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Wachteleier

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 12. Jun. 2020
Wachteleier

Sie sehen hübsch aus, doch das ist längst nicht ihr einziger Vorzug: Die schwarz gesprenkelten Wachteleier haben es auch kulinarisch und gesundheitlich ganz schön in sich! Alles über die kleinen Kraftpakete erfahren Sie hier.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Das sollten Sie über Wachteleier wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  2. Unsere liebsten Wachteleier-Rezepte
  3. Wie gesund sind eigentlich Wachteleier?
  4. Einkaufs- und Küchentipps für Wachteleier
    1. Einkauf 
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  5. Zubereitungstipps für Wachteleier
  6. FAQs – die häufigsten Fragen
    1. Was kosten Wachteleier?
    2. Warum sind Wachteleier fleckig?

Das sollten Sie über Wachteleier wissen

Klein, fein und kostspielig – für Wachteleier waren dies lange die Hauptmerkmale. Entsprechend kamen die nur etwa 9 Gramm leichten Mini-Eier der Wachtel vor allem bei besonderen Anlässen auf den Tisch und galten eher als hübsche essbare Deko, weniger als „echtes“ Lebensmittel.

Kein Wunder, denn sowohl mit ihrer schwarz-weiß gesprenkelten Schale gekocht als auch in Form von kleinen Spiegeleiern gebraten machen Wachteleier optisch eine Menge her. Sie haben allerdings durchaus auch innere Werte zu bieten: In China und Japan, wo wilde Wachteln besonders häufig vorkommen, waren Wachteleier hingegen schon vor vielen Jahrhunderten als preiswerte und wichtige Quelle für Eiweiß beliebt.

Dass Wachteleier auch bei uns eines Tages das Hühnerei beim Frühstück oder Mittagessen ersetzen, ist sicher unwahrscheinlich. Eine teure und seltene Delikatesse sind sie aber dennoch nicht mehr, denn längst züchtet man die ursprünglich wilde Wachtel im großen Stil und kann darum auch Wachteleier in größeren Mengen und zu moderaten Preisen anbieten.

Herkunft

Schon im 11ten Jahrhundert gab es Wachteln in Japan und China, aber erst zur Mitte des 20ten Jahrhunderts gab es erste Wachteln in Europa. Mittlerweile gibt es auch einige Betriebe in Deutschland, sodass Wachteleier aus deutscher Herkunft erhältlich sind.

Saison

Wachteleier gibt es zu jeder Jahreszeit zu kaufen.

Geschmack

Wachteleier schmecken ganz ähnlich wie Hühnereier, dabei aber etwas intensiver und leicht „wildartig“.

Unsere liebsten Wachteleier-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Wachteleier-Rezepten.

Wie gesund sind eigentlich Wachteleier?

So klein sie sind – bei einigen Nährstoffen haben Wachteleier im Vergleich zu Hühnereiern die Nase vorn. Sie enthalten z.B. mehr Eisen (1). Außerdem mehr Vitamin B1 und Vitamin B12, aber rund 15 Prozent weniger Cholesterin (2).

Wachteleier sind zudem eine interessante Alternative für alle, die auf Hühnereiweiß allergisch reagieren.

Hier finden Sie die Nährwerte von 100 Gramm Wachteleiern (entspricht circa 11 Stück) im Überblick (3):

Nährwerte von Wachteleiern pro 100 Gramm  
Kalorien 137
Eiweiß 12 g
Fett 9 g
Kohlenhydrate 2 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Wachteleier

Einkauf 

Wachteleier bekommt man in Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten, beim Geflügel- und Wildhändler und zumindest in der Osterzeit sogar manchmal beim Discounter. Auch Bio-Läden und –Märkte haben oft Wachteleier im Sortiment.

Lagerung

Weil sie so winzig sind, verderben Wachteleier relativ rasch. Beachten Sie darum unbedingt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung und bewahren Sie Wachteleier im Kühlschrank auf.

Vorbereitung

Wachteleier brauchen keine besondere Vorbereitung. Allerdings ist ihre Innenhaut besonders zäh – zum Braten schlägt man die Schale daher am besten mit einem Messer auf. Bei hartgekochten Wachteleiern zieht man die Haut nach dem Schälen und vor dem Verzehr einfach ab.

Zubereitungstipps für Wachteleier

Für Rührei, Omelett und Pfannkuchen sind Wachteleier absolut geeignet, aber viel zu schade. Denn am besten kommt ihre hübsche Optik natürlich zur Geltung, wenn man sie noch erkennen kann.

Perfekt eignen sich Wachteleier also z.B. als Spiegelei auf Toast und Tatar oder hartgekocht, gepellt und halbiert in Salaten und auf kalten Platten.

Für eine aus Asien stammende Spezialität können Sie Wachteleier nach dem Kochen und Schälen in Sojasoße marinieren – schmeckt klasse als kleiner Snack!

FAQs – die häufigsten Fragen

Was kosten Wachteleier?

Bio-Wachteleier kosten pro Stück zwischen 20 und 40 Cent. 12 Stück gibt es in einer Packung beispielsweise schon ab 2,50 Euro zu kaufen, die Preise differieren aber je nach Anbieter.

Warum sind Wachteleier fleckig?

Die Farbe der Eier schützt vor Nesträubern und dient als perfekte Tarnung. Wachteln bauen ihre Nester direkt am Boden, meist im Gras, und die Glucken suchen einen Platz zum Nisten, dessen Umfeld an die Farbe der Eier angepasst ist.

Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten
 
"Lagerung: Weil sie so winzig sind, verderben Wachteleier relativ rasch." Das stimmt so nicht. Bei Zimmertemperatur (22°c) 3 Wochen und gekühlt (5°c) bis zu 10 Wochen und nichtmal dann sind sie wirklich verdorben sondern ausgetrocknet.
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