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SUPER SCHNELL UND SUPER LOW-CARB

Low-Carb Blitzrezepte für den Ostermontag

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 16. Sep. 2020

Nach dem Osterwochenende wollt ihr kalorientechnisch etwas kürzer treten und trotzdem schnell noch was Leichtes für den Brunch am Ostermontag zaubern? Dann sind diese leckeren Rezeptideen genau richtig für euch. Alle Low-Carb Blitzrezepte enthalten eine Extraportion sättigendes Protein, sind absolut zuckerarm und super easy gemacht!

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Ich liiiieeebe Ostern. Und zwar mit allem was dazugehört. Osterhasen, Hefezöpfe, ein reichlich gedeckter Frühstückstisch und natürlich viele bunte Ostereier. Ostern bedeutet für mich Frühling und das darf auch gerne gefeiert werden. Während ich mir während der Ostertage so gut wie keine Verbote bezüglich Schokolade etc. auferlege, merke ich, dass mein Körper nach 3 Tagen voller kalorienreicher und teils fettiger Lebensmittel Lust auf etwas Leichtes hat.

Besonders wenn der große Osterbrunch am Sonntag vorbei ist, sehne ich mich nach frischen proteinreichen Nahrungsmitteln und bin ehrlich gesagt froh, dass ich die ganzen Schokoladenhasen bis November in ihrer modifizierten Form als Weihnachtsmänner nicht mehr sehen muss.

Falls es euch genauso geht, ihr aber noch heute zu einem Brunch oder einem Nachmittagskaffee eingeladen seid und nach der Völlerei über die Ostertage etwas kürzer treten wollt, habe ich genau das Richtige für euch!

Denn diese drei Rezeptideen sind absolut low-carb, liefern ordentlich Protein und sind in maximal 25 Minuten gezaubert.

Und das Beste: Ihr braucht keine fancy Zutaten, sondern könnt die ganzen übrig gebliebenen rohen Eier vom Ostereiermalen für die Rezepte nutzen.

Für Süße: Rübli-Oopsies mit Frischkäsecreme

Rübli-Torte oder Karottenkuchen gehört zu einem meiner liebsten Kuchen. Denn der Rübli-Kuchen super einfach gemacht und gelingt garantiert auch Backanfängern.

Die Möhren machen ihn schön saftig und ergänzen sich perfekt mit einem Frischkäse-Topping. Karottenkuchen und Ostern gehören für mich einfach zusammen, deswegen habe ich für euch ein zuckerarmes Rübli-Rezept entwickelt, dass auf eurem Osterbrunch schneller weggegessen ist, als ihr gucken könnt.

Erinnert ihr euch noch an Oopsies? Die kohlenhydratarmen Brüder der amerikanischen Whoopies, haben vor circa einem Jahr einen absoluten Hype erlebt. Mittlerweile ist das Cloud Bread aus dem Rampenlicht verschwunden, was aber keineswegs bedeutet, dass es sich nicht perfekt für eine Low-Carb Leckerei eignet.

Denn das Besondere ist, dass Oopsies sehr eiweißreich sind und so gut wie keine Kohlenhydrate haben. Gepaart mit einer cremigen Frischkäsefüllung sind die Rübli-Oopsies nicht nur an Ostern super lecker!

Zutaten für die Oopsies:

  • 6 Eier
  • 120 Gramm Frischkäse
  • 120 Gramm Magerquark
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL oder Erythrit
  • 2 EL Mandelmehl
  • 2 EL Karottenraspeln

Zutaten für die Cremefüllung:

  • 120 Gramm Frischkäse
  • 120 Gramm Magerquark
  • ½ Vanilleschote
  • 1 Prise Zimt
  • 3 EL Puderxucker
  • 2 TL Karottenraspel

Rübli-Oopsies – so wird’s gemacht!

  1. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Dann die Möhre schälen, fein raspeln, und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Eier trennen und das Eigelb in einer Schüssel mit dem Frischkäse verrühren.
  3. Anschließen Backpulver und Xylit hinzugeben und nochmals gründlich vermengen.
  4. Jetzt das Eiweiß steif schlagen, Mandelmehl und Karottenraspeln vorsichtig unterrühren und portionsweise unter die Ei-Frischkäse-Masse heben.
  5. Wer mag füllt die Masse in einen Spritzbeutel oder gibt mit einem Löffel etwa 12 bis 16 kleine Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  6. Dann werden die Oopsies für circa 20 – 25 Minuten gebacken – je nachdem wie braun ihr sie haben wollt. Nachdem dem Backen auf einem Gitter kurz abkühlen lassen.

Zubereitung der Cremefüllung

  1. Den Frischkäse und Magerquark, zusammen mit den restlichen Zutaten für die Füllung mit einem Handmixer auf langsamer Stufe cremig rühren.
  2. Dann die in einen Einwegspritzbeutel füllen und die Hälfte der Oopsies auf der flachen Seite mit der Creme bespritzen, dann die übrigen Kekse daraufsetzen, leicht andrücken.
  3. Wenn ihr mögt, könnt ihr eure Rübli-Oopsies noch mit einer kleinen Marzipankarotte oder Puderxucker dekorieren.
  4. Fertig!

Für Herzhafte: Eier-Muffins mit bunten Zutaten

Was wäre Ostern ohne Eier? Wahrscheinlich nur halb so bunt und lustig, denn Eier gehören an den Ostertagen einfach dazu. Allerdings bleiben beim Auspusten der Eier für das Ostereiermalen oft viele rohe Eier übrig, die nur mit einer Handvoll Rührei essenden Eierliebhabern vernichtet werden können.

Wenn Ihr herzhafte Rezepte liebt, und noch auf der Suche nach einem kohlenhydratarmen Sattmacher für die Frühstückstafel seid, sind die herzhaften Eiermuffins euer Rezept!

Ihr könnt sie nach euren persönlichen Vorlieben mit verschiedenen Gemüsesorten, Speck oder Gewürzen verfeinern und sogar ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. So habt ihr im stressigen Alltag oder für den Hunger zwischendurch immer einen gesunden Snack parat.

Zutaten für die Eier-Muffins:

  • 6 Eier
  • Ein Schuss Milch oder Kochsahne pro Muffin
  • 3 EL gehackte Frühlingszwiebeln
  • Hähnchenbrust oder Bacon
  • Eine Hand voll Cherry-Tomaten
  • ½ Feta-Käse oder Mozzarella
  • Kresse zur Deko
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Jetzt die zwölf Eier mit einem Schuss Milch, sowie Salz und Pfeffer verquirlen.
  3. Dann die einzelnen Muffin-Formen mit dem verschiedenen Zutaten füllen (wie gesagt, lasst eurer Phantasie freien Lauf) und dann die Eiermasse darüber gießen.
  4. Anschließend kommt die Muffins für circa 20 Minuten in den Ofen.
  5. Wer mag kann die Muffins nach dem Backen noch mit Kresse oder anderen Kräutern verzieren.

Für Eilige: Avocado-Ei-Brot

Das Avocado-Ei-Brot ist das Aschenputtel unter den Butterbroten. Durch Social Media hat es einen wahren Höhenflug erlebt und sich von der einfachen Stulle zum Fancy Foodblogger-Accessoire entwickelt. Mittlerweile gibt es sogar Restaurants, in denen man nur (!) Avocadobrot essen kann.

Mal ehrlich, wer wäre früher ins Restaurant gegangen, um ein Brot zu essen? Allerdings ist der Hype um das Avocado-Ei-Brot nicht ganz unbegründet, denn dass sich drei verschiedene Zutaten so perfekt ergänzen und nur nur mit einer Prise Salz oder Pfeffer verfeinert werden müssen, ist ziemlich einzigartig.
 
Dazu kommt noch, dass das Brot mit Promifaktor nicht nur unserem Magen, sondern auch unserer Figur richtig gut tut. Denn die Avocado liefert viele ungesättigte Fettsäuren, die sogar den Fettabbau im Körper unterstützen können.

Die hartgekochten Eier sind ein echter Sattmacher, enthalten wenig Kohlenhydrate, dafür umso mehr Proteine. Wer es mit Low-Carb richtig ernst meint, greift beim Brot auf die kohlenhydratreduzierte Variante zurück.
 
Übrigens ist die gesunde Stulle auch in Nullkommanix zubereitet. So findet ihr für die übriggebliebenen hartgekochten Eier von Ostern eine gute Verwendungsmöglichkeit.

Avocados - immer zu hart oder zu weich?

Leider hat man nicht selten das Pech, dass die Avocados im Supermarkt einfach nie perfekt reif sind. Viele sind steinhart (obwohl sie den Sticker "essreif" tragen), oder schon so oft gedrückt worden, dass einem beim Aufschneiden eine braune, guacamoleähnliche Masse entgegen fällt.

Der Trick für die perfekt gereifte Avocado ist eigentlich ganz easy: Einfach eine härtere Frucht wählen und circa drei is vier Tage im Voraus kaufen. Zuhause dann am besten mit Äpfeln zusammen lagern. Denn die Äpfel verströmen das Reifegas Ethylen – so kann die cremige Avocado schneller aufs Brot.

Ich wünsche euch einen fantastischen Ostermontag!

Viele Grüße,

eure Oona

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