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Lachs

Ob Zucht- oder Wildlachs, Lachs ist längst nicht mehr nur für Feinschmecker ein wahrer Gaumenschmaus. Erfahren Sie hier alles Wissenswertes über Lachs.

Was man über Lachs wissen sollte. Was man über Lachs wissen sollte.

Der einst teure Nobelfisch Lachs ist längst nicht mehr das Privileg wohlhabender Feinschmecker, denn er wird heute in großen Mengen gezüchtet und preiswert angeboten. Sein feines rosa Fleisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren und die Blutgerinnung günstig beeinflussen. Experten vermuten sogar, dass diese Fettbestandteile bei der Vorbeugung gegen Krebs und andere Zivilisationskrankheiten eine wichtige Rolle spielen können. Eine Gruppe vitaminähnlicher Substanzen (Ubichinone) aus dem Lachs halten Forscher in Japan und den USA für vielversprechend im Kampf gegen Immunkrankheiten und Allergien.

Lachs: gut zu wissen

Lachs aus Züchtungen stand lange in dem Ruf, stark mit Antibiotika-Rückständen belastet zu sein. Zu Recht, denn früher mischten die Züchter dem Futter für den Lachs Medikamente bei. Inzwischen sind aber die meisten Farmer, die Lachs züchten, dazu übergegangen, den Lachs einmalig gegen Krankheiten zu impfen. Dadurch kommen beispielsweise 98% aller gezüchteten Lachse aus Norwegen überhaupt nicht mehr mit Antibiotika in Berührung. Zusätzlich kontrollieren Hersteller, Exporteure, Importeure, die EU-Behörden und verschiedene Ämter Lachs umfassend und regelmäßig auf eventuelle Antibiotika-Rückstände.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Lachs ist kalorienreicher als viele weiße Fische, weil sein Fleisch relativ viel Fett enthält. Das sollte aber niemanden davon abhalten, den rosa Lachs öfter zu genießen, denn 100 Gramm Lachs enthalten mit 44 Milligramm dennoch weniger Cholesterol als zum Beispiel Scholle mit 63 Milligramm. Auch bei einem hohen Cholesterinspiegel dürfen Sie bei Lachs also unbesorgt zugreifen. Nur bei der Zubereitung und den Beigaben ist eine gewisse Vorsicht angebracht: Braten Sie den Lachs nicht in Öl oder Butter, sondern dünsten Sie ihn lieber und servieren Sie ihn mit einer fettarmen Sauce. Klassische Begleiter wie Sauce Hollandaise, Meerrettichsahne oder eine aufgeschlagene Buttersauce würden mit ihrem Gehalt an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin die günstigen Effekte des hoch ungesättigten Fischfetts zunichte machen. Wichtig, wenn Sie Lachs gerne roh (z.B. als Carpaccio oder Sushi) essen: frieren Sie ihn vor der Zubereitung mindestens für einen Tag ein. Das Gleiche gilt für gebeizten „Graved“ Lachs.

Rezepte mit Lachs:

Rezepte mit Lachs finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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