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Avocado

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 26. Feb. 2019

Die Avocado schmeckt nicht nur klasse, sie enthält auch reichlich hochwertige Pflanzenfette. Außerdem können Avocados noch viel mehr – hier kommen Sie zur Warenkunde.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Interaktive Infografik zu Avocados
  2. Das sollten Sie über Avocados wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  3. Unsere liebsten Avocado-Rezepte
  4. Wie gesund sind eigentlich Avocados?
  5. Gesundheitsfakten von Avocados
  6. Einkaufs- und Küchentipps für Avocados
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  7. Zubereitungstipps für Avocados

Interaktive Infografik zu Avocados

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann klicken Sie einfach auf den entsprechenden Plus- oder Minuspunkt.

 

Avocados...

  • ...unterstützen beim Abnehmen: Obwohl Avocados rund 30 % Fett enthalten, gehören sie zu den Schlankmachern. Avocado enthält nämlich ein Enzym (Lipase), das dem Körper dabei hilft, vermehrt Fett abzubauen. Einige Studien kommen sogar zu dem Ergebnis, dass Lipase das Speichern von Fett im Körper verhindern kann.
  • ...liefern wertvolle Fettsäuren: Das Fett in Avocado besteht aus einfach ungesättigten Fettsäuren bzw. Omega-3-Fettsäuren, die für Herz und Kreislauf besonders günstige Effekte haben und u.a. den Cholesterinspiegel senken können.
  • …stärken die Nerven: Bei Stress und Nervosität kann Avocado wirksam helfen, denn in ihrem Fruchtfleisch stecken große Mengen von Lecithin und B-Vitaminen.
  • …tun den Muskeln gut: Für eine Frucht enthält die Avocado mit etwa 30 mg eine relativ große Portion Magnesium. Der Mineralstoff unterstützt den Aufbau von Muskelgewebe, hilft gegen Krämpfe und fördert eine gute Funktion der Nerven.
  • …sorgen für das Zahnfleisch: Nicht nur Naturheilkundler, auch manche Zahnärzte empfehlen Avocado zur Vorbeugung gegen Zahnfleischschwund und Zahnfleisch-Entzündung. Ein Stoff in Avocados blockiert nämlich die Absonderung eines Enzyms, das für den Abbau von Zahnfleisch-Gewebe verantwortlich ist.
  • …halten länger jung: Mit rund 1,3 mg Vitamin E gehört Avocado zu den Lebensmitteln, die unsere Körperzellen vor dem Einfluss von schädlichen freien Radikalen schützt. Wer regelmäßig Avocado isst, kann vorzeitigen Alterserscheinungen wie Falten und außerdem auch Krebserkrankungen vorbeugen.
  • …schützen die Augen: Gleich zwei Stoffe in Avocado helfen bei Überanstrengung der Augen und sorgen für gute Sehkraft. Zum einen enthält Avocado den sekundären Pflanzenstoff Lutein, der die Augen u.a. vor schädlicher UV-Strahlung schützt; außerdem ist der Vitamin A-Gehalt in Avocado mit 12 Mikrogramm ebenfalls hoch.
  • …bekommen nicht jedem: Zum Glück vertragen die meisten Avocado wunderbar. Allerdings kann es bei Allergikern zu Kreuzallergien kommen, bei denen nach dem Essen von Avocado Beschwerden wie Atemnot, Schwächegefühlen und Übelkeit auftreten.

Das sollten Sie über Avocados wissen

Gerade mal 40 Jahre ist es her, dass bei uns kaum jemand die Avocado kannte – und heute gehört sie zu den absoluten Favoriten aller exotischen Früchte. Diese Karriere war durchaus zu erwarten, denn die Avocado wird nicht umsonst auch „grünes Gold“ oder „Butter des Waldes“ genannt: Ihr zartgrünes Fruchtfleisch zergeht auf der Zunge und schmeckt so mild, dass fast jeder es mag. Für eine Frucht schmeckt die Avocado sogar ungewöhnlich neutral, weshalb man sie gern und oft pikant zubereitet oder kombiniert. Trotzdem handelt es sich botanisch eben nicht, wie viele denken, um ein Gemüse, sondern um Obst.

Experten schätzen, dass weltweit ungefähr 400 verschiedene Sorten der Avocado an den bis zu 20 m hohen Bäumen wachsen. In Farbe, Form und Gewicht können sie sich ziemlich stark unterscheiden: Manche Avocadosorte wiegen z.B. zwischen 200 und 400 g, andere bringen es auf stolze 2 kg.

Die Schale einer Avocado kann je nach Sorte schwarz, dunkelgrün oder braunrot und sowohl glatt als auch stark „genoppt“ sein. Und nicht immer hat die Avocado die typische birnenartige Form – manche Sorten erinnern eher an Äpfel oder Pflaumen. In jeder Avocado aber verbirgt sich das weißliche bis grüne Fruchtfleisch mit dem runden Samenkern, den man nicht mitisst.

Herkunft

Ihre ursprüngliche Heimat hat die Avocado im tropischen Mittelamerika, wo man sie seit sagenhaften 10.000 Jahren kennt und schätzt. Bis heute kommen vor allem im Winter die Importe aus Süd- und Mittelamerika. Avocado baut man aber auch in anderen Ländern wie z.B. Mexiko, den USA und rund ums Mittelmeer sowie speziell in Israel an.

Saison

Die Avocado ist bei uns das ganze Jahr über zu haben.

Geschmack

Reife Avocados schmecken mild-aromatisch und haben ein sehr weiches, butterartiges Fruchtfleisch, das bei sanftem Druck leicht nachgibt.

Unsere liebsten Avocado-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Avocado-Rezepten.

Wie gesund sind eigentlich Avocados?

Wer der Figur zuliebe auf Avocados verzichtet, leidet (fast) ganz umsonst. Denn es stimmt zwar, dass in der Avocado beachtliche Mengen Fett stecken – dennoch sind die leckeren Exoten keineswegs Dickmacher. Avocados unterstützen vielmehr den Stoffwechsel beim Fettabbau und liefern unserem Körper wertvolle Nährstoffe. Das liegt vor allem am Enzym Lipase, das die Fettschmelze während der Verdauung, aber auch im Fettgewebe selbst mit steuert. Einige Forscher halten es sogar für wahrscheinlich, dass die Lipase das Speichern des Avocadofetts verhindert und den Fettabbau dadurch insgesamt beschleunigt. sodass Sie mit Avocados abnehmen können. 

Abgesehen von rund 30 Prozent gesunder ungesättigter Fettsäuren stecken in Avocados viel Lecithin und Vitamin B, was sie zu einer optimalen Gehirn- und Nervennahrung macht. Wertvolle Öle plus die Vitamine A und E machen die Avocado sogar zum Schönheitsmittel: Ob als Guacamole oder als Gesichtsmaske - das zartgrüne Fruchtfleisch hat Anti-Aging-Effekte.

Nährwerte von Avocados pro 100 Gramm  
Kalorien 130
Eiweiß 1,5 g
Fett 12 g
Kohlenhydrate 3,6 g
Ballaststoffe 4 g

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Einkaufs- und Küchentipps für Avocados

Einkauf

Avocados bekommen Sie längst auch beim Discounter – und in Gemüse- oder Bioladen sowie im Supermarkt natürlich auch.

Immer häufiger sieht man Avocados mit einem Etikett, das sie als „verzehrfertig“ bzw. ausgereift auszeichnet. Oft hat solch eine Avocado tatsächlich den optimalen Reifegrad – aber leider nicht immer. Von außen sieht man einer Avocado nämlich nicht an, wie ihr Fruchtfleisch beschaffen ist. Umso wichtiger ist es, sich den Stielansatz ganz genau anzuschauen: Hier kann sich Schimmel bilden, der eine Avocado ungenießbar macht! Doch auch, wenn man hier nichts Verdächtiges findet, kann beim Anschneiden noch eine unangenehme Überraschung kommen: Braune und schwarze Stellen im grünen Fruchtfleisch sind ein Zeichen dafür, dass die Avocado bereits beginnt zu verderben.

Tipp: In so einem Fall können Sie den Händler um kostenlosen und einwandfreien Ersatz bitten.

Lagerung

Unreife und sehr feste Avocados reift zu Hause meist gut nach. Schneller geht das, wenn Sie die Frucht zusammen mit Äpfeln lagern. Grundsätzlich gilt: Avocados immer bei Zimmertemperatur aufbewahren! Ist sie ganz reif, sollte man sie möglichst bald genießen.

Vorbereitung

Zum Halbieren und Entkernen einer Avocado einmal der Länge nach rundherum bis zum Kern ins Fruchtfleisch schneiden. Dann die die beiden Hälften leicht gegeneinander drehen, so dass sie sich voneinander lösen. Ist die Avocado noch etwas fest, können Sie jetzt den Kern durch leichtes Drücken herausbekommen. Bei reifen, weichen Früchten besser mit einem Teelöffel entkernen. Das Fruchtfleisch der Avocado lässt sich ebenfalls mit einem Löffel aus den Hälften lösen. Oder Sie ritzen die Schale mit einem Messer ein und ziehen sie vorsichtig ab.

Falls Sie die Avocado nicht sofort weiterverarbeiten, unbedingt mit Zitronen- oder Limettensaft beträufeln! Die Säure sorgt dafür, dass das Fruchtfleisch schön grün bleibt.

Zubereitungstipps für Avocados

Es gibt viele Wege, mit Avocado kreativ zu sein. Als Erstes fällt einem zu Avocado natürlich der Klassiker namens Guacamole ein: ein pikanter Dipp, der perfekt zu Tacos, zu Gegrilltem, zu Garnelen und zu vielem mehr passt. Wie für die Guacamole kann man eine reife Avocado aber auch für andere Einsatzzwecke ganz leicht und fix pürieren – super schmeckt das Fruchtfleisch so z.B. in Suppen, Soßen oder auch Cremes.

Wer reife Avocado mit der Gabel zerdrückt und mit etwas Zitrone, Salz und Pfeffer abschmeckt, hat außerdem im Handumdrehen einen leckeren und gesunden Brotaufstrich.

Würfel oder Spalten aus Avocado lassen sich wunderbar als Salat zubereiten und harmonieren sowohl optisch als auch kulinarisch perfekt mit Garnelen, Tomaten und Lachs.

Übrigens: Für mehr Grün auf der Fensterbank können Sie auch selber eine Avocado ziehen

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