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Wissenschaftlich geprüft

Leinsamenmehl

Von Kira Tessel
Aktualisiert am 10. Dez. 2020
© Pixabay/ Pezibear
© Pixabay/ Pezibear

Mehlalternativen aus Nüssen oder Samen liegen im Trend. Leinsamenmehl ist eine nahrhafte Zutat, die vor allem in der glutenfreien und kohlenhydratreduzierten Küche verwendet wird. In unserer Warenkunde erfahren Sie alles über den Einkauf, die Zubereitung und die Vorteile von Leinsamenmehl.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Das sollten Sie über Leinsamenmehl wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  2. Wie gesund ist eigentlich Leinsamenmehl?
  3. Einkaufs- und Küchentipps für Leinsamenmehl
    1. Einkauf
    2. Lagerung
  4. Zubereitungstipps für Leinsamenmehl
  5. FAQs – die häufigsten Fragen
    1. Wie kann man Leinsamenmehl ersetzen?

Das sollten Sie über Leinsamenmehl wissen

Leinsamenmehl ist teilweise auch als Leinmehl bekannt. Es wird entölt oder teilentölt angeboten und ist daher wesentlich fettärmer als ganze Leinsamen. Gewonnen wird es häufig aus den goldenen Leinsamen oder aus den klassischen braunen Samen. Neben Mandelmehl, Kokosmehl und Kichererbsenmehl wird Leinsamenmehl als glutenfreie, ballaststoffreiche Mehlalternative geschätzt. Leinsamenmehl hat ein besonders hohes Quellvermögen und eignet sich aufgrund seines geringen Kohlenhydratanteils besonders gut für die Low-Carb-Küche. Auch als Ei-Ersatz eignet sich Leinsamenmehl gut.

Herkunft

Leinsamenmehl wird aus dem Presskuchen hergestellt, der bei der Herstellung von Leinöl entsteht. Dabei wird den Leinsamen ein Großteil des Öls entzogen, weshalb Leinsamenmehl teilentölt ist. 

Saison

Leinsamenmehl ist ganzjährig erhältlich.

Geschmack

Leinsamenmehl schmeckt mild nussig. 

Wie gesund ist eigentlich Leinsamenmehl?

Aufgrund seines hohen Eiweißanteils ist Leinsamenmehl bei Fitness-Fans beliebt und in der vegetarischen Küche bekannt. Da Leinsamenmehl zudem von Natur aus glutenfrei ist, kann es für Menschen mit Glutenunverträglichkeit eine besonders wertvolle Ballaststoffquelle sein. 

Ballaststoffe können die Verdauung auf natürliche Weise unterstützen und sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Pro Mahlzeit sollten jedoch nicht wesentlich mehr als 15 Gramm (circa ein Esslöffel) Leinsamenmehl verzehrt werden, gerade wenn man eher eine empfindliche Verdauung hat. Dazu sollte immer auf eine ausreichende Trinkmenge geachtet werden, da es ansonsten zu Verstopfungen kommen kann (1),(2),(3).

Hier erfahren Sie die Nährwerte von 100 Gramm Leinsamenmehl (4):

Nährwerte Leinsamenmehl Pro 100 Gramm
Kalorien 257
Kohlenhydrate 0,1 g
Ballaststoffe 40,0 g
Eiweiß 36,8 g
Fett 12,0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Leinsamenmehl

Einkauf

Insbesondere in Biomärkten, Reformhäusern, Drogerien und großen Supermärkten gibt es Leinsamenmehl zu kaufen. Auch online können Sie verschiedene Angebote finden. Je nach Hersteller kosten 100 Gramm Leinsamenmehl um die ein bis zwei Euro. 

Lagerung

Leinsamenmehl sollte stets kühl, dunkel, trocken und gut verschlossen aufbewahrt werden. Bei richtiger Lagerung hält es sich für mehrere Wochen bis Monate. Aufgrund des Fettanteils kann Leinsamenmehl jedoch ranzig werden und sollte dann nicht mehr verzehrt werden.

Zubereitungstipps für Leinsamenmehl

Für Low-Carb-Fans oder Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist Leinsamenmehl eine vielfältige und gesunde Mehlalternative. Leinsamenmehl eignet sich für die Zubereitung von Brot, Kuchen, Gebäck, Pfannkuchen oder Desserts und kann auch zum Binden von Saucen verwendet werden. Beim Backen können etwa 20 Prozent der Weizenmehlmenge durch Leinsamenmehl ersetzt werden. 

Da es ein wesentlich höheres Quellvermögen hat, sollte die Flüssigkeitsmenge nach Bedarf angepasst werden. Leinsamenmehl kann außerdem gut zum Frühstück ins Porridge gegeben werden oder für die Zubereitung von Low-Carb-Pancakes genutzt werden, um den Ballaststoff- und Eiweißgehalt zu erhöhen.

FAQs – die häufigsten Fragen

Wie kann man Leinsamenmehl ersetzen?

Leinsamenmehl lässt sich gut durch Weizen- und Dinkelmehl oder auch glutenfreie Mehle wie Mandelmehl ersetzen. Gemahlene Leinsamen können ebenfalls anstatt Leinsamenmehl verwendet werden, diese enthalten jedoch mehr Fett. Da Leinsamenmehl besonders viel Flüssigkeit bindet, sollte die Menge entsprechend angepasst werden. 

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