Kurkuma

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 30. Apr. 2020

Warenkunde Kurkuma: Was man über Kurkuma wissen sollte und warum das Gewürz so gesund ist.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Kurkuma
  2. Das sollten Sie über Kurkuma wissen
    1. Herkunft
    2. Geschmack
  3. Unsere liebsten Rezepte mit Kurkuma
  4. Wie gesund ist eigentlich Kurkuma?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Kurkuma
    1. Einkauf
    2. Lagerung
  6. Zubereitungstipps für Kurkuma

Infografik zu Kurkuma

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie mehr Informationen unterhalb der Grafik.

Kurkuma...

  • ...schützt die Körperzellen:
    In Kurkuma stecken jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken. Im Klartext heißt das: Kurkuma kann unsere Zellen vor den schädlichen Einflüssen von freien Radikalen schützen und damit gesünder machen sowie Anti-Aging-Effekte haben.
  • ...kann Krebs vorbeugen:
    Vor allem der leuchtend gelbe, natürliche Farbstoff Curcumin in Kurkuma wirkt besonders intensiv. Neue Studien deuten darauf hin, dass er das Wachstum von Krebs hemmen und übrigens auch Alzheimer vorbeugen kann.
  • ...hemmt Entzündungen:
    Weil sein Curcumin und die übrigen Inhaltsstoffe unter anderem Entzündungen hemmen, schätzt man Kurkuma in Indien auch zur Behandlung von unreiner Haut, zum Beispiel mit einer Maske aus einem Teelöffel starkem Kamillentee, einem Teelöffel Honig und einem Esslöffel Kurkuma (zehn Minuten einwirken lassen, lauwarm abwaschen). Bei entzündetem Zahnfleisch hilft eine Mundspülung aus in 250 Milliliter Wasser kurz aufgekochtem Kurkuma (zwei bis drei Teelöffel).
  • ...fördert die Durchblutung:
    Im indischen Ayurveda gilt Kurkuma unter anderem als bewährtes Heilmittel bei Durchblutungsstörungen, aber auch bei Erkältung oder Grippe.
  • ...fördert die Verdauung:
    Kurkuma regt Leber und Galle dazu an, Verdauungssäfte zu produzieren – die binden dann Fette aus der Nahrung an sich und machen es leichter verdaulich. Darum setzt man Kurkuma auch gegen Völlegefühl und Blähungen ein.
  • ...beruhigt die Nerven:
    In Indien gilt Kurkuma seit Jahrtausenden als perfektes Mittel bei Einschlafstörungen und nervöser Unruhe.
  • ...hilft dem Herzen:
    Viele Studien zeigen, dass Kurkuma dank seiner sekundären Pflanzenstoffe auch einen zu hohen Blutdruck oder Cholesterinspiegel senkt. Das schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall; auch gegen Diabetes scheint Kurkuma zu wirken.
  • ...hat eine gute CO2-Bilanz:
    Mit einem Emissionswert von unter 130 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Kurkuma gut. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.

Das sollten Sie über Kurkuma wissen

Manchmal kann Mogeln richtig Spaß machen – mit Kurkuma zum Beispiel. Das Gewürz schmeckt zwar anders, färbt aber ähnlich intensiv wie Safran und kostet nur einen Bruchteil davon.

Kurkuma gehört in jede Currymischung beziehungsweise in alle Masalas außer dem roten. Im Mittelalter nannte man das Gewürz auch Indischer Safran. Der heute noch bekannte Zweitname Gelbwurz für Kurkuma verdeutlicht wie auch die mittelalterliche Bezeichnung seine besondere Eigenschaft: Wie Safran verleiht auch Kurkuma allen Speisen eine leuchtend gelbe Farbe, allerdings zu einem erheblich günstigeren Preis.

Das Gewürz entsteht aus der getrockneten und gemahlenen Wurzel einer mit dem Ingwer eng verwandten Pflanze, die besonders schön blüht. Sie enthält das sogenannte Curcumin, einen natürlichen Stoff, der für die intensive Farbe sorgt. Die Inder verwenden Kurkuma meist wie wir getrocknet und gemahlen, während zum Beispiel in Thailand die ganzen Wurzeln verkauft werden.

Herkunft

Die Heimat der Kurkuma-Pflanze liegt in Südostasien, wo man sie schon seit etwa 4.000 Jahren kennt. In Indien, woher fast 100 Prozent des weltweit verwendeten Kurkumas herstammt, galt das Gewürz lange als heilig und hat bis heute eine große Bedeutung als wichtiges Gewürz für fast alle Fälle. Im Mittelalter kam Kurkuma mit den Arabern nach Europa und wurde nicht nur als Gewürz, sondern auch gerne als Heil- und Färbepflanze genutzt.

Geschmack

Trotz seiner engen Verwandschaft mit dem Ingwer besitzt Kurkuma nicht dessen Schärfe, sondern schmeckt eher mild-würzig und ganz leicht bitter.

Unsere liebsten Rezepte mit Kurkuma

Hier gelangen Sie zu allen Kurkuma-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich Kurkuma?

In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda spielt Kurkuma seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle als Naturheilmittel mit reinigender und heilender Wirkung. Aber auch in Europa weiß man mittlerweile, dass Kurkuma dank seines Gehalts von bis zu 5 Prozent ätherischen Ölen sowie wegen des Curcumins günstige Effekte bei Magen- und Verdauungsproblemen bringt. Forscher untersuchen außerdem seit einiger Zeit, ob Kurkuma tatsächlich vorbeugend gegen Alzheimer wirken könnte, wie einige Studien vermuten lassen.

Nährwerte von Kurkuma (getrocknet) pro 100 Gramm  
Kalorien 369
Eiweiß 7,8 g
Fett 9,9 g
Kohlenhydrate 58,2 g
Ballaststoffe 6,7 g

Einkaufs- und Küchentipps für Kurkuma

Einkauf

Bei uns gibt es Kurkuma nur gemahlen in Pulverform. Da es erfreulich preiswert ist, kann man sich ruhig beste Qualität gönnen: Wer das Gewürz aus Bio-Herstellung kauft, kann sicher sein, dass es weder Schadstoffe enthält noch bestrahlt wurde. Beides kann bei sehr billigem Kurkuma durchaus vorkommen.

Lagerung

Die ätherischen Öle von Kurkuma verflüchtigen sich schnell, wenn das Gewürz mit Licht und Luft in Kontakt kommt. Kaufen Sie darum immer nur kleine Mengen und bewahren Sie Kurkuma am besten in einem Glas mit fest verschließbarem Schraubdeckel auf.

Zubereitungstipps für Kurkuma

Als Gewürz und zum Färben von Speisen wie zum Beispiel Reisgerichten, Geflügel, Krustentieren, Ragouts, Eierspeisen, Suppen und Saucen eignet sich Kurkuma einfach perfekt. Besonders gut passt das Pulver natürlich zu indischen Leckereien wie zum Beispiel einem super aromatischen Gewürzreis, vegetarischem Auberginen-Curry, scharfes Lammcurry, Fischcurry, feinem Gewürz-Hähnchen oder dem kalorienarmen Tofu-Gemüse-Curry.

Aber auch Thai-Gerichten wie, orientalische Köstlichkeiten wie Linsenreis mit Hähnchenschnitzeln oder ein marokkanischer Rindfleischtopf bekommen mit Kurkuma optisch und kulinarisch noch mehr Pep.

 
Ja, Kurkuma ist gesund. Aber 2 Teelöffel für dieses Gericht, sind eigentlich schon grenzwertig. Flach, gestrichen oder gehäuft? Eine Angabe in Gramm wäre sinnvoller. Man kann den Verzehr von Kurkuma auch übertreiben und dann ist es schädlich! Mengen um/ab 8 g sollten mit einem Arzt abgeklärt werden.
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Liebe neckarhekse, auf welche Angabe bzw. welches Gericht beziehen Sie sich denn? Liebe Grüße von EAT SMARTER
 
Ich habe auf dem Markt gemahlenen Kurkuma gekauft. Auf der Verpackung stand, dass man Kurkuma immer in Verbindung mit gemahlenem Pfeffer essen sollte. Stimmt das?
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Liebe/r joheisingen, danke für Ihre Nachfrage. Die Inhaltsstoffe des Kurkumas können in Kombination mit schwarzem Pfeffer besonders gut vom Körper verwertet werden. Liebe Grüße von EAT SMARTER
 
Kurkuma ist echt eine Wunderwaffe, und hilft vorbeugend und aktiv gegen sehr viele Krankheiten. Hier steht mehr dazu:
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