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Mein Selbstversuch

Tschüss Süßstoff!

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Süßstoff Tabletten

Süßstoff – so klein und doch so groß diskutiert. Ist er unbedenklich? Macht er dick? Oder im schlimmsten Fall sogar krank? In einem Selbstversuch habe ich getestet, wie sich eine Auszeit von der künstlichen Süße auf den Körper und die Psyche auswirkt.

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Zum Frühstück einen Latte Macchiato mit Milch und klick, klick, klick – hüpfen drei weiße Tabletten mit in die Tasse.

Ich benutze Süßstoff seit Jahren in jeglicher Form. Ob im Kaffee, als flüssiges Süßungsmittel im Joghurt oder als Zuckeralternative beim Backen. Mein Umfeld hat immer die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und gesagt: „Du ernährst dich so gesund und ziehst dir dann diesen synthetischen Kram rein“. Stimmt, das ist eigentlich ein Widerspruch. Aber auf Grund meiner damaligen Essstörung und meiner Angst vor Zucker hatte sich die Verwendung von Süßstoff ebenso eingebürgert.

Natürlich habe ich mich mit der Wirkungsweise und den möglichen Konsequenzen des Süßstoffkonsums auseinandergesetzt. Und auch Wissenschaftler diskutieren seit Jahren über die tatsächlichen Vor- und Nachteile des Zuckerersatzes. Jedoch ist es beim Thema Süßstoff so wie bei jedem anderen auch: Es gibt immer eine Studie, welche die Unbedenklichkeit beweist, und eine andere,die diese widerlegt. Die einzige Möglichkeit die mir also blieb, war ein Selbstversuch. So habe ich mich vor kurzem dazu entschlossen, dem Süßstoff endlich den Laufpass zu geben und ihn bei Bedarf durch natürliche Süßungsmittel auszutauschen.

Dabei gab es verschiedene Umstände, die mich zu diesem Schritt bewegt haben. Oft hatte ich das Gefühl nach Mahlzeiten mit künstlicher Süße nicht richtig satt zu sein, war schnell wieder hungrig und hätte ganze Berge verschlingen können.

Meine Empfindungen decken sich dabei mit der Meinung von Susan Swithers, einer Dozentin für Psychologie an der Purdue Universität in Indiana. Sie sagt, dass der Körper aus dem Geschmack und der Textur von Lebensmitteln lernen kann, wie viele Kalorien die Nahrung enthält. Künstliche Süßstoffe bringen diese Beziehung aus dem Gleichgewicht. Das bedeutet: Man hat eigentlich genug gegessen. Es fühlt sich aber nicht so an.

Ein weiter Grund war, dass ich es wahnsinnig spannend finde, meine Ernährung umzustellen und die Wirkung auf meinen Körper und meine Psyche festzustellen.

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