchzucker pro 100 Milliliter gehört Buttermilch zu den Lebensmitteln mit relativ niedrigem Laktosegehalt. Je nach Empfindlichkeit bekommt Buttermilch darum Menschen mit einer Laktose-Unverträglichkeit oft besser als Trinkmilch; mit etwas Glück haben manche Betroffene sogar gar keine Beschwerden.
  • ...enthält viel Eiweiß: Beim Proteingehalt liegt Buttermilch sogar etwas höher als Milch: Mit 3,5 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm hilft das säuerliche Getränk dabei, den täglichen Bedarf zu decken.
  • ...CO2-Bilanz: Mit einem Emissionswert von unter 130 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Buttermilch gut. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.
  • ...stärkt die Abwehrkräfte: Mit Buttermilch kann man eine gesunde Darmflora fördern und die nützlichen Bakterien im Darm unterstützen. Auf diese Weise lassen sich mit Buttermilch die Abwehrkräfte bzw. das Immunsystem stärken.
  • ...beruhigt den Magen: Bei einem gereizten Magen oder Magenschmerzen kann Buttermilch helfen, wenn sie nicht zu kalt getrunken wird. Die Milchsäurebakterien in Buttermilch unterstützen außerdem die Heilung bei leichten Entzündungen.
  • ...kann zur Figur-Falle werden: Besonders im Sommer sind Mix-Drinks mit Buttermilch und Säften aus dem Kühlregal heiß begehrt. Das ist okay, solange man dabei im Auge behält: Auch Buttermilch kann zur Falle für Figurbewusste werden, wenn sie mit reichlich Zucker kombiniert ist. Im Zweifelsfall leckerer und kalorienärmer: Buttermilch selbst mit frisch gepresstem Saft oder Direktsaft mixen!
  • ...wird manchmal gefälscht: Klassische Buttermilch wird beim Buttern von Süßrahmbutter und mildgesäuerter Butter gewonnen. Beim Schlagen von Rahm entstehen Butterkörner, aus denen Flüssigkeit (Buttermilch) und Butter entsteht. Zu erkennen ist dieses Original an der Bezeichnung „Reine Buttermilch“. Steht dagegen nur „Buttermilch“ auf dem Becher, handelt es sich um eine Art Fake: teilentrahmte oder entrahmte Milch, der man mit zugesetzten Milchsäurebakterien den säuerlichen Geschmack gibt.

Das sollten Sie über Buttermilch wissen

Buttermilch ist billig, mit 44 Kalorien pro 100 Gramm recht kalorienarm und löscht den Durst ganz wunderbar. Buttermilch ist also ein echtes Light-Produkt und zwar eines mit wertvollen Inhaltsstoffen. Die saure Milch enthält hochwertiges Milcheiweiß. Aber, was noch wichtiger ist, sie hat fast ebenso viel Milchzucker und Calcium wie die viel kalorienreichere übliche Trinkmilch.

Die Kombination dieser beiden Stoffe ist ideal, weil der Milchzucker dem Körper hilft, das knochenstärkende Calcium optimal zu nutzen.Außerdem wird er im Dünndarm nicht vollständig abgebaut, ein Teil gelangt in die tiefen Abschnitte des Darms. Hier dient er den guten Bakterien als Futter und verscheucht gleichzeitig krankmachende Keime aus der Darmflora.

Weil Buttermilch weniger als 1 Prozent Fett enthält, sind nur kleine Mengen der fettlöslichen Vitamine A und D darin. In der heißen Jahreszeit, wenn Buttermilch als Durstlöscher reißenden Absatz findet, fragt man sich häufig, wo plötzlich diese Riesenmengen herkommen. Meist ist es gesäuerte Magermilch, die als Buttermilch-Imitat verkauft wird. Die Fälschung mag zwar geschmackliche Nachteile haben, aber der Ernährungswert bleibt derselbe.

Unsere liebsten Buttermilch-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Buttermilch-Rezepten.

So gesund ist Buttermilch

Wer Buttermilch mag, sollte sie möglichst oft trinken oder in der Küche verwenden. 0,5 Liter Buttermilch deckt den täglichen Calciumbedarf. Kinder, die keine Milch trinken, können sich häufig für Mixgetränke aus Buttermilch und Fruchtsaft begeistern und auf diese Weise an hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe und einige Vitamine kommen.

Auch für Kinder mit Übergewicht ist Buttermilch eine gute Alternative zur fetthaltigeren Trinkmilch – allerdings fehlt ein Großteil der in der Milch enthaltenen Vitamine A und D.

Frauen ab 35 können durch regelmäßigen Buttermilchgenuss Knochenverlusten im Alter (Osteoporose) wunderbar vorbeugen, denn die säuerliche Buttermilch liefert wenig Kalorien, keine gesättigten Fette und viel von dem knochenstärkenden Mineralstoff. Je größer der Calciumvorrat in den Knochen einer Frau, desto weniger Probleme hat sie im Alter!

Nährwerte von Buttermilch pro 100 Gramm  
Kalorien 37
Eiweiß 3,5 g
Fett 0,5 g
Kohlenhydrate 4 g
Ballaststoffe 0 g

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