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Schinken

Schinken gibt es in vielen Varianten: getrocknet, geräuchert, roh. Erfahren Sie hier mehr über die Vielfalt des Schinkens.

Was man über Schinken wissen sollte. Was man über Schinken wissen sollte.

Bei rohem und gekochtem Schinken sieht man, was man hat; jedenfalls der Fleisch- und Fettanteil ist gut einzuschätzen. Wer Fettkalorien beim Schinken sparen möchte, kann den Speckstreifen einfach abschneiden. Ebenso wie frisches Schweinefleisch liefert auch magerer Schinken etwa 20 Prozent hochwertiges Eiweiß, ist eine gute Quelle für B-Vitamine, vor allem für das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommende Vitamin B12. Außerdem steckt im Schinken eine gute Portion vom blutbildenden Mineralstoff Eisen.

Schinken: gut zu wissen

Beim Räuchern von Schinken können krebserregende Stoffe entstehen. Chemiker nennen sie polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK abgekürzt. Der Gesetzgeber hat für das Benzpyren, dem wichtigsten dieser Risikostoffe, einen Grenzwert von 1 Mikrogramm pro Kilogramm festgelegt, der von den Herstellern beim Schinken auch fast immer unterschritten wird.
Die meisten Schinken enthalten Nitritpökelsalz, das verwendet wird, um die rote Fleischfarbe zu stabilisieren. Wie das Nitrat aus pflanzlichen Lebensmitteln steht auch das Pökelsalz beim Schinken im Verdacht, Nitrosamine zu bilden und damit zur Krebsbildung beizutragen.
Die Oberfläche von rohem Schinken kann mit einem Konservierungsstoff behandelt werden, um Schimmel auf dem Schinken zu vermeiden. Das muss bei verpackter Ware angegeben werden und heißt dann: Oberfläche mit Sorbat behandelt.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Verzehren Sie nicht viel mehr als 150 Gramm Schinken pro Woche. Falls Schinken zu Ihren absoluten Lieblingsspeisen gehören sollte und Sie täglich davon essen, achten Sie umso mehr auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C. Beispielsweise könnten Sie Vitamin-C-reichen Fruchtsaft oder Früchtetee zum Schinkenbrot trinken oder einen Apfel als Dessert essen – das Vitamin darin kann die Umwandlung von Nitrit in krebserregende Nitrosamine verhindern.
Falls er Ihnen geschmacklich zusagt, kaufen Sie hochwertigen luftgetrockneten Schinken. Dieser Schinken in der Regel nicht geräuchert, daher frei von PAK, und meist viel weniger stark mit Pökelsalz behandelt als "saftige" Räucherschinken. Meiden Sie schwarz geräucherte, verrußt aussehende Spezialitäten, auch wenn diese Schinken oft besonders herzhaft schmecken. Solche Produkte haben fast immer einen überhöhten Benzpyrengehalt.
Gichtkranke müssen bei Schinken den hohen Puringehalt beachten.

Rezepte mit Schinken:

Rezepte mit Schinken finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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