Brötchen selber backen: 5 einfache Rezepte

Von Wenke Gürtler
Aktualisiert am 02. Apr. 2020
Brötchen selber backen

Ja, es ist möglich: Mit wenig Zutaten können Sie leckere Brötchen selber backen! Mit unseren Brötchen-Rezepten zeigen wir Ihnen, wie das geht. On top geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Brötchen backen.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Dinkelbrötchen
  2. Hafer-Dinkel-Brötchen
  3. Smarte Dinkel-Vollkornbrötchen
  4. Sesam-Quark-Brötchen
  5. Süße Brötchen aus Quarkteig
  6. FAQs - die häufigsten Fragen
    1. Welches Mehl zum Brötchen selber backen?
    2. Brötchen selber backen mit Trockenhefe oder mit frischer Hefe?

Wer seine Brötchen selber backen möchte, muss kein Bäckermeister sein. Grundsätzlich benötigen Sie nur Mehl, Wasser, Salz, Hefe und ein Backofen – die Brötchen-Rezepte hat EAT SMARTER für Sie zusammengestellt. Die Rezepte kommen mit wenigen Zutaten aus, sind einfach und können je nach Fülle des Vorratsschrankes abgewandelt werden.

1. Dinkelbrötchen

Zum RezeptDinkelbrötchen

Die einen lieben milde Semmel, die anderen bevorzugen kräftige Roggenbrötchen. Ein guter Kompromiss sind diese Dinkelbrötchen. Die Kombination aus Dinkel-Vollkornmehl und Dinkelmehl Type 630 sorgt für einen milden, aber nussigen Geschmack. Zudem hat das Urgetreide einen Vorteil gegenüber Roggenmehl: Sie benötigen für das Brötchenbacken keinen Sauerteig; Hefe genügt. 

Bei den Inhaltsstoffen ähnelt Dinkel seinem nahen Verwandten, dem Weizen – allerdings punktet Dinkel mit einem höheren Eiweißgehalt. So liefert Dinkelvollkornmehl 13,2 Gramm Proteine pro 100 Gramm, während es beim Weizenvollkornmehl nur 12,1 Gramm sind. Auch bei Niacin (einem Vitamin aus der B-Gruppe) und den Mineralstoffen Magnesium, Zink und Eisen hat der Dinkel die Nase etwas weiter vorne.

2. Hafer-Dinkel-Brötchen

Zum Rezept: Hafer-Dinkel-Brötchen

Für eine tolle Abwechslung auf dem Frühstückstisch sorgen die Hafer-Dinkel-Brötchen. Und für die benötigen Sie lediglich sechs Zutaten, darunter Haferflocken. Diese liefern wiederum Beta-Glucan. Der lösliche Ballaststoff kann die Konzentration von schädlichem Cholesterin im Blut senken: So ist Cholesterin unter anderem Bestandteil der Gallensäuren. Im Darm bindet Beta-Glucan die Gallensäuren und aktiviert die Bildung neuer Gallensäuren aus Cholesterin in der Leber. Dadurch verbleibt weniger Cholesterin im Blut – der Cholesterinspiegel sinkt (1).

3. Smarte Dinkel-Vollkornbrötchen

Zum Rezept: Smarte Dinkel-Vollkornbrötchen

Darf es ein bisschen kerniger sein? Dann sind smarten Dinkel-Vollkornbrötchen genau das Richtige für Sie! Der Mohn sorgt nicht nur für mehr Biss, die Samen überzeugen zudem mit reichlich Magnesium, Phosphor, Eisen und Vitamin E. Alternativ sorgen Walnüsse, Leinsamen, Sesam, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne für das knackige Topping. 

Doch das war noch nicht alles: Auch die enthaltene Hafermilch ist ein äußerst wertvoller Nährstofflieferant. Denn der Getreidedrink ist reich an Ballaststoffen und Proteinen und hat damit positiven Einfluss auf unsere Verdauung.

4. Sesam-Quark-Brötchen

Zum Rezept: Sesam-Quark-Brötchen

Gute Nachricht für eilige Bäcker: Bei den Sesam-Quark-Brötchen spart das Backpulver jede Menge Zubereitungszeit ein! Dem "Innenleben" schadet das keineswegs – so bringt ein Brötchen rund 10 Prozent der täglich empfohlenen Magnesiummenge auf den Teller, beim Zink sind es sogar 14 Prozent. Das Spurenelement hilft den Immunzellen ihren Aufgaben nachzukommen und sorgt für schöne Haut und Haare.

5. Süße Brötchen aus Quarkteig

Zum Rezept: Süße Brötchen aus Quarkteig

Diese Minis überzeugen Groß und Klein. Dabei lässt sich der Quark-Öl-Teig besonders schnell zubereiten und kommt ohne Eier und Butter aus. Stattdessen enthält er Rapsöl und damit ungesättigte Fettsäuren, genauer gesagt Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem der Entwicklung des Gehirns guttun.

Die selbst gebackenen Brötchen haben einen weiten Vorteil: Magerquark! Der hohe Eiweißanteil aus dem Quark hilft beim Muskelaufbau; außerdem verhindert er, dass der Körper bei einer Diät Muskelmasse statt Fett abbaut. Zudem unterstützt das enthaltende Glutamin den Körper bei der Regeneration nach Workouts. Und wenn der Kühlschrank keinen Magerquark hergibt, können Skyr oder Sahnequark aushelfen.

FAQs - die häufigsten Fragen

Welches Mehl zum Brötchen selber backen?

Die Grundzutat aller Rezepte ist Getreidemehl, die es in den verschiedensten Typen zu kaufen gibt. Doch was bedeutet die Zahl auf der Mehltüte? Die Typenzahl orientiert sich am Mineralstoffgehalt des Mehls: Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine sind enthalten. 

Dabei ist es kein Problem, wenn Ihr Vorrat nicht das geforderte Mehl parat hat. Wird zum Beispiel Weizenmehl Type 405 benötigt, lässt sich dieses bedenkenlos durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen. Meistens sind alle Weizen- und Dinkelmehle untereinander austauschbar – lediglich bei Vollkornmehlen ist Vorsicht geboten. Diese benötigen durch ihren hohen Schalenanteil etwas mehr Flüssigkeit im Teig.

Brötchen selber backen mit Trockenhefe oder mit frischer Hefe?

Die meisten sehen im Backergebnis keine Unterschiede. Manche bevorzugen frische Hefe, da sie eine länger anhaltende Triebkraft besitzt. Aber auch mit Trockenhefe gelingen selbst gemachte Brötchen. Ein weiterer Vorteil: Während der Hefewürfel im Kühlschrank etwa zwei Wochen frisch bleibt, ist Trockenhefe bis zu einem Jahr haltbar.

Ein weiterer Vorteil der Trockenhefe: Sie kann direkt mit Mehl und weiteren Zutaten vermischt werden. Wer aber mit frischer Hefe backt, muss zunächst einen Vorteig ansetzen. Dabei siebt der Bäcker das Mehl in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine Mulde. Dort finden sich Hefe, etwas Zucker und erwärmte Flüssigkeit zusammen. Innerhalb weniger Minuten entsteht fluffiger Brei. Erst nach diesem Arbeitsschritt kommen die restlichen Zutaten mit in die Schüssel. 

Hier finden Sie weitere Rezepte zum Selbermachen.


Schreiben Sie einen Kommentar