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Klimafreundlich einkaufen: 8 Tipps

Von Lisa Meister
Aktualisiert am 07. Jun. 2021

Worauf achten Sie beim Einkaufen von Lebensmitteln? Ist es der Geschmack oder der Preis, eine bestimmte Marke oder wie umweltfreundlich das Lebensmittel ist? Wir verraten Ihnen in unserem Artikel, wie Sie klimafreundlich einkaufen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Weniger ist mehr 
  2. Grünzeug auf dem Vormarsch 
  3. Der Trendsetter
  4. Bye, bye Fertiggericht
  5. Plasikfrei einkaufen
  6. Besser planen
  7. Probieren geht über Studieren
  8. Fit bleiben 
  9. +++Der Grüne News Ticker+++ 
    1. Mehrwegpflicht ab 2023
    2. Neue Pfandregelung

Sowohl durch die Herstellung und den Transport als auch durch die Lagerung, die Verarbeitung und die Entsorgung von Lebensmitteln entstehen Treibhausgase wie CO2 oder Methan, die unserer Umwelt schaden können. Einige Erzeugnisse verursachen mehr und andere weniger. So stellt die Wahl der richtigen Lebensmittel einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des Klimaziels dar. Doch nicht nur mit dem Was, sondern auch mit dem Wie gestalten Sie Ihren Einkauf klimafreundlicher. Daher haben wir Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt, wie Sie Ihre Besorgungen im Handumdrehen umweltverträglicher erledigen. 

Tipp 1: Weniger ist mehr 

Vor allem Rindfleisch ist schlecht für die Ökobilanz, denn bei der Produktion pro Kilogramm wird reichlich Wasser verbraucht. Hühner- oder Schweinefleisch ist zwar nicht ganz so schädlich, dennoch sollte das Erzeugnis nicht täglich auf Ihrem Teller landen. Und wenn es doch mal ein Stück Fleisch sein soll, achten Sie auf das Bio-Siegel. Denn im Gegensatz zur konventionellen Haltungsform geht es den Tieren mit der Biohaltung in der Regel besser.

Tipp 2: Grünzeug auf dem Vormarsch 

Greifen Sie bei Ihrem klimafreundlichen Einkauf zu reichlich saisonalem Gemüse sowie Obst und lassen Sie die Ananas aus Übersee links liegen. Damit Sie immer direkt wissen, welche Feldware gerade Saison hat, hängen Sie sich einfach einen Saisonkalender an die Kühlschranktür? So haben Sie immer im Blick, welche frischen Lebensmittel in Ihrem Einkaufskorb landen sollten. Oder wie wäre es mit Linsen, Bohnen oder Erbsen? Im Vergleich zu Fleisch werden Hülsenfrüchte mit weniger Aufwand erzeugt, bringen Stickstoff in den Boden und erhöhen somit dessen Fruchtbarkeit.  

Tipp 3: Der Trendsetter

Hafer-, Mandel-, Dinkel- oder Sojadrink: Nicht nur Personen mit einer Laktoseunverträglichkeit greifen zu diesen Produkten. Pflanzenmilch ist die tier- sowie klimafreundlichere Alternative zum Pendant der Kuh. Die Produktion für einen Liter konventioneller Milch ist für unsere Umwelt nämlich genauso schädlich wie das Verbrennen von der gleichen Menge Benzin. Kein Wunder, dass die Auswahl pflanzlicher Milcherzeugnisse stetig steigt. Probieren auch Sie sich durch das Angebot und schützen Sie somit unsere Erde.    

Tipp 4: Bye, bye Fertiggericht

Klar, sie sind eine prima Sache, wenn es schnell gehen soll. Auf Dauer sind sie aber nicht gesund, denn sie enthalten reichlich Zusatzstoffe, Aromen und versteckten Zucker. Nicht nur aus diesem Grund sollten Sie einen großen Bogen um Convenience machen, sondern auch, weil bei dessen Herstellung eine Menge CO2 freigesetzt wird. Schwingen Sie lieber selbst den Kochlöffel und verwenden Sie frische, unverarbeitete Zutaten. Bereiten Sie doch, passend zum Sommer und Grillen, unseren Kartoffel-Radieschen-Salat zu.  

Tipp 5: Plasikfrei einkaufen

Waren Sie schon einmal in einem Unverpacktladen? Wenn nicht, sollten Sie dies unbedingt machen. Dort können Sie nämlich eine Vielzahl an Lebensmitteln wie Nudeln, Reis oder Nüsse aber auch Zahnpasta, Waschpulver oder Seife ohne Verpackung und Plastik erwerben. Bringen Sie leere Gläser und Dosen mit und kaufen Sie klimafreundlich ein. Oder fragen Sie an der Frischetheke, ob Ihnen der Käse in eine mitgebrachte Box verpackt werden kann. 

Tipp 6: Besser planen

Bestimmt kennen Sie es: Um Zeit zu sparen, gehen Sie auf dem Nachhauseweg direkt in den nächsten Supermarkt. Zu Hause angekommen stellen Sie fest, dass der Kühlschrank noch so einiges hergibt und Ihr Einkauf hätte kleiner ausfallen können. Brauchen Sie Lebensmittel also erst auf, bevor Sie neue kaufen. Das schont Ihren Geldbeutel und es landet weniger im Müll. Planen Sie bereits am Wochenende Ihre Speisen für die kommenden Tage und machen Sie dann einen großen Einkauf. 

Tipp 7: Probieren geht über Studieren

Das Mindesthaltbarkeitsdatum zeigt Ihnen an, wie lange sich ein Nahrungsmittel hält. Jedoch sind die meisten nach Ablauf dieser Frist noch immer genießbar. Sie sollten daher nicht direkt im Abfall landen. Nutzen Sie Ihre Sinne und prüfen Sie das abgelaufene Lebensmittel. Wenn alles einwandfrei aussieht, nichts unangenehm riecht, können Sie getrost einen Geschmackstest machen.

Tipp 8: Fit bleiben 

Sofern es die Entfernung möglich macht, lassen Sie das Auto stehen und nehmen das Rad oder gehen Sie zu Fuß zum Supermarkt. Damit schonen Sie nicht nur unsere Umwelt, sondern tun gleichzeitig noch etwas für Ihre Fitness. So kommen Sie Ihrem Ziel, 10.000 Schritte am Tag zu laufen, gleich ein Stückchen näher.  

+++Der Grüne News Ticker+++ 

Hier versorgen wir Sie mit positiven und aktuellen Nachrichten aus den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Innovation. So sind Sie stets gut informiert:

Mehrwegpflicht ab 2023

Ab 2023 müssen Gastronomen ab einer Fläche von 80 Quadratmetern und mit mehr als fünf Mitarbeitern ihren Kunden für Speisen außer Haus Mehrwegverpackungen anbieten. Einwegvarianten wie Pizzakartons oder Pappbecher werden zwar nicht gänzlich verboten, aber wenn ein Kunde den Wunsch nach einer klimafreundlichen Alternative äußert, müssen Cafés, Imbisse oder Restaurants diesem nachgehen. 

Neue Pfandregelung

Aktuell zahlen Sie an der Kasse auf Dosen und Flaschen aus Einwegverpackungen 25 Cent Pfand. Frucht- und Gemüsesäfte sowie alkoholische Mischgetränke waren bisher von der Regelung ausgenommen. Das soll sich mit Beginn 2022 ändern. Und ab dem Jahr 2024 sollen Kundinnen und Kunden auch auf Milcherzeugnisse in Flaschen oder Dosen Pfand bezahlen. Allerdings ist noch unklar, wie die Rückgabe erfolgen soll. Denn hier spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. So können vor allem im Sommer Schimmel und unangenehme Gerüche auftreten. 

Noch mehr spannende Infos rund um ein verantwortungsvolles Leben, einen bewussten Umgang mit Ressourcen sowie zu den Themen Nachhaltigkeit, Innovationen und Umwelt finden Sie auf unserem neuen Umwelt-Blog GrünesLicht

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