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Jalapeño

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 20. Mai. 2022
Jalapeño: scharf und lecker
Jalapeño: scharf und lecker

Unaussprechlich lecker: Jalapeño mag ein Zungenbrecher sein, ist aber ein Muss für alle Fans von mexikanischen Spezialitäten und anderen scharfen Gerichten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Jalapeños
  2. Das sollten Sie über Jalapeños wissen
    1. Herkunft
    2. Geschmack
  3. Unsere liebsten Jalapeño-Rezepte
  4. Wie gesund sind eigentlich Jalapeños?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Jalapeños
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  6. Zubereitungstipps für Jalapeños
  7. FAQs – die häufigsten Fragen
    1. Wie viel Scoville haben Jalapeños?
    2. Wieso werden Jalapeños grün geerntet?
    3. Wo kann man Jalapeños kaufen?

Infografik zu Jalapeños

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie mehr Informationen unterhalb der Grafik.

Copyright: iStock.com/kolesnikovserg

  • ...haben eine antioxidative Wirkung
    Besonders frische Jalapeños enthalten eine Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, unter anderem Phenole sowie auch Ascorbinsäure, die unsere Körperzellen vor schädlichen Auswirkungen durch freie Radikale bewahren können. Gleichzeitig helfen sie Entzündungen zu mindern.
  • ...kurbeln den Stoffwechsel an
    Die scharfen Minis heizen dem gesamten Körper ein und bringen auch den Stoffwechsel auf Hochtouren. Sie fördern die Durchblutung und auch die Schweißproduktion, was zu einer Abkühlung des Körpers führt – besonders in heißen Regionen hilfreich.
  • ...wirken antibakteriell
    Die Scharfstoffe, wie vor allem das Capsaicin, in den kleinen Schoten sind in der Lage bestimmten Bakterien den Kampf anzusagen. Sie unterstützen somit den Körper bei der Abwehr von krankmachenden Keimen.
  • ...fördern die Verdauung
    Die Schärfe der Schoten wirkt anregend auf die Darmtätigkeit und fördert die Produktion von Speichel und Verdauungssäften. Somit hilft sie auch dabei Eiweiße leichter aufzuspalten und zu verwerten.
  • ...pushen die Abwehrkräfte
    Auch Vitamine haben Jalapeños im Gepäck – besonders mit Vitamin C können sie trumpfen. 100 Gramm der Schoten decken mit 119 Milligramm des Vitamins mehr als den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf von 110 Milligramm für Männer und 95 Milligramm für Frauen.
  • ...sind nichts für empfindliche Mägen
    Vorsicht bei sensiblen Bäuchen! Wer selten scharf ist oder generell empfindlich auf Schärfe reagiert sollte sich bei Jalapeños besser zurückhalten, denn im schlimmsten Fall können sie zu Magenschmerzen, Sodbrennen und Durchfall führen.
  • ...können die Schleimhäute reizen
    Die Scharfstoffe können die Schleimhäute im Mund sowie der Magen- und Darmwände angreifen und zu Schmerzen und Schädigungen führen. Wer scharfe Speisen nicht gewohnt ist oder bereits gereizte Schleimhäute hat, sollte sich nur langsam herantasten oder besser ganz verzichten.

Das sollten Sie über Jalapeños wissen

Das Wichtigste vorweg: Jalapeño korrekt auszusprechen, ist auch für Spanisch-Unkundige gar nicht so schwer – sagen Sie einfach „chalapenjo“ mit scharfem „ch“. Scharf passt sowieso gut, denn Jalapeño gehört zu den Chilisorten mit besonders hohem Schärfegehalt. Die Mexikaner schreckt das nicht, im Gegenteil: Bei ihnen gehören die Schoten ans Essen wie bei uns Salz und Pfeffer. Die berühmten Salsas oder das Chili con carne sind ohne Jalapeño undenkbar.

Auch im Südwesten der USA, wo die mexikanische Küche großen Einfluss hat, liebt man die Jalapeño im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Die texanische Stadt Laredo feiert sogar alljährlich ihr „Jalapeño-Festival“ und kürt die „Miss Jalapeño“ des Jahres. Ehrensache ist dabei außerdem ein Jalapeño-Wettessen, bei dem natürlich gewinnt, wer am meisten von den scharfen Schoten runterbekommt. Typische Rezepte im Süden Amerikas sind mit Jalapeño belegte Nachos oder mit Käse gefüllte, panierte und frittierte Jalapeños (genannt „Jalapeño Poppers“) als scharfer Snack namens.

Botanisch ist die Jalapeño eng mit der Paprika verwandt, und das sieht man ihr durchaus an: Die Schoten haben eine ähnliche Form und Farbe; unreif sind sie grün, bei zunehmender Reife fräben sie sich dann dunkelrot.

Herkunft

Jalapeños stammen aus Mexiko, wo bis heute die größten Anbaugebiete dafür liegen. Ihren Namen haben sie von der Jalapa bzw. Xalapa, der Hauptstadt der mexikanischen Provinz Vera Cruz.

Geschmack

Jalapeño schmeckt je nach Sorte und Herkunft mittelscharf bis scharf und dabei angenehm würzig nach Paprika.

Unsere liebsten Jalapeño-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Jalapeño-Rezepten.

Wie gesund sind eigentlich Jalapeños?

Wenn man nicht gerade einen sehr empfindlichen Magen und Darm hat und auf Schärfe empfindlich reagiert, ist die Jalapeño sehr gesund. Wie Paprikaschoten und andere Chilisorten liefern auch Jalapeños reichlich Vitamin C sowie Capsaicin. Dieser Stoff macht die Schoten einerseits so scharf und andererseits so effektiv: Jalapeño gilt zu Recht als durchblutungsfördernd und als bewährtes Mittel gegen Infektionen und Verdauungsprobleme. Im Sommer regt die Jalapeño auch die Schweißbildung an und sorgt dadurch für angenehme Abkühlung.

Nährwerte von Jalapeños pro 100 g  
Kalorien 28
Eiweiß 0,9 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 7 g
Ballaststoffe 2,8 g

Einkaufs- und Küchentipps für Jalapeños

Einkauf

Bei uns sind frische Jalapeños leider nicht leicht zu finden; manchmal kommen immerhin kleine Importmengen aus den Niederlanden oder Israel in den Supermarkt oder Gemüseladen. Einfacher bekommt man die scharfe Schote ganz oder in Ringe geschnitten eingelegt im Glas.

Lagerung

Bei trockener, kühler und vor Licht geschützter Lagerung hält sich die Jalapeño auch in der geöffneten Packung mehrere Monate.

Vorbereitung

Wenn Sie es gern richtig scharf mögen, können Sie die Kerne von frischer Jalapeño mit verwenden. Ansonsten entfernt man sie besser. Dafür Jalapeños halbieren, von Kernen und Häuten befreien, kurz abspülen und abtropfen lassen. Eingelegte ganze Jalapeño können Sie nach dem Abtropfen genauso „entschärfen“, bei Jalapeño-Ringen müssen Sie evtl. etwas „pulen“.

Aber Vorsicht: Beim Vorbereiten von Jalapeño kann schon ein versehentlicher Griff in Augen- oder Nasennähe schmerzhafte Folgen haben – tragen Sie darum beim Putzen am besten Einmal-Handschuhe.

Zubereitungstipps für Jalapeños

Mit Jalapeño können Sie perfekt und authentisch mexikanisch kochen. Die scharfe Schote passt aber auch in jedes andere Gericht, das richtig pikant schmecken soll. Nichts spricht z.B. dagegen, damit auch eher europäische Schmorgerichte, Suppen, Soßen zu würzen oder sie auf die Pizza zu streuen. Denn im Grunde passt die Jalapeño außer zur Tex-Mex-Küche immer und überall, wo man sonst Chili oder Peperoni verwendet. Ein Klassiker in der mexikanischen Küche ist ein saftiges Maisbrot, aber auch in unserem Rezept für leckere Burger mit Avocado kommt die Jalapeño sehr gut zur Geltung. Oder haben Sie schon einmal unsere würzigen Tortillas mit Lachs probiert?

FAQs – die häufigsten Fragen

Wie viel Scoville haben Jalapeños?

Der Schärfegrad von Jalapeños variiert je nach Sorte. Die Hot Jalapeño ist mit 15.000–30.000 Scoville sehr scharf, die frühe Jalapeño mit 5.000–15.000 Scoville immer noch sehr scharf und die milde Jalapeño ist mit 2.500–5.000 Scoville nur noch mittelscharf.

Wieso werden Jalapeños grün geerntet?

Der ideale Zeitpunkt für das Ernten von Jalapeños ist kurz vor dem Rotwerden der Früchte. Zwar schmecken die roten Jalapeños süßer als die grünen, jedoch ist der Ertrag viel größer, wenn man mit dem Ernten der Früchte nicht bis ganz zum Schluss wartet.

Wo kann man Jalapeños kaufen?

Am besten erhältlich sind frische Jalapeños in Läden für mexikanische oder spanische Spezialitäten. Mit etwas Glück finden Sie sie aber auch im gut sortierten Supermarkt.

 
Ich weiß ja nicht, wer hier für die Fotoauswahl verantwortlich ist, aber die 2 eingelegten Peperoni auf dem Sachfoto da oben, kommen Jalapeños nicht im entferntesten nahe. Jalapeños sind dunkelgrün, dickbauchig und laufen unten nicht so spitz zu.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Guten Tag Herr Meinertshagen, danke für den Hinweis. Wir haben nun ein anderes Bild hochgeladen. Viele Grüße EAT SMARTER
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