Serie: Die andere Ess-Klasse

Warum Veganer auch auf Eier und Milch verzichten

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 19. Nov. 2020

Ihnen reicht es nicht, nur fleischlos zu leben: Veganer verzichten auch auf sämtliche Produkte aus Milch und Eiern. Im zweiten Teil der Serie „die andere Ess-Klasse“ stellt EAT SMARTER den typischen Veganer vor.

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@Elke, es gibt fertiges Veganes Tierfutter für Hunde und Katzen. Dieses Futter beinhaltet alle für das Tier benötigten Nährstoffe. Übriegens, das konventionelle Billigtierfutter (also das für ca 1? von Aldi, Penny...) besteht zu 95% aus den selben inhaltsstoffen, da es nur 5% Tiererzeugnisse enthält. Die Tiere die damit ernährt werden sind nicht gesünder oder kränker als nicht vegan ernährte Tiere. Außerdem sollte man Hunde nicht mit Katzen vergleichen, vorallem nicht wenn es um die Ernährung geht, Hunde sind Omnivouren (allesfresser) und Katzen sind Carnivouren (Fleischfresser)
 
Sie schreiben: "Für Eier, Käse, Joghurt oder Milch müssen zwar keine Tiere getötet werden ..." Das stimmt eben nicht. Damit die Kuh Milch gibt, muss sie erst mal ein Kälbchen gebären. Jedes zweite dieser Kälber ist ein Stier. Wohin damit? Wird der Bauer diesen jungen Stier 20 Jahre durchfüttern, bis er an Altersschwäche stirbt? Wohl kaum. Er wird geschlachtet - ob als Kalb oder als "Jungbulle", macht dabei angesichts der von der Natur vorgesehen Lebenserwartung kaum einen Unterschied. Also: Wer nicht will, dass Rinder getötet werden, muss auf die Milch verzichten. So ist das.
 
Man muss auch daran denken, dass nicht nur KUH-KÄLBER geboren werden, sondern auch männliche Kälbchen. Wenn man also Milch trinken will, muss man sich damit abfinden, dass "überzähle" männliche Kälber geschlachtet werden. Eine Kuh gibt nur Milch, wenn sie Kälber bekommt. Das wissen vielleicht einige Stadtmenschen nicht ;-)))
 
Es ist ja sehr konsequent, sich so zu ernähren. Mir stellt sich die Frage, wie weit diese Konsequenz reicht. Interessant wäre es zu erfahren, ob die Haustierhalter unter ihnen diese Weise auch auf ihre Lieblinge übertragen. Das ist dann wirkliche Konsequenz. Und es stellt sich die Frage, ob die Tierliebe wirklich so weit geht, dass man lieber einen Chemiebaukasten in Form von Vitaminpillen zu sich nimmt und eine Krebskrankheit riskiert. Darüber sollte sich doch lieber jeder einmal Gedanken machen. Ich habe für mich eine Lösung gefunden. Ich bleibe Vegetarier und kaufe die Produkte, die ich für eine gesunde Ernährung brauche, im Bioladen und bei Bauern im Dorf, wo ich mir vorher die Haltungsbedingungen angeschaut habe. So brauche ich die Pharma-Industrie nicht reich zu machen und mich nicht krank. Aber wie wer was macht, das bleibt jedem selbst überlassen.
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