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Erkrankungsrisiko trotz Normalgewicht?

Von Lisa Fischer
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen interessante Fakten zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. Heute setzen wir Sie über eine Studie in Kenntnis, die informative Ergebnisse hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen BMI und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweisen konnte.

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Studie zur Gesundheit

Fertigprodukte, große Mengen, Essen im Vorbeigehen: Viele Menschen lieben Fast Food und können auf das hochkalorische Essen wie Pizza, Burger und Co. kaum verzichten.

So lecker diese Gerichte auch sind, bergen sie bei regelmäßigem Verzehr in Verbindung mit mangelnder Bewegung ein gewisses gesundheitliches Risiko und können zu einem erhöhten Body Mass Index (BMI) führen. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Arteriosklerose – kurz Herz-Kreislauf-Erkrankungen – sind oftmals die Folge.

Dies ist zumindest eine Erkenntnis der aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung in Berlin. Mittels 300.000 Probanden ohne kardiovaskuläre (das Herz betreffende) Beschwerden zu Beginn der Studie, konnte ein durchaus bedenkliches Ergebnis ermittelt werden: Bereits ab einem BMI von 22 Kilogramm pro Quadratmeter, welcher eigentlich für Normalgewicht steht, besteht bereits ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das geringste Risiko konnte bei Teilnehmern mit einem BMI zwischen 22 und 23 Kilogramm pro Quadratmeter verzeichnet werden (1)

Auch der Bauchumfang spielt eine erhebliche Rolle

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung warnt ebenso vor einem zu großem Bauchumfang, da dieser ein weiterer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Aufgrund schlechter Fettsäuren, die durch eine hohe Stoffwechselaktivität freigesetzt werden, können Entzündungen an den Blutgefäßen entstehen und schließlich zu oben genannten Folgeerkrankungen führen. 

Der BMI – nicht immer ein verlässliches Maß

Um eine Orientierung über das eigene Körpergewicht zu erhalten, ist der BMI oftmals eine gute Hilfe. Doch bereits mehrmals stand die wahrscheinlich bekannteste Körpergewicht-Einheit in der Kritik. Menschen, die regelmäßig Sport treiben und dadurch einen hohen Muskelanteil haben, sind laut BMI übergewichtig, da Muskeln bekanntlich schwerer sind als Fett. Aufgrund dessen ist laut vielen Kritikern eine pauschale Aussage über das Körpergewicht anhand des BMIs eher schwierig zu betrachten.

Zur Studie ►

 

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