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Garnelen

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 02. Jul. 2019

Leicht, lecker, schnell zubereitet: Garnelen sind das perfekte Essen für eilige Genießer. Dazu punkten sie mit viel Eiweiß, kaum Fett und apptitlichem Aussehen und ihrer Vielseitigkeit.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Interaktive Infografik zu Shrimps
  2. Das sollten Sie über Garnelen wissen
    1. Geschmack
    2. Sorten
  3. Unsere liebsten Rezepte mit Garnelen
  4. Wie gesund sind eigentlich Garnelen?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Garnelen
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  6. Zubereitungstipps für Garnelen

Interaktive Infografik zu Shrimps

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann klicken Sie einfach auf den entsprechenden Plus- oder Minuspunkt.

 

Shrimps...

  • ...punkten mit Proteinen: Shrimps gelten wegen ihres Anteils an hochwertigen Proteinen zu Recht als perfektes Brainfood und als super Eiweißquelle für Sportler und Fitnessfans.
  • ...sind ideal für Stillende: Für Mütter, die ihr Baby stillen, gehört Jod zu den ganz besonders wichtigen Nährstoffen. Shrimps versorgen Mutter und Kind großzügig mit dem seltenen Stoff: In 100 Gramm steckt mit 130 Mikrogramm Jod bereits der halbe Tagesbedarf.
  • ...liefern wertvolles Jod: Shrimps glänzen mit einem hohen Jod-Gehalt. Dieses Spurenelement ist unverzichtbar für eine gute Funktion der Schilddrüse und in Shrimps reichlich vorhanden: Schon 125 Gramm Shrimps liefern das von der DGE empfohlene Tagessoll von Jugendlichen und Erwachsenen.
  • ...können beim Abnehmen helfen: Das Eiweiß in Shrimps sorgt nicht zuletzt für gute Sättigung, und das bei extrem wenig Fett und einem erfreulich niedrigen Kaloriengehalt. Für eine Diät sind Shrimps also absolut tauglich!
  • ...enthalten keine Kohlenhydrate: Für alle, die sich fürs Low-Carb-Prinzip begeistern, bieten sich Shrimps erst recht an – sie sind nämlich völlig frei von Kohlenhydraten.
  • ...haben viel Cholesterin: In 100 Gramm Shrimps stecken bis zu 140 Milligramm Cholesterin. Für Gesunde ist das kein Thema; wer allerdings schon einen erhöhten Blutfett-Spiegel hat, sollte Shrimps eher selten genießen.
  • ...verderben schnell: Wegen des hohen Eiweißgehalts sind frische Shrimps extrem empfindlich. Also immer am Tag des Einkaufs verbrauchen oder tiefgefrorene Shrimps bevorzugen.
  • ...können Schadstoffe enthalten: Wer Shrimps aus nachhaltigem Fang möchte oder sicher gehen will, dass sie frei von Schadstoffen sind, der bevorzugt besser Bio-Shrimps oder solche mit MSC-Siegel (Marine Stewardship Council).

Das sollten Sie über Garnelen wissen

Die Zeiten, als die feinen Meeresbewohner nur auf den Tisch von Reichen kamen, sind zum Glück längst vorbei. Garnelen sind inzwischen sogar beim Discounter in der Tiefkühltruhe zu finden und kosten nicht die Welt. Kein Wunder also, dass die stetig steigende Nachfrage allein durch wilde Garnelen nicht mehr befriedigt werden kann. Mehr als ein Drittel des Weltbedarfs wird bereits durch gezüchtete Garnelen beziehungsweise Garnelen aus Aquakulturen gedeckt. Da sie sehr strengen Kontrollen unterliegen, sind diese Zuchtgarnelen in der Qualität den wildgefangenen in aller Regel keineswegs unterlegen.

Schalen- und Krustentiere, also auch Garnelen, sind Wasserbewohner mit chitinhaltigem Außenskelett. Natantia nennen Zoologen Garnelen und garnelenartige Langschwanzkrebse, die zu den Krustentieren gehören. 

Geschmack

Garnelen schmecken angenehm nach Meer und dabei leicht süßlich-mild.

Sorten

Es gibt rund 20.000 verschiedene Arten rund um den Globus, von denen die meisten in Salzwasser leben. Aus küchentechnischer Sicht werden Garnelen in Kaltwassergarnelen oder Warmwassergarnelen unterteilt.

Die Kaltwassergarnelen sind die begehrteren Meeresbewohner bei Feinschmeckern, denn als Faustregel gilt hier: Je kälter und tiefer das Wasser in dem die Garnelen leben, desto besser die Qualität und der Geschmack der Garnelenschwänze. Weltweit gibt es nur zwei Arten von Kaltwassergarnelen, die im Handel angeboten werden: Die Tiefseegarnele die in den Meeren der Nordhalbkugel lebt und die Chilenische Kantengarnele aus dem Regionen des südlichen Pazifiks. Beide Garnelen zählen zu den kleinen Garnelen Arten.

Die Unterordnung der Garnelen lässt sich abschließend noch in Meeres-, Süßwasser- und Brackwassergarnelen aufteilen. Brackwassergarnelen leben in den Flussmündungen der Meere, wo sich Süß- und Salzwasser vermischen. Sie sind etwas preisgünstiger, aber nicht unbedingt schlechter als ihre Geschwister aus dem Meer. Allerdings: Auch hier schmecken die Garnelen umso besser, je tiefer und kälter das Wasser ist. Bei uns sind vor allem Tiefsee- und Nordseegarnelen im Handel. Shrimps nennt man sie dann, wenn sie sehr klein sind und erst mehr als 200 Stück ein Gewicht von 1 Kilogramm ergeben.

Unsere liebsten Rezepte mit Garnelen

Hier gelangen Sie zu allen Garnelen-Rezepten.

Wie gesund sind eigentlich Garnelen?

Besonders bemerkenswert bei Garnelen ist, neben ihrem extrem niedrigen Fettgehalt  vor allem ihr hoher Anteil an Proteinen. Diese Nährstoff-Kombi sorgt dafür, dass Garnelen sozusagen zum Kalorienspartarif sehr gut sättigen und zu Recht als perfektes „Futter“ für Gehirn und Muskeln gelten.

Nährwerte von Garnelen pro 100 Gramm  
Kalorien 87
Eiweiß 18,6 g
Fett 1,4 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Garnelen

Einkauf

Achten Sie bei Garnelen auf absolute Frische. Frische Garnelen guter Qualität riechen angenehm und sind nicht schleimig. Am teuersten sind Garnelen in sogenannter Sushi-Qualität, die so frisch sind, dass man sie sogar roh essen kann. Wer ganz sicher sein möchte, dass er Garnelen aus nachhaltigem und schadstofffreiem Anbau bekommt, kauft am besten Bio-Produkte.

Lagerung

Garnelen verderben wegen des hohen Eiweißgehalts sehr leicht. Frische Garnelen sollten Sie darum unbedingt schnell verbrauchen, vorzugsweise am Tag des Einkaufs. Tiefgefrorene oder bereits gekochte Garnelen halten länger. Einmal zubereitet müssen aber auch sie kühl aufbewahrt und können nicht wieder aufgewärmt werden. Aufgetaute Garnelen sollten Sie sofort verarbeiten und auf keinen Fall wieder einfrieren.

Vorbereitung

Der Aufwand bei der Vorbereitung von Garnelen hängt davon ab, ob sie bereits geschält sind oder nicht – und davon, ob Sie die Garnelen mit Schale garen möchten, was sich zum Beispiel beim Grillen empfiehlt. In diesem Fall müssen Sie nur den Kopf entfernen, die Garnelen kurz abspülen und gut trockentupfen. Wie das gemacht wird, zeigt Ihnen Cornelia Poletto in unserem Kochschul-Video.

Das Schälen von Garnelen geht zum Glück relativ leicht, weil ihr Panzer viel weicher ist als beispielsweise der von Hummer. Sie können diesen einfach leicht mit den Fingern andrücken, sodass die Schale aufbricht und dann nach und nach die Garnelenschwänze freilegen. Auch dazu können Sie sich von Cornelia Poletto im Kochschul-Video zeigen lassen, wie einfach das geht.

Bei geschälten Garnelen sollten Sie den schwarzen Darmfaden entfernen. Er ist zwar nicht schädlich, aber unappetitlich. Dafür schneidet man die Garnelen mit einem spitzen Messer an der Oberseite einmal an, sodass der Faden freiliegt und zieht ihn dann mit einem sanften Ruck heraus. Wer das noch nie gemacht hat, kann sich von Cornelia Poletto im Kochschul-Video zeigen lassen, wie das geht. Nun müssen Sie die vorbereiteten Garnelen kurz abspülen, gründlich trockentupfen und je nach Rezept weiterverarbeiten.

Zubereitungstipps für Garnelen

Rohe Garnelen mit Schale eignen sich perfekt zum Braten und Grillen, weil die Schale das Garnelenfleisch auch bei hohen Temperaturen saftig hält. Rohe Garnelen ohne Schale sind ideal zum schnellen Braten in Wok oder Pfanne. Wer mag, lässt die Schwanzflosse dran – das sieht nicht nur super aus, sondern ist auch praktisch, denn so lassen sich die gegarten Garnelen ganz leicht und bequem in Dips oder Saucen tauchen.

Gekochte Garnelen sind sofort servier- und verzehrfertig und halten sich auch bei Hitze etwas länger. Wollen Sie diese in warmen Gerichten verwenden, sollten Sie diese nur ganz kurz am Schluss erhitzen, sonst werden sie trocken und zäh.

Apropos kurz: Das Garen von Garnelen ist Minutensache.  Garnelen sollten wirklich auf den Punkt gegart werden, damit sie saftig bleiben. Sobald sich Garnelen in der Pfanne, dem Wok oder auf dem Grill rundum rosa verfärben und weiße Eiweißflöckchen austreten, kann man sie vom Feuer nehmen.

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