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Mit 5 Tipps zum perfekten Food-Foto

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 12. Sep. 2018

Wie macht man eigentlich das perfekte Food-Foto? In diesem Blog verrate ich euch meine 5 Tipps, mit denen euer nächstes Food-Foto auch ohne professionelles Equipment garantiert richtig schön wird.

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Food-Foto einer Müslischüssel

Mal ganz ehrlich: Wann habt ihr das letzte Mal euer Essen fotografiert? Im Instagram-Zeitalter ist es für einen Großteil von uns selbstverständlich im Restaurant, der Mittagspause oder in der eigenen Küche vor dem Essen schnell nochmal ein Foto zu schießen. Vielleicht weil das Gericht besonders appetitlich aussieht, oder vielleicht weil wir uns beim Kochen unglaublich viel Mühe gegeben haben und das fotografisch festhalten möchten.

Bei mir müsste die Frage eher lauten: Wann hast du das letzte Mal dein Essen nicht fotografiert? Denn für meinen Blog und auch für Instagram bin ich eigentlich ständig auf der Suche nach dem perfekten Food-Foto. Rezepte zu kreieren und diese im Anschluss zu fotografieren gehört bei mir im Alltag dazu.

Allerdings sahen meine Bilder früher längst nicht so ansprechend und lecker aus, wie sie das heute (hoffentlich) tun. Ich musste selber viel probieren, bis ich herausgefunden habe, wie Essensbilder richtig toll werden.

Dabei braucht es für das perfekte Food-Foto überhaupt nicht so viel, wie die meisten zunächst denken. Mit diesen fünf einfachen Tipps könnt ihr auch ohne professionelles Equipment euer Essen richtig toll fotografieren.

Das richtige Gericht

Es gibt Essen das ist verdammt fotogen. Avocado-Brot zum Beispiel. Und dann gibt es Essen, das ist nicht ganz so fotogen – was natürlich nicht bedeutet, dass es weniger gut schmeckt. Ich liebe Spitzkohl-Hack-Eintopf, aber auf Bildern sieht er leider eher aus wie schon mal gegessen.

Natürlich sollt ihr jetzt nicht nur ausschließlich Gerichte essen, die auf Fotos gut aussehen. Wo bleibt denn da der Spaß? Allerdings solltet ihr, ganz gleich welches Gericht ihr fotografieren wollt, für das perfekte Food-Foto darauf achten, dass die einzelnen Zutaten noch definierbar und gut zu sehen sind.

Auch verschiedene Farben, zum Beispiel violette und gelbe Möhren oder grüne Bohnen schaffen einen tollen Kontrast auf dem Teller. Bunte Salate gehen übrigens immer. Wer die Sache mit dem Fotografieren ganz ernst nimmt, schießt zwischendurch mal ein Probefoto, denn dann merkt man am schnellsten ob das Gericht auch wirklich stimmig aussieht.

Das richtige Licht

Überbelichtet, unterbelichtet, reflektiert oder schattig - das Licht bestimmt oftmals die Qualität des Fotos.

Natürlich können Photoshop und andere Bildbearbeitungsprogramme heutzutage wahre Wunder vollbringen, wenn es darum geht schöne Bilder noch schöner zu machen. Aber ihre Zauberkraft ist begrenzt: Daher solltet ihr euer Gericht am besten bei Tageslicht und ohne direkte Sonneneinstrahlung fotografieren.

Denn während zu wenig Sonne dafür sorgt, dass Farben und Konturen miteinander verschwimmen, hat zu viel Sonne oft unschöne Schatten zu Folge. Auch künstliche Lampen (ausgenommen sind professionelle Fotolampen) tauchen das Gericht oft in ein unnatürliches Licht.

Der richtige Winkel


Aus welchem Winkel sollte man Essen fotografieren, damit es richtig klasse wirkt? Pauschal würde ich sagen: Aus der Vogelperspektive. Die meisten Gerichte mit verschiedenen Zutaten sehen von oben einfach immer toll aus. Besonders gut werden Food-Fotos aus der Vogelperspektive, wenn ihr mehrere Teller gleichzeitig (zum Beispiel in einem Restaurant) fotografiert.

Allerdings könnt ihr euer Essen auch aus einem seitlichen Winkel ablichten oder den Teller ein wenig anschneiden. Bei Suppen und Salaten wirkt eine seitliche Perspektive besonders gut. Am besten spielt ihr einfach ein bisschen und probiert verschiedene Perspektiven aus. Meistens findet man dann für sich den richtigen Winkel für das perfekte Food-Foto!

Der richtige Hintergrund

Damit euer Gericht gut zur Geltung kommt, solltet ihr auch den Unter- beziehungsweise Hintergrund passend wählen. Ein weißer Teller auf einer strahlend weißen Arbeitsplatte wirkt schnell klinisch, während ein gemustertes Schneidebrett möglicherweise zu sehr vom Essen ablenkt.

Zudem ist es gut einen matten Untergrund benutzen, der nicht zu stark reflektiert, aber trotzdem einen guten Kontrast zum Bild bietet. Ich benutze hierfür meistens meine mattgraue Küchenarbeitsplatte oder ein hübsches, großes Holzbrett.

Mein Tipp: Wer als Hobby-Food-Fotograf richtig durchstarten möchte, kann sich auch aus dem Baumarkt Verschnitte von unterschiedlichen Arbeitsplatten besorgen, um auf verschiedenen Untergründen zu fotografieren. Oder aber ihr bemalt dünne Spanholzplatten für individuelle Hintergründe!

Die richtige Deko

Für ein richtig tolles Food-Foto ist die Dekoration absolut entscheidend, denn oft sorgt das „Drumherum“ erst dafür, dass ein Bild auch richtig stimmig ist. Ein Weinglas oder eine hübsche Schale mit Zutaten im Hintergrund komplettiert das Bild und erhöht die Professionalität eures Food-Fotos. Auch einzelne Salatblätter, bunte Sprossen, gehackte Nüsse, Gewürze oder Kräuter, die ihr über das Gericht und neben den Teller streut, geben eurem Food-Foto das gewisse Etwas.

Natürlich sollte eure Deko immer zum Bild passen. Radieschensprossen auf einen Frühstücks-Porridge zu streuen, sieht vielleicht ganz nett aus - schmeckt aber einfach nicht! Für süße Gerichte eignen sich Mandelblättchen, Crunchy Müsli, Kokosraspeln oder essbare Blüten.

Ganz egal wie ihr eure Food-Fotos macht – ich wünsche euch viel Spaß beim Fotografieren und danach natürlich einen guten Appetit!

Eure Oona

Food-Foto einer Müslischüssel

 

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