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Veggie-Blog
12. Februar 2015

Eine Küche für Vegetarier und Veganer

Vegetarier und Veganer kochen anders als Fleischesser – das ist klar. Jetzt hat ein österreichisches Designbüro eine Küche entworfen, die genau auf die Bedürfnisse einer fleischfreien Ernährung angepasst ist – die sogenannte „Vooking“-Küche.

Vooking

In Deutschland ernähren sich immer mehr Menschen vegetarisch oder vegan. Sie kochen aber in den gleichen Küchen wie auch der fleischessende Rest der Bevölkerung. Dabei nutzen Vegetarier und Veganer bestimmte Geräte und Einheiten stärker. Und genau diese Unterschiede nahm ein Team aus drei österreichischen Produktdesignern, einem Koch und einem Tischler als Anlass, eine Küche zu entwerfen, die speziell an die Bedürfnisse von Vegetariern und Veganern angepasst ist. Das Modell heißt „Vooking“ und wurde auf der Internationalen Möbelmesse in Köln das erste Mal vorgestellt.

Was ist an der „Vooking“-Küche so besonders?

Laut den fünf Österreichern müssen Vegetarier und Veganer viele Lebensmittel waschen, bevor sie sie zubereiten. Daher hat die Küche gleich zwei Spülbecken. Daneben sind drei Glasbehälter mit speziellen Siebverschlüssen integriert, um Keime und Sprossen zu lagern. Damit man auch genug Platz hat, um die frisch gewaschenen Lebensmittel zu schneiden, gibt es in der „Vooking“-Küche eine große Schneidefläche mit eingebauter Küchenmaschine.

Vooking GewürzeDa Kräuter und Gewürze bei einer fleischlosen Ernährung eine große Rolle spielen, haben sie in der Konzeptküche auch zwei besondere Plätze bekommen: Einerseits gibt es einen speziellen Schrank mit vier Klimabereichen und Wachstums-LED-Leuchten, um Kräuter selber ziehen zu können und andererseits wird Stauraum (inklusive Terracotta-Behälter und integriertem Mörser) für 36 Kräuter und Gewürze geboten.

 

Ob Grünkern oder Reis: Getreide hat einen festen Platz auf dem Speisplan der Vegetarier und Veganer. Und in dieser Küche auch. In einem Schrank können bis zu sechs Säcke gelagert werden. Als kleines Extra ist noch eine Getreidemühle eingebaut.

Vooking SchränkeGekocht wird auf zwei gewöhnlichen Gaseinheiten. Doch das ist noch nicht alles! Außerdem gibt es einen Wok-Herd und eine Stahlplatte für Teppanyaki. Diese Zubereitungsform kommt aus Japan und ist eigentlich für Fisch gedacht. Doch auch Gemüse lässt sich auf diese Weise optimal braten. Ein Ofen und ein integrierter Dampfbackofen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

 

Ich persönlich finde die Küche toll – auch wenn ich wahrscheinlich nie so viel Geld verdienen werde, um mir dieses Designwunder leisten zu können. Ich denke, dass aber auch Fleischesser an der „Vooking“-Küche Gefallen finden werden. Denn so spezifisch ist sie nun auch wieder nicht.

Was halten Sie von der „Vooking“-Küche? Praktisch oder überflüssig?

Hier geht’s zum Veggie Blog.

Katharina Borgerding

Fotos: Michael Liebert

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Bisherige Kommentare

 
Ein Mörser in der Arbeitsplatte finden auch nur Nichtköche praktisch. Denn zum reinigen und zum überführen der zerkleinerten Gewürze in andere Töpfe ist es praktischer den mörser anheben zu können. Schneideplatten, Gewürzstreuer und ein Wok finden auch Fleischesser sicher praktisch und schick. Dampfgarer gibt es in jeder teuren Küche eh schon also auch nichts wirklich veganes. Das einzig neue ist der Wachstumschrank. Der dürfte aber teuer sein. Wer für so was Geld übrig hat dürfte eh eine große Wohnung mit Garten oder Balkon haben und kann dort seine Kräuter züchten. Daher frage ich mich wer genau die Käufer für so ein Firlefanz sein sollen- wohl wieder einige Gastrosexuelle, die zwar ein 5 gang Menu für 10 Personen zaubern können aber denen das tägliche kochen für die Familie zu öde ist.