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Live Smarter Blog der Techniker Krankenkasse
08. August 2017

So geht gesund grillen

Das Fett spritzt, Rauchschwaden steigen auf, gelöscht wird mit Bier – Grillen hat nicht gerade den Ruf, besonders gesund zu sein. Doch mit einigen Tricks nehmen Sie dem sommerlichen Barbecue das Gesundheitsrisiko!

Jedes Jahr im Sommer ertönen wieder die Warnungen, grillen sei ungesund oder sogar krebserregend. Leider stimmt diese Warnung teilweise auch: Denn wenn Marinade, Fett oder andere Säfte in die Glut tropfen, können tatsächlich krebserregende Giftstoffe entstehen. Häufig kommen zudem gepökelte Wurstwaren auf den Grill, die laut Weltgesundheitsorganisation WHO als krebserregend eingestuft werden.

Die gute Nachricht: Niemand muss auf das geliebte Grillen verzichten. Vielmehr kommt es darauf an, was und wie gegrillt wird. Diese Tipps helfen beim gesunden Grillgenuss:

1) Verzichten Sie auf Holzkohle- und Einmalgrills

Die traditionelle Grillmethode hat einen entscheidenden Nachteil: wenn Fett und Co. in der Glut verbrennen, können krebserregende Stoffe entstehen. Noch schlimmer ist ein Einmalgrill, weil sich hier Kohle und Grillgut sehr nahekommen – schlecht für die Umwelt ist der kleine Grill obendrein.

Mit einem Gas- oder einem Elektrogrill können Sie zudem die Temperatur viel besser regulieren und vermeiden ein Verbrennen des Grillgutes.

Wer auf Kohle beim Grillen nicht verzichten möchte, legt mariniertes Grillgut am besten in eine feuerfeste Pfanne oder eine Edelstahlschale, um tropfendes, zischendes Fett zu vermeiden.

2) Rotes Fleisch bitte nur in Maßen

Bratwürste, Kotelett und Steak sind die Grillklassiker. Diese werden aber fast ausschließlich aus rotem Fleisch hergestellt, und das gilt laut Weltgesundheitsorganisation als "wahrscheinlich krebserregend" – siehe oben.

Setzen Sie daher auf wenige, aber gute Steaks und Bratwürste. Geflügel und Fisch sind die bessere Wahl.

3) Finger weg von fertig mariniertem Fleisch

Es ist so praktisch, das Fleisch in der vakuumierten Packung. Doch häufig übertüncht die Marinade (die häufig etliche Zusatzstoffe und Zucker enthält), den natürlichen Geschmack des Fleisches. Leider wird mit diesem Effekt manchmal Schmu getrieben und qualitataiv minderwertiges Fleisch „gepimpt“. Machen Sie Ihre Marinaden lieber selbst!

4) Gemüse auf den Grill

Ja, auch Gemüse und sogar Obst kann man grillen – sehr gut sogar! Egal ob ganze Auberginen, Zucchinischeiben, grüner Spargel oder gefüllte Champignons, Gemüse und Grillrost vertragen sich hervorragend. Gemäß dem Motto „5 am Tag“ sollte Gemüse auch beim Barbecue die tragende Rolle spielen. Bei EAT SMARTER finden Sie viele Rezepte, um aus „Grünzeug“ viel mehr zu machen als eine Beilage!

Gemüse-Rezepte

5) Verzichten Sie auf Alufolie

Zum Abdecken und Zubereiten von feuchten, säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln sollte keine Aluminiumfolie verwendet werden. Der Grund dafür ist, dass sich die Folien auflösen und Aluminiumbestandteile an beispielsweise Fisch, Tomaten, Rhabarber oder Gewürzgurken abgeben können. Ob diese Rückstände unserem Körper schaden, ist zwar noch nicht bewiesen, doch wer sichergehen möchte, verzichtet auf die Folie und greift stattdessen zu Pergament oder Edelstahl-Grillschalen. 

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