Kochsalz

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 28. Mai. 2020

Kochsalz: Erfahren Sie in der EAT SMARTER-Warenkunde alles, was Sie über Kochsalz wissen müssen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Salz
  2. Das sollten Sie über Kochsalz wissen
  3. Unsere liebsten Rezepte mit Salz
  4. Wie gesund ist eigentlich Kochsalz?

Infografik zu Salz

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie mehr Informationen unterhalb der Grafik.

Infografik Salz

Salz...

  • ...wirkt antibakteriell: Aus gutem Grund gehört das Einsalzen von Lebensmitteln zu den ältesten Konservierungsarten: Salz hemmt das Wachstum von Bakterien und kann deshalb vor Verderb schützen sowie dabei helfen, Lebensmittelvergiftungen vorzubeugen.
  • ...verbessert Aromen: Salz macht Speisen nicht einfach nur salzig, sondern sorgt – richtig dosiert – vor allem dafür, dass sich Aromen optimal entfalten können. Außerdem kann Salz dabei helfen, Kalorien zu sparen: Es verstärkt die Wahrnehmung von Süße, sodass man weniger Zucker braucht.
  • ...enthält wichtige Mineralstoffe: Wie wichtig Salz für den Körper ist, kann man ganz praktisch feststellen, wenn man unter starkem Durchfall leidet: Wer sich dann sehr schwach fühlt, wird nach einer Tasse salziger Brühe schnell wieder fitter. Das liegt daran, dass bei großem Flüssigkeitsverlust (wie bei Durchfallerkrankungen) wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Phosphor, Calcium, Fluorid und Jod ausgeschwemmt werden, die durch Salz schnell und effektiv ersetzt werden können.
  • ...CO2-Bilanz: Mit einem Emissionswert von unter 130 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Salz gut. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.
  • ...kann den Blutdruck erhöhen: Nicht jeder ist salzsensitiv. Die Empfindlichkeit auf Salz ist individuell. Empfindliche Menschen können vermehrt Salz im Körper einlagern. Es kommt mehr Flüssigkeit in den Kreislauf und der Blutdruck steigt.
  • ...stört die Darmflora: Auch wer die guten und nützlichen Laktobazillen im Darm bei Laune halten möchte, salzt besser möglichst wenig. Ein Forscherteam stellte nämlich fest, dass bereits 6 Gramm Salz mehr am Tag dafür sorgen, dass die Anzahl dieser für die Gesundheit wichtigen Milchsäurebakterien sinkt und dafür das Risiko für Erkrankungen steigt.
  • ...kann für Hunger sorgen: Dass Salz besonders durstig macht, denken die meisten. Tatsächlich stimmt das aber nur bedingt: Wissenschaftler fanden heraus, dass dieser Effekt nur vorübergehend ist – stattdessen verursachen größere Mengen Salz Hungergefühle! Es ist also durchaus sinnvoll, nur sparsam zu salzen, wenn man abnehmen möchte.
  • ...kann zu Herzschwäche führen: Salz in zu großen Mengen führt aber auf Dauer auch häufig zu einer Herzinsuffizienz. Das ergab eine Studie finnischer Mediziner: Von 4630 Teilnehmern an einer 12 Jahre dauernden Studie entwickelten 121 Teilnehmer eine Herzschwäche. Dabei hatten diejenigen, die mehr als 13,7 Gramm Salz pro Tag konsumierten, ein doppelt so hohes Risiko als jene, die weniger als 6,8 Gramm zu sich nahmen.

Das sollten Sie über Kochsalz wissen

Kochsalz kennen wir als Allerweltsgewürz, als allgegenwärtige Zutat beim Kochen. Dabei zählen die weißen Kristalle aus Natrium und Chlor nach dem Gesetz nicht zu den Gewürzen. Für die Gesundheit sind sie jedenfalls unentbehrlich und sehr wahrscheinlich der wichtigste Mineralstoff von allen.

Unsere liebsten Rezepte mit Salz

Hier gelangen Sie zu allen Salz-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich Kochsalz?

Salz hat im Körper vielfältige Aufgaben. Salz reguliert den Säuren-Basen-Haushalt, ist Grundstoff für den Magensaft und es bindet Wasser an den Körper, damit das Blut dünnflüssig bleibt. Außerdem ist Salz Bestandteil von vielen Enzymen und Zellstrukturen. Darüber hinaus ist Kochsalz in den letzten Jahren zum praktischen Vehikel für unsere Versorgung mit anderen wichtigen Mineralstoffen geworden. Falls wir jodiertes Kochsalz verwenden, ­beispielsweise die übliche Menge von 5 Gramm täglich aus dem Salzstreuer, nehmen wir 100 Mikrogramm Jod auf und können unseren Tagesbedarf über Kochsalz auf diese Weise zur Hälfte decken. Wer zusätzlich gegen Karies vorbeugen möchte, kauft fluorhaltiges Kochsalz. Es hilft besonders bei Kindern, den Zahnschmelz zu härten und macht ihn unempfindlicher gegen Karies.

Der eine darf den Salzstreuer ungestraft ausgiebig benutzen und muss nicht auf die Menge Kochsalz achten, die er zu sich nimmt, dem anderen steigt schon nach einer kleinen Prise Kochsalz zu viel das Blut zu Kopf. Hier spielt die vererbte Veranlagung des Einzelnen eine wichtige Rolle. Für etwa ein Drittel aller Bundesbürger ist Kochsalz gefährlich. Sie reagieren schon auf die bei uns im Essen üblichen Mengen von etwa 10 Gramm Kochsalz pro Tag mit erhöhtem Blutdruck. Eine salzarme Ernährungsweise senkt ihren Blutdruck. Der Grund für die Überempfindlichkeit gegen Kochsalz liegt in einem genetischen Defekt, bei dem die Nieren das überschüssige Salz nicht schnell genug wieder los werden. Wer zu hohem Blutdruck neigt, sollte zusammen mit seinem Hausarzt überprüfen, ob es ihm hilft, Kochsalz zu sparen hilft. Sinkt der Blutdruck nach einer salzarmen Diät, verbannen Sie das Kochsalz für immer aus der Küche. Ansonsten können Sie weiter mit Kochsalz würzen, wenn Sie es sparsam verwenden.

Ältere Menschen sollten ihr Essen nicht zu knapp mit Kochsalz würzen. Schon eine mäßige Einschränkung des Salzverbrauchs kann Störungen hervorrufen, die von der Umgebung und sogar von Ärzten mit typischen "Alterserscheinungen" verwechselt werden. Muskelschwäche, Unsicherheit beim Gehen, Neigung zum Hinfallen und Appetitverlust gehören dazu. Durch den Salzmangel kann der Körper im ohnehin "trockeneren" älteren Organismus nicht genügend Wasser binden, die Blutmenge verringert sich, der Blutdruck sinkt und die Gehirndurchblutung wird gestört. Auch Schwangere haben einen verstärkten Kochsalzbedarf. Ihr Körper muss viel mehr Wasser binden, damit die Blutmenge sich verdoppeln kann.

Nährwerte von Kochsalz pro 100 Gramm  
Kalorien 0
Eiweiß 0 g
Fett 0 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g
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