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Warum friert man so leicht, wenn man weniger isst?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Weil der Körper bei einer Diät gern in den Energiesparmodus geht und weniger von den aufgenommenen Kalorien in Körperwärme umwandelt. Wird einem nach einem guten Essen so richtig warm, nennen Ernährungsexperten das "postprandiale Thermogenese".

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Wie viel Energie dabei quasi "abgefackelt" wird, hängt von der Menge der Muskeln ab, die man besitzt, und von dem, was man gerade gegessen hat. Die einzelnen Nährstoffe verursachen eine unterschiedlich starke und lang anhaltende Wärmeproduktion im Körper. Protein ist mit 18 bis 25 Prozent der aufgenommenen Energiemenge der beste Wärmespender. Unabhängig davon raten heute immer mehr Ernährungsfachleute dazu, pro Tag mindestens 50 Gramm Protein (Eiweiß) zu essen. Das reale Minimum, das der Körper zum Überleben braucht, liegt zwar niedriger, aber internationale Experten finden die zusätzliche Menge als Sicherheitspolster wichtig, weil es den Körper mit lebenswichtigen Baustoffen versorgt. Außerdem stoppen proteinreiche Lebensmittel das Hungergefühl besonders nachhaltig. All diese Vorteile sollten jedoch niemanden verleiten, nur noch Fleisch, Fisch und Käse zu essen. Es gibt Menschen, die auf die große Protein-Sause mit depressiven Verstimmungen reagieren, und andere, deren Leber oder Nieren unter der Eiweißflut leiden. Wer mit mehr Protein die innere Heizung anwerfen möchte, kann den kleinen Hunger zwischendurch mit Proteinsnacks stillen. Kalorienarm und proteinreich sind z. B. Harzer Käse, Hähnchen- oder Putenbrustfilet-Aufschnitt, Krabben oder Shrimps, Bündner Fleisch, geräuchertes Forellenfilet oder Eier.
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