Headerwerbung blank
Advertorial

Klimaneutral leben: 10 einfache Tipps für den Alltag

Von Lisa Meister
Aktualisiert am 02. Nov. 2021

Was tun Sie, um die Umwelt zu schützen? Fahren Sie mit dem Rad ins Büro oder achten Sie beim Einkaufen auf regionale Lebensmittel? Mit bereits kleinen Dingen können Sie schon viel bewirken und einen tollen Beitrag leisten. Wir verraten Ihnen in unserem Artikel zehn Tipps, die sich im Alltag easy umsetzen lassen.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Weniger Lebensmittel verschwenden
  2. Auf Bio-Produkte setzen
  3. Regional und saisonal einkaufen
  4. Weniger Fleisch und Wurst essen
  5. Auf den Wasserverbrauch achten 
  6. Stromsparende Geräte verwenden
  7. Auf Ökostrom umsteigen 
  8. Das Auto stehen lassen
  9. Gebrauchte Kleidung kaufen 
  10. Weniger Online bestellen 
  11. +++Der grüne Newsticker+++
    1. Konnte nochmal abgewendet werden:
    2. Frankreich ohne Plastik: 

Weniger Lebensmittel verschwenden

Sie kommen von der Arbeit nach Hause, ihr Magen knurrt und Sie huschen noch schnell in den nächsten Supermarkt. Kennen Sie das? Doch dabei landen zu viele Nahrungsmittel in Ihrem Einkaufswagen – auch Ungesundes und Fertigprodukte. Dinge, die Sie eigentlich nicht mehr konsumieren möchten. Schreiben Sie sich daher einen Einkaufszettel und gehen nicht hungrig los. Auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten ist, können Sie die meisten Erzeugnisse noch bedenkenlos verzehren. Nutzen Sie Ihre Sinne und prüfen Sie das abgelaufene Lebensmittel. Wenn alles einwandfrei aussieht, nichts unangenehm riecht, können Sie getrost einen Geschmackstest machen. Und sollte doch mal etwas übrig bleiben, können Sie Lebensmittel ganz einfach haltbar machen

Auf Bio-Produkte setzen

Hierbei ist der Einsatz von klimaschädlichen Kunstdüngern und Pflanzenschutzmitteln verboten. Das schont nicht nur das Klima, sondern auch unsere Gesundheit. So fallen beim Anbau von Bio-Produkten rund 20 Prozent weniger Treibhausgase an als bei der konventionellen Landwirtschaft. Darüber hinaus werden durch die Humusbildung Treibhausgas im Boden gebunden. Auf diesem Weg kann eine Menge CO2 eingespart werden. 

Regional und saisonal einkaufen

Wer immer nur das besorgt, was gerade auf dem Feld wächst, schont nicht nur die Umwelt, weil die Transportwege kürzer sind, sondern tut auch etwas für seine Gesundheit. Denn in der frischen und saisonalen Feldware aus der Region stecken meist mehr Vitamine und Geschmack. Haben die Produkte bereits eine lange Reise hinter sich, können sie an wertvolle Inhaltsstoffe verlieren. Und auch die Aromatik leidet darunter. Um stets im Blick zu haben, welche Erzeugnisse gerade geerntet werden, hängen Sie sich doch einen Saisonkalender an den Kühlschrank. So gelingt Ihnen ein erster Schritt Richtung eines klimafreundlichen Einkaufs.  

Weniger Fleisch und Wurst essen

Diesen Punkt haben Sie vermutlich schon erwartet. Vor allem Rindfleisch ist schlecht für die Ökobilanz, denn bei der Produktion pro Kilogramm wird reichlich Wasser verbraucht. Doch nicht nur das: Für neue Sojaplantagen und Rinderweiden wird Regenwald abgeholzt. Das Soja dient in erster Linie als Tierfutter. Während bei der Entwaldung Kohlendioxid freigesetzt wird, stoßen die Rinder eine nicht unbeträchtliche Menge Methan aus. Hühner- oder Schweinefleisch ist zwar nicht ganz so schädlich, dennoch sollte das tierische Produkt nicht täglich auf Ihrem Teller landen. Und wenn es doch mal ein Stück Fleisch sein soll, achten Sie auf das Bio-Siegel. Denn im Gegensatz zur konventionellen Haltungsform geht es den Tieren aus der Biohaltung in der Regel besser. 

Auf den Wasserverbrauch achten 

Morgens erst einmal ausgiebig duschen, unter fließend Wasser abwaschen und wenn der Lieblingspulli einen Fleck hat schnell die Waschmaschine anschmeißen? Besser nicht, denn das ist alles andere als gut für die Umwelt. Zwar sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob wir in Europa kein Wassermangel haben, jedoch belastet der hohe Wasserverbrauch unsere Erde stärker als bisher angenommen. Im Jahr 2020 verbrauchte jeder Deutsche rund 129 Liter Trinkwasser pro Tag. Das ist zwölf Prozent weniger als noch 1990, aber für unser Klima sollten wir mit der wichtigen Ressource sparender umgehen. Stellen Sie zum Beispiel das Wasser aus, wenn Sie sich die Haare mit Shampoo einschäumen, lassen Sie Geschirrspülmaschine oder Waschmaschine im Ökoprogramm laufen oder säubern Sie Obst und Gemüse nicht unter fließend Wasser, sondern lieber in einer Schüssel.

Stromsparende Geräte verwenden

Auch wenn es noch so gemütlich ist, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, ein kleines Lämpchen anzulassen, damit es beim nach Hause kommen nicht so dunkel ist, sollten Sie der Umwelt zuliebe darauf verzichten. Sobald Sie das Haus verlassen, schalten Sie alle Geräte aus. Beim Kauf Neuer halten Sie nach dem Energielabel Ausschau. Während A für einen niedrigen Energieverbrauch steht, weist G den höchsten auf. Tauschen Sie nach Möglichkeit Geräte, die älter als zehn Jahre sind, aus. Neue Geräte sind heutzutage deutlich energie- oder auch wassersparender als früher. Die Mehrkosten, die zunächst entstehen, haben Sie daher schnell wieder drin. Übrigens: Lesen Sie hier, welche Küchengeräte die größten Stromfresser sind.

Auf Ökostrom umsteigen 

Im Gegensatz zu konventionellen Stromanbietern, die zwar mit Ökostrom werben, häufig aber noch Kohlestrom in die Netze speisen, kommt die Bio-Variante aus erneuerbaren Energien. Er wird in Wind- oder Wasserkraftwerken, Biogas- oder Solarstromanlagen gewonnen. Achten Sie beim Wechsel auf Gütesiegel wie Grüner Strom oder OK Power. Hier haben Sie Gewissheit, dass es sich wirklich um Ökostrom handelt. Auch bei einem TÜV-Siegel, wie es LichtBlick trägt, können Sie sicher gehen, dass es sich um 100 prozentigen Ökostrom handelt.   

Das Auto stehen lassen

Wer am Morgen mit dem Drahtesel zur Arbeit fährt und das Auto stehen lässt, bringt seinen Kreislauf in Schwung und leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, nehmen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Pro Person können so jedes Jahr rund 2,5 Tonnen CO2 gespart werden. Das geht natürlich beides nur, wenn es die Entfernung zulässt. 

Gebrauchte Kleidung kaufen 

Keine Frage, Shoppen macht Spaß, aber das belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Während für ein Baumwoll T-Shirt circa 2.000 Liter Wasser benötigt werden, braucht es für die Produktion einer Jeans rund 10.000 Liter Wasser. All das kann gespart werden, wenn Sie Kleidung gebraucht kaufen. Stöbern Sie daher doch mal in Second Hand-Geschäften oder bummeln Sie über den nächsten Flohmarkt. Auch online gibt es verschiedene Plattformen, auf denen Sie Ihre gebrauchte Kleidung verkaufen und neue Stücke günstig ergattern können. 

Weniger Online bestellen 

Durch die Corona-Krise haben es insbesondere kleine Geschäfte schwer und kämpfen um das Überleben. Stattdessen ist der Versandhandel stetig gewachsen. Um die kleinen Läden zu retten, versuchen Sie weitestgehend auf Online-Shopping zu verzichten. Klar, es ist natürlich bequem sich vom Sofa aus durch das Angebot der großen Modeketten zu scrollen. Allerdings leidet durch das viele Verpackungsmaterial und den Transport die Umwelt. Rund 50 Prozent der Ware an Bekleidung wird zurückgeschickt. Überlegen Sie sich also genau, was Sie benötigen und versuchen Sie es, direkt im Laden zu kaufen. 

+++Der grüne Newsticker+++

Hier versorgen wir Sie mit positiven und aktuellen Nachrichten aus den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Innovation. So sind Sie stets gut informiert:

Konnte nochmal abgewendet werden:

Im Nationalpark des niedersächsischen Wattenmeers soll ab Sommer 2022 nicht mehr nach Öl und Gas gebohrt werden. Ein Unternehmen wollte eine Bohrplattform vor der Insel Borkum errichten und Erdgas aus dem Meer fördern.   

Frankreich ohne Plastik: 

Ab 2022 sollen rund 30 verschiedene Obst- und Gemüsesorten ohne Plastik in den Supermärkten verkauft werden. Derzeit werden rund 37 Prozent verpackt verkauft. Ab Mitte 2026 soll bei Obst und Gemüse gar kein Kunststoff mehr zum Einsatz kommen. Auf diesem Weg können eine Milliarde Plastikverpackungen eingespart werden. 

Noch mehr spannende Infos rund um ein verantwortungsvolles Leben, einen bewussten Umgang mit Ressourcen sowie zu den Themen Nachhaltigkeit, Innovationen und Umwelt finden Sie auf unserem neuen Umwelt-Blog GrünesLicht.

Schreiben Sie einen Kommentar