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Geschlechtskrankheiten: So häufig sind sie in Deutschland!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Frau untersucht mit einer Lupe ihren Intimbereich

Syphilis und Tripper galten schon als besiegt. Doch seit einigen Jahren steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder an. Generell sei das Bewusstsein für Sexuell übertragbare Infektionen (STI) zurückgegangen, mahnen Experten – dabei sind nicht nur Risikogruppen gefährdet.

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Was hatten Katharina die Große, Arthur Wilde und Ludwig von Beethoven gemeinsam? Sie alle litten an der Syphilis. Die Krankheit, die lange als Strafe für ein ausschweifendes Sexualleben angesehen wurde, galt in Deutschland bereits als nahezu ausgerottet – doch die Fallzahlen steigen wieder. Im Jahr 2015 wurden 6834 Neudiagnosen gestellt, berichtet das Robert-Koch-Institut (RKI).

Doch auch die Neuinfektionsraten anderer Geschlechtskrankheiten steigen wieder an, wie unter anderem das RKI und das Bundesgesundheitsministerium vermelden. Die Gründe sind nach Aussagen von Experten vielschichtig: Zum einen habe das HIV-Virus durch immer bessere Medikamente einen Teil seines Schreckens verloren, zum anderen suggeriere der Trend zum Online-Dating eine Nähe zwischen Sexualpartners, die zu einer gewissen Kondom-Müdigkeit führe.

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