7 Tipps für einen perfekten Grillabend

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Knusprige Würstchen, zarter Fisch, saftige Steaks und dazu knackige Salate und leckere Saucen – das ist der kulinarische Traum vom perfekten Grillabend mit Freunden. In der Realität kommen leider oft verkohltes Fleisch, geplatzte Würste und langweilige Beilagen in knurrende Mägen, weil die Kohlen einfach nicht glühen wollten und es mit dem Einkauf kurz vor Ladenschluss schnell gehen musste. Mit diesen Tipps geht’s zu einem leckeren Barbecue.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Welcher Grill-Typ bin ich?
  2. Auf Qualität achten
  3. Fett weg kriegen
  4. Die Marinade macht's
  5. Richtig einheizen
  6. Auftritt Beilagen
  7. No-Gos auf Rost und Kohle

1. Welcher Grill-Typ bin ich?

Wem es beim Grillen um kulinarische Höhepunkte und nicht ums Outdoor-Event im Stadtpark mit Einmalgrill geht, der sollte zunächst herausfinden, welcher Grill-Typ er ist. Und dann in ein hochwertiges Gerät investieren. Wollen Sie bei schlechtem Wetter notfalls auch drinnen grillen, soll der Grill mobil sein oder möglichst leicht zu reinigen? Holzkohlegrill, Gasgrill, Elektrogrill oder Smoker bieten unterschiedliche Vorzüge.

2. Auf Qualität achten

Fleisch

Die Fleischqualität ist entscheidend für den ultimativen Grillgenuss. Deshalb am besten die Finger von Billigware und fertig mariniertem Grillgut lassen und in hochwertige Produkte investieren – am besten beim Metzger, der Sie beim Kauf berät und Tipps für die richtige Zubereitung hat.

3. Fett weg kriegen

… aber erst nach dem Grillen, denn Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Fleisch leicht marmoriert ist. Fettränder am besten mitgrillen und erst vor dem Verzehr wegschneiden. Mageres Fleisch wird vor dem Austrocknen bewahrt, indem es auf den Kohlen mit Speck umwickelt wird.

4. Die Marinade macht's

Erstklassiges Fleisch bekommt durch köstliche Marinade den entscheidenden Geschmacks-Kick. Am besten schmecken diese selbst gemacht. Das ist zwar etwas aufwändiger als zu Fertigprodukten zu greifen, aber Ihr Gaumen und die Ihrer Freunde werden es Ihnen danken. Mindestens eine Stunde sollte das Fleisch vor dem Grillen in der Sauce liegen.

5. Richtig einheizen

Zünden Sie die Kohlen frühzeitig an, da diese oft etwas Zeit brauchen, bis die optimale Hitze erreicht haben. Zu heiß darf die Glut fürs perfekte Fleisch nämlich auch nicht sein. Erst wenn sich auf der Kohle ein Aschefilm gebildet hat, können Würste und Co. auf‘s Rost. Auf keinen Fall sollten noch Flammen lodern, denn dann können sich im Grillgut gesundheitsschädigende Stoffe bilden.

Denken Sie beim Anheizen unbedingt an Ihre Sicherheit: Setzen Sie auf Geduld und verzichten Sie auf Brandbeschleuniger, denn diese führen jährlich zu mehreren tausend Brandverletzungen.

6. Auftritt Beilagen

Kartoffelsalat - smarter

Vorzügliches Fleisch und fader Kartoffelsalat aus der Dose vertragen sich nicht gut. Deshalb sollten auch die Beilagen eine Hauptrolle spielen. Teilen Sie die Zubereitung von Salaten untereinander auf und stellen Sie Dips und Saucen selbst her. Das geht ganz unkompliziert und lässt Raum für kulinarische Experimente.

7. No-Gos auf Rost und Kohle

Für ein perfektes Barbecue ist Abwechslung auf dem Grillrost super. Probieren Sie doch einmal Salzwiesenlamm-, Heidschnucken- oder Galloway-Bratwürste, Schafskäse in Alufolie oder leckere Gemüsespieß-Varianten. Beachten Sie aber unbedingt, dass einige Lebensmittel nichts auf dem Grill verloren haben, so zum Beispiel gepökelte oder geräucherte Wurstwaren.

Öl, Marinade und Fleischsaft sollten nicht in die Glut tropfen, da sie beim Verdampfen krebserregende Stoffe freisetzen. Deshalb am besten eine Grillschale zum Auffangen verwenden.

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