Kulinarische Reise

Entdecken Sie Thailand!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 26. Aug. 2020
Thailand ein Land für Genießer
Thailand ein Land für Genießer

Die thailändische Küche ist scharf, süß, salzig und sauer. Ihr Ziel: Die perfekte Harmonie von Gewürzen und Aromen. Und nirgendwo schmeckt sie besser als an den Straßenecken Bangkoks.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Thailändische Küche: Das ist das Geheimnis
  2. Thailändische Küche: mangelnde Hygiene?
  3. Thailand – das Land des Lächelns
  4. Thailändische Küche: die Gewürze und Kräuter
  5. Die besten thailändischen Rezepte von EAT SMARTER
  6. Thailändische Rezept-Klassiker

Die Strände Thailands sind spektakulär: aquamarinblaues Meer, rauschende Palmen, samtweicher Sand. Doch genauso atemberaubend wie die Kulisse ist die thailändische Küche. Sie reizt die Sinne mit exotischen Aromen und belohnt Neugierige mit großartigen Gaumenfreuden. Doch um Thailands kulinarische Schätze zu entdecken, muss man die Touristenhochburgen mit ihren oft europäisch angehauchten Hotelküchen verlassen und in die Hauptstadt Bangkok reisen. In diesen faszinierenden Schmelztiegel, in dem es rund um die Uhr brodelt und zischt, als sei er eine einzige riesiggroße Garküche.

Thailändische Küche: Das sind die besten Restaurants

Leicht zu finden ist das „Chote Chitr“ nicht. Und richtig einladend sieht es auch nicht aus: Ein Garagenrestaurant in einer Seitenstraße der hektischen Tanao Road. Fünf Holztische, darüber ein Ventilator, dahinter eine kleine vollgestopfte Küche und mittendrin Mrs. Tim, die mürrische Chefin und ihre beiden hyperaktiven Chihuahuas. Doch wer mit europäischen Augen vom äußeren Eindruck auf die Qualität des Essens schließt, verpasst eines von Bangkoks großartigsten Geschmackserlebnissen. Die Millionen-Metropole bietet ultracoole Dinner-Locations wie das „Shangri-La“, das preisgekrönte Slow-Food-Restarant „bo.lan“ oder Asia-Mittelmeerküche im „Sirocco“, dem höchstgelegenen Open-Air-Restaurant der Welt im 63. Stock des State Towers.

Doch das beste Essen der Stadt wird auf der Straße gekocht – oder in den vielen kleinen Familienrestaurants. So wie im „Chote Chitr“, dem „Loch in der Wand“, wie manche seiner Stammgäste es liebevoll nennen. Vor über 90 Jahren wurden hier von seinem ersten Besitzer Gerichte mit traditionellen thailändischen Heilkräutern zubereitet. Heute steht Mrs. Tim in der Küche, eine Enkelin des Gründers. Ihre Kochkünste sind über Thailands Grenzen berühmt – und einer der Gründe dafür ist links neben dem Eingang an die Wand gepinnt: Ein Artikel von R. W. Apple, dem legendären Reisereporter der „New York Times“. Der schrieb nach einem Besuch im „Chote Chitr“: Der Bananenblüten-Salat hier ist „eines der Weltwunder, auf einer Stufe mit Beethovens späten Symphonien“. Der Genuss des Gerichts mit Garnelen, Huhn, den frischen Blüten des Bananenbaums, scharfem Chili, saurer Tamarinde und süßer Kokosmilch habe ihn „ganz benommen vor Glück“ gemacht.

Thailändische Küche: Das ist das Geheimnis

MarktDie perfekte Mischung – das ist das Erfolgsgeheimnis. Die thailändische Küche gilt als die beste der Welt. Die Balance aus sauer und salzig, süß und scharf bildet die Grundlage für eine schier unerschöpfliche Vielfalt von Rezepten und Gerichten. Mit den Grundzutaten Kokosmilch, Zitronengras, Koriander, Ingwer, Galgant und natürlich Chili zaubert eine Heerschar von Straßenköchen rund um die Uhr Köstlichkeiten, die für wenige Baht verkauft werden.

Die thailändische Küche vereinigt und absorbiert seit Jahrhunderten eine Vielzahl von Kochkulturen, darunter Indien, Malaysia und Kambodscha. Doch ein Einfluss dominiert dabei besonders: das Reich der Mitte. Erst chinesische Einwanderer führten in Thailand das Frittieren und Braten ein, ohne die viele Thai-Klassiker undenkbar wären. Die Garküchen am Straßenrand sind meist auf ein Gericht spezialisiert, oft kommen die Kunden von weither und stehen geduldig Schlange, um eine Schale Nudelsuppe für umgerechnet 50 Cent zu kaufen. Die Thais essen nicht drei große Mahlzeiten, sondern viele kleine über den Tag verteilt. Dabei bestehen die Zutaten überwiegend aus frischem Gemüse, werden statt in Fett meist in Soja- oder Fischsauce gegart – kein Wunder, dass traditionelle thailändische Küche als besonders gesund und figurfreundlich gilt.

Thailändische Küche: mangelnde Hygiene?

Und was ist mit der Hygiene?, fragen Touristen sich oft besorgt, wenn sie die abgenutzten Kochkarren sehen, die in der schwülen Tropenhitze stehen. Auch wenn Millionen Thais aus allen Bevölkerungsschichten hier rund um die Uhr schlemmen – kann man das Straßenessen mit einem europäischen Durchschnittsmagen wirklich bedenkenlos genießen? Der Buchautor Tom Vandenberghe („Thai Street Food“, Hädecke Verlag), der Bangkok-Besucher zu den besten mobilen Küchen der Metropole führt, sagt: „In all den Jahren hat noch nie jemand Magenbeschwerden bekommen.“ Die Probleme nach dem Besuch der Garküchen sind ganz andere. „Ich habe zweimal im ,Chote Chitr‘ gegessen“, schreibt ein englischer User von „TripAdvisor“, der weltweit größten Reise-Website, „leider hat mir danach das Essen bei meinem Lieblings-Thailänder zu Hause nie mehr richtig geschmeckt. Aber das war es mir wert.“

Thailand – das Land des Lächelns

Ob atemberaubende Strände im Süden oder die pulsierende Hauptstadt Bangkok: Es gibt viele Gründe nach Thailand zu reisen. Außerdem punktet das Land mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem tropisches Klima. Und dank eines gut ausgebauten öffentlichen Verkehrssystems kann man Thailand auch gut auf eigene Faust bereisen.

Boot

Schwimmene Märkte in Bangkok

In Thailand ist vieles anders: Kulinarische Köstlichkeiten werden unter anderem auf kleinen Booten angeboten.

Tempel

Buddhistische Tempel

Beeindruckend und äußerst prachtvoll: Thailand-Urlauber sollten einen der buddhistischen Tempel besuchen und die besondere Atmosphäre genießen.

Inseln

Einsame Trauminseln

Türkisblaues Wasser, weiße Sandstrände – für viele Urlauber ist Thailand der Himmel auf Erden.

Elefanten

Auf Elefanten reiten – in Thailand ist das kein Problem

In den Touristen-Hochburgen können Sie mit den Dickhäutern auf Tuchfühlung gehen und eine Elefanten-Tour buchen.

Bangkok von oben

Bangkok von oben

Modern, imposant, einzigartig: Bangkok ist eine Stadt, die man so schnell nicht vergisst.

Affe

Affen gibt es in Thailand viele

Sie sehen possierlich aus, haben es aber faustdick hinter den Ohren: Einige Affen stehlen Besuchern nicht nur Verpflegung, sondern auch Portemonnaies.

Thai-Massage

Thai-Massagen sind auf der ganzen Welt bekannt

Entspannung und Erholung versprechen die wunderbaren Thai-Massagen, die inzwischen weltweit angeboten werden.

Hong Island

Hong Island

Wer Ruhe und die Einsamkeit sucht, ist auf Hong Island gut aufgehoben.

Reis

Reisanbau im nördlichen Thailand

Reis ist ein beliebtes Lebensmittel in der thailändischen Küche – kein Wunder, dass er auf vielen Acherflächen angebaut wird.

Street Food

Street Food aus Thailand schmeckt überragend

Es sieht mitunter kurios aus, schmeckt aber fantastisch – wer Street Food eine Chance gibt, wird meist positiv überrascht.

Thailändische Küche: die Gewürze und Kräuter

Die thailändische Küche ist bekannt für intensivste Geschmackserlebnisse – die verdankt sie den vielen frischen Zutaten. Die Wichtigsten sind:

Thai-ChilisThai-Chilis:

Sie sind unentbehrlich für die thailändische Küche: Thai-Chilis haben es in sich. Dabei gilt: Je kleiner sie sind, desto schärfer. Die Samen haben am meisten Pepp, also im Zweifelsfall entkernen.

ZitronengrasZitronengras:

Es gibt asiatischen Gerichten den Frischekick. In Thailand wird Zitronengras frisch verwendet, hier kann man es gemahlen und in Stücken erhalten. Wegen seiner antibakteriellen Wirkung wird es gegen Erkältungen eingesetzt.

FischsauceFischsaucen:

In Südostasien verwenden Köche sie meist zum Würzen. Hergestellt werden sie vor allem aus Sardellen und anderen kleinen Fischen.

Thai-BasilikumThai-Basilikum:

Optisch sieht die thailändische Variante unserer europäischen recht ähnlich – geschmacklich ist das aber nicht der Fall. Sie erinnert eher an Anis und Lakritz und ist süßlich.

KorianderKoriander:

Es sieht ein wenig wie Petersilie aus, wird jedoch auf dem Gaumen zur echten Geschmackssache: leicht seifig, ein bisschen wie Ingwer-Zitrone. Viele mögen den Koriander nicht, aber aus der Thai-Küche ist er nicht wegzudenken.

Kaffir-LimettenblätterKaffir-Limettenblätter:

Kaffir-Limetten sind klein und saftarm. Deshalb werden in der asiatischen Küche vor allem die Blätter genutzt. Sie sorgen für ein zitroniges Aroma, sollen aber nicht gegessen werden.

CurrypastenCurrypasten:

Rote und grüne Pasten gehören zu den gängigen Zutaten vieler Thai-Currys. Sie sind hocharomatisch und meist recht scharf.

GalgantGalgant:

Galgant gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist eines der am häufigsten verwendeten Gewürze. Manche Köche raten Europäern, Galgant durch Ingwer zu ersetzen. Andere sind entsetzt und sagen: „Verzichten Sie lieber auf das Gericht.“ Unser Tipp: Probieren Sie es einfach aus!

Die besten thailändischen Rezepte von EAT SMARTER

Thailändische RezepteUm in den Geschmack der thailändischen Küche zu kommen, müssen Sie nicht nach Asien reisen. Sie müssen noch nicht mal Ihr zuhause verlassen. Kochen Sie einfach unsere thailändischen Rezepte nach!

Thailändische Rezept-Klassiker:

Thai-SuppeThai-Suppe mit Reisnudeln und Hähnchenbrustfilet

Hier leuchten viele grüne Sterne im ES-Food-Check: Cholesterinsenkende Ballaststoffe und ein geringer Fettanteil machen aus der Thai-Suppe einen Gaumenschmaus für alle, die ihrem Herz-Kreislauf-System etwas Gutes tun wollen.

 

 

 

Thai-BällchenThai-Garnelenbällchen mit Papaya-Paprika-Salat

Mit den eiweißreichen Garnelenbällchen lässt sich der Tagesbedarf an Jod zur Hälfte decken. Der Mineralstoff ist unerlässlich für die Arbeit der Schilddrüse. Papaya und Paprika stärken die Abwehr und die asiatischen Gewürze und Kräuter regen den Stoffwechsel und die Verdauung an.

 

 

 

Thai-SpießeThai-Putenspieße mit Zwiebel-Erdnuss-Sauce

In der smarten Variante der klassischen Sate-Spieße, die in schwere Erdnuss-Sauce getunkt wird, mischen Sie unter die Erdnussbutter reichlich Zwiebeln und nehmen Gemüsebrühe anstelle von Kokosmilch. So reduzieren Sie die Kalorien – und das bei vollem Geschmack.

Sie wollen noch mehr Informationen über Thailand erfahren? Diese Bücher können wir Ihnen empfehlen:

Marco PoloMARCO POLO Reiseführer Thailand von Wilfried Hahn, MAIRDUMONT, 11,99 Euro

Dieser Reiseführer deckt alle Regionen des Landes umfassend ab: Ob Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Nightlife-Adressen oder Shopping-Tipps – hier finden Sie Orientierung.

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ThaikücheThaiküche von Michael Wissing und Prisca Ruegg, GRÄFE UND UNZER, 29,99 Euro

Mehr als nur ein Kochbuch: Hier gehen Sie auf eine kulinarische Entdeckungsreise – inklusive opulenter Bilder, schöner Gestaltung und authentischen Rezepten aus allen Regionen.

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Rezepte aus ThailandSelbst gemacht: Rezepte aus Thailand, DORLING KINDERSLEY, 12,95 Euro

Dieses Kochbuch versammelt Thai-Klassiker und originelle, moderne Variationen. Die vielseitigen Rezepte sind ebenso für Kochanfänger wie auch für leidenschaftliche Hobbyköche geeignet.

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Den Ausdruck "Thai Basilikum" kann man immer wieder hören oder lesen. Es gibt aber nicht "das" Thai Basilikum, sondern mehrere, von denen für den Touristen zwei wichtig aber streng zu unterscheiden sind: 1. das Bai Horapha, engl. "sweet basil" (ocimum basilicum). Es wird in suppigen Speisen verwendet und hat fast glattrandige Blätter. 2. das Bai Kaphrao, engl. "holy basil" (ocimum tenuiflorum). Es gehört in gebratene Speisen; seine Blattränder sind deutlich gezackt. Wenn man ein thailändisches Kochrezept nachkochen möchte und hat das passende Thai-Basilikum nicht zur Hand, kann man es nicht einfach durch das europäische Kraut ersetzen!
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