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Klimaneutralität: Was ist das überhaupt?

Von Lisa Meister
Aktualisiert am 14. Apr. 2021

Damit die globale Durchschnittstemperatur nicht über 1,5 Grad Celsius steigt, müssen wir bis spätestens 2035 klimaneutral leben. Was Sie dazu beitragen können und was hinter dem Begriff Klimaneutralität steckt, lesen Sie hier.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was bedeutet klimaneutral eigentlich? 
  2. Klimaneutral ­– so sieht unser Leben 2035 aus
    1. Sauberer Strom
    2. Stromnetze
    3. Mobilität
    4. Wärme 
    5. Dienstleistungen
    6. Ernährung
  3. +++ Der Grüne News Ticker +++ 
    1. Veggie auf dem Vormarsch
    2. Bye-bye, Kunststoff
    3. Tag der Erde

Klimaschutz ist zu einem der wichtigsten Themen geworden und begegnet uns im Alltag überall. Egal ob im Cafe, in dem wir uns in unsere wiederverwendbaren Becher den Kaffee füllen lassen, auf dem Teller, auf dem vermehrt pflanzliche Lebensmittel landen, im Badezimmer, wo die Shampooflasche weicht und nun ein Stück Seife liegt, beim Obst- und Gemüsehändler, wo wir die Erzeugnisse nur noch lose kaufen oder aber im Haushalt, indem wir Ökostrom beziehen. Anstatt in den Supermarkt, gehen wir vermehrt in Unverpacktläden und lassen uns Nudel, Reis und Zahnpasta in Gläser abfüllen. 

Um die Umwelt zu schützen und extreme Wetterbedingungen wie Dürren, Hitzewellen, schwere Regenfälle oder Überschwemmungen und Erdrutsche zu verhindern, ist es wichtig, endlich zu handeln. Ziel ist es, dass die globale Durchschnittstemperatur nicht über 1,5 Grad Celsius steigt. Um das zu erreichen, müssen die Treibhausemissionen bis 2035 bei Null sein. Auf dieses Ziel haben sich 195 Länder im Pariser Klimaabkommen geeinigt. 

Was bedeutet klimaneutral eigentlich? 

Hierunter wird verstanden, dass durch die Herstellung eines Produktes oder einer Inanspruchnahme einer Dienstleistung die Menge an klimaschädlichen Gasen wie Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre nicht erhöht wird. Daher ist es so bedeutsam, an seinen täglichen Aktivitäten wie Einkaufen, Kochen, Putzen, Mobilität oder Duschen zu schrauben, diese nachhaltiger zu gestalten und auch den eigenen CO2-Fußabdruck zu senken. Doch wie gelingt das am besten?

Wussten Sie zum Beispiel, dass Energie und Mobilität rund 40 Prozent des persönlichen CO2-Fußabdrucks ausmachen? Diese beiden Säulen sollten daher im Vordergrund stehen, wenn es darum geht, eine klimaneutrale Zukunft zu gestalten und klimaneutral zu leben. LichtBlick hat Maßnahmen beziehungsweise Szenarien entwickelt, mit denen wir bis 2035 ein klimaneutrales Leben und das 1,5 Grad-Ziel erreichen könnten.  

Klimaneutral ­– so sieht unser Leben 2035 aus

Sauberer Strom

Im Jahr 2035 ist Ökostrom das neue Normal. Dieser wird aus nachwachsenden, erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Sonne, Wind und Erdwärme hergestellt. Im Gegensatz zur Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Gas oder Öl ist Ökostrom frei von Kohlendioxid (CO2). 

Stromnetze

Der Strommarkt wurde endlich geöffnet und ist nun für alle zugänglich. Das bedeutet: Jede*r kann 2035 eigenen Strom erzeugen, ins Netz einspeisen und aktiv an der Energiewende teilhaben. So ist es ganz einfach, den Verbrauch zu drosseln oder Speicherkapazitäten anzubieten. Außerdem zahlt man für die Netznutzung eine feste Gebühr, statt intransparenter Beträge. Die über 800, teils winzigen Netzbetreiber, sind in 20 regionale Netzcluster aufgeteilt. Das macht die Digitalisierung einfacher und senkt die Betriebskosten. 

Mobilität

Mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes, mehr sicheren Fahrradstraßen, einem Umstieg der Busse und Bahnen auf klimaneutralen Ökostrom oder Wasserstoff, einem jährlichen 365 Euro Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), Autos mit klimaneutralen Antrieben, die an jeder Ecke geladen werden können oder auch mit einem Tempolimit wurde die gesamte Mobilität umweltfreundlicher gestaltet. 

Wärme 

Solaranlagen bei Neubauten und Sanierungen sind im Jahr 2035 Pflicht, sodass alle Gebäude Nullenergiehäuser sind, die nur noch so viel Energie verbrauchen, wie sie erzeugen. Das Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdöl und -gas wurde hingegen verboten. Stattdessen wurden alle Wärmenetze auf erneuerbare Wärme und Abwärme umgestellt. Außerdem sind smarte Heizsysteme auf den Markt gekommen, mit denen sich Wärmequellen miteinander kombinieren lassen. 

Dienstleistungen

Weil das Klima alle angeht, gibt es im Jahr 2035 Energie- und Klimaschutzagenturen, die Menschen und Unternehmen kostenlos zu wichtigen Klimathemen beraten. Egal ob man wissen möchten, wie man das eigene Leben noch nachhaltiger gestalten kann oder welche Förderungen und Prämien es zum Beispiel für die Haussanierung gibt. Hier findet man stets Rat. 

Ernährung

Und auch bei diesem Thema konnte noch einiges klimaneutraler gestaltet werden. Neben dem Angebot von losen Erzeugnissen, hat sich der Konsum tierischer Produkte reduziert. Des Weiteren gehören 2035 weitgehend pflanzliche Lebensmittel zum Hauptbestandteil unseres Speiseplans. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit. Und wenn es doch mal ein Stück Fleisch sein soll, dann kaufen wir dieses nach Möglichkeit beim Bauern um die Ecke. 

Mit einfachen Kniffen können wir schon jetzt unseren Alltag klimafreundlicher gestalten und dazu beitragen, dass die globale Durchschnittstemperatur nicht über 1,5 Grad Celsius steigt. Packen wir es jetzt an, um ab 2035 ein klimaneutrales Leben zu führen. Denn das Klima geht uns alle etwas an. 

+++ Der Grüne News Ticker +++ 

Hier versorgen wir Sie mit positiven und aktuellen Nachrichten aus aus den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Innovation. So sind Sie stets gut informiert:

Veggie auf dem Vormarsch

Während der jährliche Fleischverzehr im Jahr 2020 pro Person im Vergleich zum Vorjahr zwar nur um knapp drei Kilogramm, auf 57,3 Kilogramm, gesunken ist, stieg der Konsum von Fleischersatzprodukten in Deutschland um 76 Prozent. Damit ist Deutschland der Spitzenreiter in Sachen Fleischalternativen. 

Bye-bye, Kunststoff

Ab dem 3. Juli 2021 wird Einweg-Plastik verboten. Das bedeutet, dass Trinkhalme, Rührstäbchen für den Kaffee, Wattestäbchen, Einweg-Geschirr aus konventionellem Plastik und aus Bioplastik sowie To-go-Becher und Einweg-Behälter aus Styropor nicht mehr verkauft werden dürfen. So sollen die Meere und die Umwelt geschützt werden. Nicht nur in Deutschland werden Einwegprodukte verboten, auch EU-weit wird die Herstellung dieser Erzeugnisse ab Juli 2021 verboten. 

Tag der Erde

Am 22. April findet in 175 Ländern der Tag der Erde statt. An dem internationalen Aktionstag soll das Bewusstsein für einen umweltbewussten und nachhaltigen Lebensstil geschaffen werden und Umweltprobleme sensibilisiert werden. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto Jeder Bissen zählt – Schütze was du isst - schütze unsere Erde, Lebe bewusst und nachhaltig, Bio, Regional, Fair. 

Noch mehr spannende Infos rund um ein verantwortungsvolles Leben, einen bewussten Umgang mit Ressourcen sowie zu den Themen Nachhaltigkeit, Innovationen und Umwelt finden Sie auf unserem neuen Umwelt-Blog GrünesLicht.

 
Vor Allem Gelden die Verbote hauptsächlich für Deutschland. Beispiel Verbot von spritzmittel pesteziete Russland, Türkei, China und Amerika Sch... Drauf. Fleisch, Fisch und Milchwaren dem nächst nur noch Als Schmuggelware aus den genannten Ländern erhältlich. Weil deren Tiere Klimaneutral sind .
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