bookmark_border
URL kopieren
Flipboard
bookmark_border
URL kopieren
chat_bubble
Kommentar
Pinterest
Nächster Artikel
Wissenschaftlich geprüft

Schokolade

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 01. Apr. 2019

Von wegen Geigen: Für Schokoholics hängt der Himmel voller glänzender, duftender Schokoladentafeln! Warum das durchaus in Ordnung geht und Schokolade sogar der Gesundheit Gutes tut – das und vieles mehr verraten wir hier.

0
Drucken

Inhaltsverzeichnis

  1. Interaktive Infografik zu Zartbitterschokolade
  2. Das sollten Sie über Schokolade wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  3. Unsere liebsten Schokolade-Rezepte
  4. Wie gesund ist eigentlich Schokolade?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Schokolade
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  6. Zubereitungstipps für Schokolade
  7. Wissen zum Mitnehmen

Interaktive Infografik zu Zartbitterschokolade

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann klicken Sie einfach auf den entsprechenden Plus- oder Minuspunkt.

 

Schokolade...

  • ...tut dem Blutdruck gut: In Zartbitterschokolade steckt ein Kakaoanteil von 50-60 Prozent, der durch einen hohen Gehalt von Flavonoiden dazu beiträgt, den Blutdruck zu senken und in einer günstigen Balance zu halten.
  • ...beugt Herzproblemen vor: Mehrere Studien zeigen, dass Zartbitterschokolade dank der vielen Flavonoide aus dem Kakao die Gefahr von schädlichen Ablagerungen in den Blutgefäßen mindert und außerdem den Cholesterinspiegel senken kann.
  • ...normalisiert den Blutzucker: Bestimmte Pflanzenfarbstoffe (Catechine) aus dem hohen Kakaoanteil sorgen dafür, dass Zartbitterschokolade den Blutzuckerspiegel positiv beeinflusst.
  • ...lindert Stresssymptome: In stressigen Situationen kann ein Stück Zartbitterschokolade dabei helfen, cool zu bleiben. Denn die sekundären Pflanzenstoffe aus dem hohen Kakaoanteil sowie das ebenfalls enthaltene Magnesium wirken sanft entspannend und beruhigend.
  • ...schützt die Zellen: Zartbitterschokolade hat reichlich Antioxidanzien zu bieten. Diese sekundären Pflanzenstoffe schützen unsere Zellen vor schädlichen Einflüssen durch freie Radikale, wirken als Anti-Aging-Mittel und können sogar Krebserkrankungen vorbeugen.
  • ...hilft dem Gehirn: Bei Vergesslichkeit und Unkonzentriertheit kann Zartbitterschokolade helfen. Forscher fanden heraus, dass nach dem Genuss von Zartbitterschokolade das Gehirn besser durchblutet und damit leistungsfähiger wird.
  • ...bietet Ballaststoffe: Wer bei Zartbitterschokolade öfter mal sündigt, kann sich immerhin damit trösten, dass sie reichlich Ballaststoffe enthält. 100 Gramm Zartbitterschokolade mit liefern bereits mehr als ein Drittel der täglich empfohlenen Menge an Ballaststoffen.
  • ...kann dick machen: Zartbitterschokolade enthält zwar deutlich weniger Zucker als die Variante aus Vollmilch, aber ungefähr ebenso viel Fett. Wer auf seine Linie achtet, sollte Zartbitterschokolade darum nur in Maßen genießen.

Das sollten Sie über Schokolade wissen

Echte Fans von Schokolade können Stunden darüber fachsimpeln, welche Sorte besonders köstlich schmeckt. Es gibt Seminare und Kurse, in denen Schokoholics immer Neues über ihre Leidenschaft lernen können. Namhafte Hersteller locken mit ständig neuen Kreationen.

Tatsächlich gibt es ganz erhebliche Unterschiede bei der Qualität. Zwar besteht die Basis bei Schokolade grundsätzlich seit Jahrhunderten aus zwei Zutaten, nämlich gemahlenen Kakaobohnen und Kakaobutter. Aber schon sehr früh gaben Chocolatiers auch weitere Zutaten wie Zucker, Milch, Sahne beziehungsweise Pulver daraus und Nüsse in den Kessel, in dem sie die schwarze Köstlichkeit cremig rührten. Auch das Aromatisieren mit Gewürzen wie Vanille oder Zimt hat eine lange Tradition. Qualitätsunterschiede ergeben sich schon dadurch, dass man bei sehr günstigen Sorten künstliche Aromen statt der Original-Gewürze zugibt. Auch die Güte der Kakaobohnen sowie anderer Zutaten wie Mandeln, Rosinen, Cranberries und so weiter spielt eine große Rolle für die Qualität von Schokolade. Weniger hochwertige Schokolade kann außerdem aus bis zu fünf Prozent Fetten anderer Pflanzen enthalten statt ausschließlich Kakaobutter; auch Butterreinfett ist eine übliche Zutat.

Von Bedeutung für die Qualität ist unter anderem aber auch die Art der Herstellung. Sehr hochwertige Schokolade entsteht zum Beispiel in Handarbeit, andere bekommen trotz industrieller Herstellung einen besonderen Schmelz durch besonders ausgiebiges Rühren der Masse (so genannte Conchieren).

Und last but not least gilt: Auch wenn sie nicht jeden Geschmack trifft, ist Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 60 Prozent ganz generell hochwertiger als solche, in der Kakao nur Nebensache ist.

Herkunft

Die Urform unserer heutigen Schokolade stammt von den Azteken, die aus Kakabohnen einen Trank namens Xocolatl brauten. Erst im 16. Jahrhundert kam man dann auf die Idee, die flüssige Masse fester zu machen und ihr Zucker sowie andere Leckereien zuzufügen.

Saison

Für Schokolade gibt es keine spezielle Saison.

Geschmack

Wie Schokolade schmeckt, weiß jedes Kind: mehr oder weniger süß, je nach Sorte, und je nach Qualität zart schmelzend.

Unsere liebsten Schokolade-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Schokolade-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich Schokolade?

Hunderte von wissenschaftlichen Veröffentlichungen bestätigen die gesundheitsfördernden Effekte von Schokolade. Verantwortlich für die positiven Effekte sind vor allem die Flavonoide der Kakaobohnen, also bioaktive Pflanzenstoffe. Diese Substanzen sollen, so die Experten, den Blutdruck senken, Entzündungen vermindern, das Blut flüssig halten und das gute Cholesterin (HDL) erhöhen (1). Die Flavonole sowie die Katechine in Schokolade sind auch der Grund, warum Schokolade Blutgerinnseln und Arteriosklerose vorbeugen und so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall vermindern kann (2). Und das sogar erheblich: Bei regelmäßigem Schoko-Genuss kommen Infarkte bis zu 37 Prozent und Schlaganfälle um 29 Prozent seltener vor.

Damit nicht genug: Weitere Studien haben ergeben, dass Schokolade die Gehirnleistung ankurbelt, das Gedächtnis verbessert und die Konzentrationsfähigkeit erhöht (3)

Besonders überraschend ist, dass neuere Studien alte Vorurteile gegen Schokolade nicht bestätigen, sondern sie im Gegenteil entkräften. Zum Beispiel muss Schokolade nicht dick machen; sie kann sogar für eine schlankere Linie sorgen: Ein Forscherteam fand heraus, dass Menschen, die viel Schokolade naschen, im Durchschnitt einen um etwa 18 Prozent niedrigeren BMI haben als Schoko-Muffel (4).

Sogar als Vorbeugung gegen Diabetes Typ 2 kann man Schokolade nutzen. Bei einer fünf Jahre durchgeführten Studie stellte sich heraus: Probanden, die öfter als einmal pro Woche Schokolade aßen, hatten gegenüber den Nicht-Naschern ein fast 50 Prozent niedrigeres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken (5).

Allerdings gibt es einen kleinen Haken: All diese wichtigen Vorteile für die Gesundheit gelten vor allem für Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (mindestens 70, besser 80-85 Prozent) und wenig oder gar keinem Zucker. Schokolade mit hohem Milch- und Sahneanteil sowie weiße Schokolade enthält viel Zucker und Fett. Wer von den gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kakaobohnen profitieren möchte, wählt Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil. Sie liefert die meisten wertvollen Substanzen.

Nährwerte von Schokolade pro 100 Gramm (im Durchschnitt)  
Kalorien 539
Eiweiß 9,2 g
Fett 31,5 g
Kohlenhydrate 54,1 g
Ballaststoffe 1,36 g

Einkaufs- und Küchentipps für Schokolade

Einkauf

Wer Wert auf möglichst gut Qualität legt, muss nicht unbedingt ein Vermögen ausgeben; allzu sparsam sollte man aber auch nicht sein: Gute Schokolade entsteht aus guten Zutaten, und die sind nun mal nicht ganz billig. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Zutatenliste auf der Verpackung möglichst übersichtlich ausfällt. Je kürzer sie ist, desto hochwertiger die Schokolade!

Lagerung

Schokolade mag es kühl und trocken. Temperaturschwankungen bestraft sie mit einem harmlosen, aber wenig appetitlichen grauen Belag.

Vorbereitung

Wer mit Schokolade kochen oder backen und sie dafür eventuell schmelzen möchte, muss sie zerkleinern, also je nach Rezept hacken oder raspeln. Das Hacken geht leicht: Schokolade zunächst in grobe Stücke brechen und dann feiner zerkleinern.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Bei der einen brauchen Sie ein großes, möglichst schweres Messer. Damit hacken Sie die groben Schokoladenstücke kräftig durch, bis kleine Stückchen übrig bleiben. Noch etwas leichter geht das Ganze mit einem mechanischen oder elektrischen Blitzhacker. Er zerkleinert die grob gestückelte Schokolade buchstäblich im Handumdrehen.

Wie man aus Schokolade dekorative Späne für die Garnitur von Gebäck und Desserts hobelt beziehungsweise wie man sie fein raspelt, zeigt Ihnen Cornelia Poletto in diesem Video.

Zubereitungstipps für Schokolade

Aus Schokolade lässt sich vom Getränk über Cremes und Pudding bis hin zu Kuchen, Torten und Keksen alles machen, was das Herz von anspruchsvollen Naschkatzen begehrt. Nicht nur bei Kids wird auch das Schokoladen-Fondue immer beliebter: Dabei taucht man frische Früchte oder Kekse in flüssige, warme Schokolade.

Was viele noch nicht kennen, lohnt sich aber auch mal auszuprobieren: Schokolade gibt auch manchen herzhaften Gerichten einen ganz besonderen Kick!

Übrigens: Ob für Mousse au chocolat oder für Kuchen und Torten: Schokolade schmelzen ist zwar nicht direkt kinderleicht, aber auch kein Hexenwerk. In unserem Kochschul-Video sehen Sie, wie man es am besten macht.

Wissen zum Mitnehmen

Schokolade kann durchaus gesund sein, wenn man sie in Maßen genießt und die richtige Sorte wählt. Sie sollte nicht allzu billig sein, wenn man auf gute Qualität und hochwertige Zutaten Wert legt.

Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten
Top-Deals des Tages
Artikel von Amrapur Overseas stark reduziert
VON AMAZON
60,20 €
Läuft ab in:
Elektrische Luftpumpen und Autozubehör von Oasser
VON AMAZON
27,19 €
Läuft ab in:
Bis zu 20% reduziert von Elmer's, Sharpie und Paper Mate
VON AMAZON
Preis: 20,00 €
13,50 €
Läuft ab in:
Zu allen Top-Deals des Tages
Schreiben Sie einen Kommentar