Roggenvollkornbrot

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 30. Jun. 2020

Roggenvollkornbrot - keine andere Brotsorte sättigt nachhaltiger. EAT SMARTER stellt das Brot vor.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Interaktive Infografik zu Roggenvollkornbrot
  2. Das sollten Sie über Roggenvollkornbrot wissen
  3. Unsere liebsten Rezepte mit Roggenvollkornbrot
  4. Wie gesund ist eigentlich Roggenvollkornbrot?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Roggenvollkornbrot
    1. Einkauf

Interaktive Infografik zu Roggenvollkornbrot

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann klicken Sie einfach auf den entsprechenden Plus- oder Minuspunkt.

 

Roggenvollkornbrot...

  • ...stärkt die Knochen: Mit 31 Mikrogramm Vitamin K decken 100 Gramm Roggenvollkornbrot 44 Prozent des durchschnittlichen Tagesbedarfs. Vitamin K ist unter anderem zuständig für die Regulierung der Blutgerinnung und beugtn Osteoporose (Knochenabbau) vor.
  • …tut der Verdauung gut: Wenn das Brot wirklich zu 100 Prozent aus Roggenvollkornmehl gebacken wurde und dazu auch noch ganze Körner enthält, lässt sich der Tagesbedarf an Ballaststoffen (mindestens 30 Gramm) schon mit 100 Gramm Roggenvollkornbrot (etwa 2 dickere Scheiben) zu ungefähr einem Drittel decken. Das fördert die Verdauung und eine gesunde Darmflora.
  • …macht gut satt: Die vielen Ballaststoffe in Roggenvollkornbrot sorgen dafür, dass die enthaltenen Kohlenhydrate nur langsam aufgespalten werden und nach und nach ins Blut gehen. So steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an und bleibt lange stabil – das schützt vor Heißhungerattacken.
  • …ist reich an B-Vitaminen: Roggenvollkornbrot hat fast alle Vitamine der B-Gruppe in nennenswerten Mengen zu bieten. Das hat günstige Wirkung auf den ganzen Körper, speziell auch auf das Immun- und das Nervensystem.
  • …enthält viel Eisen: Besonders Veggies dürfen gern öfter Roggenvollkornbrot knabbern: Sie können bei etwa 5,2 Milligramm Eisen pro 100 Gramm damit ihre häufig nicht ausreichend gefüllten Speicher mit dem Mineralstoff auftanken.
  • …unterstützt die Abwehrkräfte: In 100 Gramm Roggenvollkornbrot steckt fast ein Drittel der täglich benötigten Menge an Zink. Das Spurenelement sorgt für ein intaktes Immunsystem sowie außerdem für gutes Haarwachstum und gesunde, glänzende Haare.
  • …enthält Gluten: Für Menschen mit einer Weizenunverträglichkeit kann reines Roggenvollkornbrot eine gute Alternative sein. Wer allerdings auf Gluten mit Beschwerden reagiert, sollte auch auf Roggenvollkornbrot lieber verzichten. Es enthält zwar weniger Gluten als Brot aus Weizen, aber dennoch für die meisten Betroffenen zu viel.
  • …kann den Bauch überfordern: Wer neu damit anfängt, Vollkorn zu essen, sollte wissen: Gerade grobes Roggenvollkornbrot mit Körnern muss man gründlich kauen, da es sonst schwer im Magen liegen kann. Auch Reizdarm-Betroffene vertragen ganzes oder grob zerkleinertes Getreide meistens weniger gut. Die Alternative bei einem sensiblen Bauch: Roggenvollkornbrot gibt es auch in einer feineren Variante ohne Körner.

Das sollten Sie über Roggenvollkornbrot wissen

Keine andere Brotsorte sättigt nachhaltiger als Roggenvollkornbrot. Das liegt vor allem an der üppigen Menge Ballaststoffe. Die deftige Beschaffenheit von Roggenbroten zwingt zum gründlichen Kauen und trainiert das Zahnfleisch. 

Unsere liebsten Rezepte mit Roggenvollkornbrot

Hier gelangen Sie zu allen Roggenvollkornbrot-Rezepten

Wie gesund ist eigentlich Roggenvollkornbrot?

Roggenvollkornbrot, das mit Natursauerteig gebacken wurde, liefert reichlich Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe. Zum Beispiel sind in 2 Scheiben schon etwa 125 Milligramm Calcium enthalten, etwa ein Achtel des Tagesbedarfs. 

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln müssen wir im Brotgetreide nicht fürchten. Bei einer großen Untersuchung lagen 99,5 Prozent aller Proben unter den Richtwerten des Gesetzgebers, dabei waren weit über 90 Prozent völlig frei von Rückständen. Ein ähnlich gutes Bild ergab sich bei der Untersuchung auf Schwermetallrückstände.Frisch gebackenes, vielleicht sogar noch warmes Roggenvollkornbrot ist schwer verdaulich, denn es ballt sich im Magen zu einem dicken Kloß zusammen, an den die Verdauungssäfte nur schwer herankommen. Abgelagert wird es leichter, gehört aber aufgrund der unverdaulichen Mehlbestandteile zu den blähenden Lebensmitteln. 

Häufig findet sich auch eine Menge Kochsalz im Brot. Das erleichtert zwar dem Bäcker die Arbeit, weil der Teig mit viel Salz besser gelingt, doch salzempfindliche Menschen vertragen es nicht. Obwohl sich die Wissenschaftler darüber einig sind, dass jodiertes Salz im Brot für unsere Versorgung mit dem Mangelmineralstoff Jod den wichtigsten Beitrag leisten würde, lassen sich einige Bäcker immer noch bitten.

Wird ein Brot nicht genügend gründlich von Natursauerteig gelockert, bleibt viel Phytin darin zurück. Dieser Stoff behindert die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen wie zum Beispiel Calcium, Eisen, Magnesium, Zink.

Nährwerte von Roggenvollkornbrot pro 100 Gramm  
Kalorien 213
Eiweiß 7,3 g
Fett 1,2 g
Kohlenhydrate 38,8 g
Ballaststoffe 8,1 g

Einkaufs- und Küchentipps für Roggenvollkornbrot

Einkauf

Bei verpackten Broten sollten Sie auf die Zutatenliste schauen und bei Bluthochdruck eine salzarme Sorte kaufen, falls Sie zu den Menschen gehören, die auf Kochsalz empfindlich reagieren. Wer einen empfindlichen Magen hat, lässt frisch gebackenes Roggenvollkornbrot einen Tag liegen. Dann ist es immer noch saftig, aber die Krume hat sich gefestigt und lässt sich besser kauen.

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