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Magerquark

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 17. Apr. 2019

Klingt erstmal wenig verlockend, hat es aber ganz schön in sich: Magerquark kann mit viel Eiweiß und wenig Kalorien Sympathiepunkte sammeln. Und weil man ihn außerdem ziemlich lecker zubereiten kann, hat er auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient!

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Inhaltsverzeichnis
  1. Das sollten Sie über Magerquark wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  2. Unsere liebsten Magerquark-Rezepte
  3. Wie gesund ist eigentlich Magerquark?
  4. Einkaufs- und Küchentipps für Magerquark
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  5. Zubereitungstipps für Magerquark
  6. Wissen zum Mitnehmen

Das sollten Sie über Magerquark wissen

Viele Fans von Magerquark meinen, er sei eine Art Joghurt-Variante. Das ist aber falsch, denn tatsächlich gehört Magerquark zur Familie der Frischkäse. Seine Herstellung ist keine Hexerei, sondern denkbar einfach:  Man gibt dafür Lab oder Milchsäurebakterien zu pasteurisierter und entrahmter Milch, damit sie gerinnt. Fachleute nennen diesen Vorgang "dicklegen". Die so entstandene Masse rührt man dann in Passiermaschinen geschmeidig und fertig ist der Magerquark!  Die ganze Prozedur findet natürlich in aller Regel unter kontrollierten industriellen Bedingungen statt.

Herkunft

Wo seine eigentliche Heimat liegt, ist bei Magerquark unbekannt, man weiß aber, dass seine Herstellung seit dem 14. Jahrhundert in Kochbüchern erwähnt wird.

Saison

Für Magerquark gibt es keine spezielle Saison.

Geschmack

Magerquark schmeckt leicht säuerlich und hat eine halbfeste Konsistenz.

Unsere liebsten Magerquark-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Magerquark-Rezepten

Wie gesund ist eigentlich Magerquark?

Bei Fitness- und Figurbewussten gilt Magerquark als eine Art Wundermittel für einen muskulösen und schlanken Körper. Das ist etwas übertrieben. Auch wenn Magerquark besonders wenige Kalorien und besonders viele hochwertige Proteine liefert, die den Aufbau und den Erhalt von Muskelmasse fördern, kann man damit allein natürlich weder schlank werden noch Muskeln aufbauen. Mit Magerquark lassen sich diese Ziele aber tatsächlich erheblich einfacher erreichen.

Seinen Ruf als guter Lieferant für Calcium hat Magerquark ebenfalls verdient: Rund 92 Milligramm des Mineralstoffs je 100 Gramm machen Magerquark zum reinsten Superfood für Frauen im Allgemeinen und für Frauen, die viele Abmagerungskuren hinter sich haben, ganz besonders. Denn gerade Frauen, die in ihrer Jugend häufig Diäten gemacht haben, leiden später oft unter chronischem Knochenverfall, der von Medizinern Osteoporose genannt.

Und noch einen Pluspunkt kann Magerquark für sich verbuchen: Durch den hohen Eiweißgehalt macht er satt, ohne Magen und Darm zu belasten, sodass ihn auch sehr Empfindliche meist problemlos vertragen. Das gilt übrigens auch für Menschen, die unter Gicht oder Kreislaufproblemen leiden, denn Magerquark ist sowohl frei von Purinen als auch von Cholesterinen.

Wer Laktose schlecht verträgt, sollte wissen, dass herkömmlicher Magerquark zwar relativ wenig Milchzucker enthält, aber dennoch zu Beschwerden führen kann. Es gibt allerdings mehrere Hersteller, die inzwischen auch laktosefreien Magerquark anbieten.

Nährwerte von Magerquark pro 100 Gramm  
Kalorien 73
Eiweiß 13,5 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 3,2 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Magerquark

Einkauf

Bei der Auswahl von Magerquark kommt es vor allem darauf an, ob Sie Bio bevorzugen oder nicht. Grundsätzlich ist die Herstellung bei allen Marken – also auch bei No-Name-Produkten und den Eigenmarken von Supermarkt-Ketten – immer die gleiche. Da sich auch die wenigen Zutaten nicht unterscheiden, haben alle Magerquarks in etwa die gleiche Qualität.

Lagerung

Abgepackter Magerquark hält sich im Kühlschrank auch nach dem Öffnen lange. Maßgeblich ist das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum.

Vorbereitung

An sich gibt es bei Magerquark nichts Besonderes vorzubereiten. Ausnahme sind Rezepte, für die er abtropfen muss. Dafür geben Sie den Magerquark in ein mit einem sauberen Mull- oder Küchentuch ausgelegtes Sieb, das man über eine Schüssel hängt.

Zubereitungstipps für Magerquark

Magerquark lässt sich genauso gut süß wie pikant zubereiten. Er ist der Klassiker beim Backen von Käsekuchen und Käsetorte, eignet sich als Basis für fruchtige Quarkspeisen und Quarkknödel und schmeckt mit Kräutern und Gewürzen super als Dip.

Wer seinen Magerquark cremiger und fluffiger mag, kann das völlig fett- und kalorienfrei erreichen: Rühren Sie einfach so viel Mineralwasser unter, bis die gewünschte Konsistenz entsteht.

Wissen zum Mitnehmen

Magerquark lässt sich nicht nur zu vielen süßen und herzhaften Leckereien verarbeiten, er liefert außerdem für wenig Geld jede Menge hochwertiges Eiweiß. Mit seinem hohen Proteingehalt hilft Magerquark Sportlern dabei, möglichst schnell Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten.

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