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Zehn Tage zuckerfrei

Zuckerfrei durch das Wochenende

Zuckerfrei durch das Wochenende zu kommen, war gar nicht so einfach, wie ich dachte. Freitag Mitarbeiterfrühstück und Cocktailabend, Samstag ins Restaurant und Sonntag ausgiebig frühstücken: ein ganz normales Wochenende. Zuckerfrei war dieser Plan aber eine ziemliche Herausforderung.

Zuckerfrei

Freitag

Zuckerfreie Herausforderungen am Freitag

Der Freitagmorgen begann mit dem zweiwöchentlichen Mitarbeiterfrühstück. Eigentlich ist das einer meiner Höhepunkte in der Woche: Es gibt frische Brötchen und eine riesige Auswahl an Marmeladen, Aufschnitt und Guacamole

Da ich Bedenken hatte mich nicht zurückhalten zu können, frühstückte ich bereits zu Hause. Das war im Nachhinein auch eine ganz gute Idee, denn der einzige Aufstrich (Guacamole), den ich hätte essen dürfen, war bereits leer, als ich an den Tisch kam.

Am Abend hatte ich mich schon länger zum Cocktailabend mit Freunden verabredet. Da ich nicht absagen wollte, überlegte ich, welche zuckerfreien Alternativen zu den Cocktail-Klassikern (zum Beispiel Mojito) es geben könnte.

In den meisten Zucker-Ratgebern, die ich in meiner Recherche und Rezeptsuche verwendet habe, wird grundsätzlich vom Alkoholkonsum abgeraten. Das würde vor allem in der Übergangsphase in ein zuckerfreies Leben die Umstellung erschweren. Bei der Suche nach Alternativen nahm ich neben Mischgetränken, auch die beiden beliebtesten alkoholischen Getränke der Deutschen unter die Lupe: Bier und Wein.

Bier

Bier

Ob herb oder süßlich, zur Herstellung von Bier wird Maiszucker (Maltose) benötigt. Nachdem aus Getreide durch das Schrotverfahren Malz entstanden ist, beginnt das sogenannte "maischen". An dieser Stelle kommt auch der Zucker ins Spiel. 

Während des Maischvorgangs werden Enzyme aus dem Malz freigesetzt und lösen die Umwandlung der Malzstärke in Malzzucker aus. Maltose bedingt, ebenso wie Glukose, eine Veränderung des Insulinspiegels und behindert dadurch auch die Fettverbrennung.

Wein

Rotwein und Trauben

Bei dem Gedanken an Wein denke ich sofort an Weintrauben (eine der fruktosehaltigsten Obstsorten) – also an eine Zuckerbombe. Das ist jedoch nicht ganz richtig: Bei der Herstellung von Wein wird die Fruktose der verwendeten Frucht in Alkohol umgewandelt. 

Das bedeutet, der Zuckergehalt hängt von der Verarbeitung der Trauben ab. Je trockener der Wein ist, desto weniger Zucker enthält er. Dabei wird kein Unterschied zwischen der roten oder weißen Traube gemacht. Dessertweine und Sekt hingegen sind wahre Zuckerbomben. Ein kleines Glas mit 0,1 Litern enthält circa 4 Gramm Zucker.

Meine Alternativlösung für den Abend

Schnaps in seiner reinen Form (zum Beispiel Wodka) enthält kaum Fruktose. Die Zuckerbomben bei Mischgetränken oder Cocktails sind also in diesem Fall nicht der Schnaps, sondern die Säfte oder die Sirupe, die oftmals Hauptbestandteil dieser Getränke sind.

Für den Cocktailabend habe ich einen Tipp von meiner Arbeitskollegin bekommen und diesen auch gleich umgesetzt. Es gab eine "Skinny Bitch": Der Longdrink besteht aus vier Zentiliter Schnaps (zum Beispiel Wodka), Soda und Zitronensaft. Ich habe den Drink noch mit weiteren Zitronenscheiben und Gurken garniert.

SkinnyBitch

Alkohol ja oder nein? Eines steht fest: Alkohol hat in jeglicher Form viele Kalorien. Wer sich genauer über den Kaloriengehalt von den verschiedenen Alkoholsorten informieren will, der kommt hier mit einem Klick zur Übersicht.

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