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7 Beeren decken den täglichen Vitamin-C-Bedarf

Sanddorn: Die trendige "Zitrone des Nordens"

Leuchtend Orange glänzt der Sanddorn nun von den meterhohen Sträuchern. Vielen ist die säuerliche Beere auch unter "Zitrone des Nordens" bekannt: Diesen Spitznamen hat sie sich auch verdient, denn sie steckt voller Vitamin C. Warum Sanddorn so gesund ist und zu welchen Produkten man ihn weiter verarbeiten kann, erklärt EAT SMARTER hier.

Die Zitrone des Nordens ist der Trend Die Zitrone des Nordens ist der Trend

Sanddorn: "Zitrone des Nordens"

Sanddorn gehört zu den Ölweidengewächsen und hört auch auf die Namen rote Schlehe, Weidendorn oder Zitrone des Nordens. An der Nord- und Ostsee sind die kleinen Beeren vor allem an den Küstenstreifen zu finden – oder in heimischen Gärten. Nur weibliche Sträucher, die bis zu fünf Meter hoch und vier Meter breit wachsen können, tragen die leuchtenden Früchte. Daher müssen immer zwei weibliche und ein männlicher Sanddornstrauch zusammen gepflanzt werden, um reichlich Beeren ernten zu können.

Sanddorn ernten

Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit für die Sanddorn-Ernte. Ab Mitte September haben Hobbygärtner und Erntehelfer knapp vier Wochen Zeit, um die Zitrone des Nordens zu ernten. Denn die kostbaren, orangefarbenen Beeren werden schnell überreif: Der wertvolle Vitamin-C-Gehalt nimmt dann rapide ab und es entsteht Buttersäure, was den Sanddorn unverzehrbar macht. Die Ernte selbst ist Handarbeit. Die fleißigen Helfer trennen die tragenden Äste von den Sträuchern, streifen oder schütteln die Beeren ab und transportieren das Erntegut zum Froster: Auf bis zu Minus 120° Grad wird der Sanddorn gefroren und somit länger haltbar gemacht.

Die "Zitrone des Nordens" weiterverarbeiten

Dank des kräftig sauren Geschmacks des Sanddorns werden die Beeren nicht nur pur gegessen, sondern in einer Vielzahl weiterverarbeitet. Als Saft, Sanddorngelee, Sanddornsmoothie oder Sanddornmarmelade steht der Sanddorn dann im Supermarkt oder selbst gemacht im Küchenschrank. Für ein tolles Geschmackserlebnis sorgt die Kombination des Sanddorns mit zum Beispiel Aprikosen, Orangen oder Äpfeln. 

Sanddornsaft in hübschen FlaschenFür den Sanddornsaft werden rund 1 Kilo frische Früchte gewaschen und kurz zusammen mit etwa 500 ml Wasser und ca. 100 g Honig aufgekocht. Der heiße Saft muss anschließend nur noch mithilfe eines Leinentuchs gefiltert werden. Der fertige Sanddornsaft hält sich so einige Tage im Kühlschrank und kann pur getrunken oder als Zutat in die Kürbissuppe gegeben werden.

Darum ist Sanddorn so gesund

Sanddorn wird nicht umsonst die Zitrone des Nordens genannt: Die Beeren sind nämlich richtige Vitamin-C-Bomben! Schon sieben Früchtchen decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Sanddorn stärkt damit das Immunsystem und soll auch gegen mangelnden Appetit helfen. Die Beeren enthalten außerdem noch Provitamin A, Vitamin B12, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

(jbo)

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