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Nudeln

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 24. Aug. 2018

Egal ob Lasagne, Makkaroni, Spaghetti oder Hörnchen, weil sie sich im Mund so angenehm weich anfühlen und sanft in den Magen rutschen, mag fast jeder Nudeln. Viele benutzen Nudelgerichte sogar als Erste Hilfe gegen schlechte Laune und als wärmenden Seelentröster bei Kümmernissen – vielleicht, weil uns weiche und sanfte Gerichte an das Essen in unseren wohlbeschützten Kindertagen erinnern.

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Interaktive Infografik zu Vollkornnudeln

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Nudeln wurden immer mal wieder als Dickmacher diffamiert. Doch pur, also ohne Sauce, liefern sie nur wenig Fett, aber dafür viele Kohlenhydrate und sind damit ideale Energielieferanten für Sportler, Kinder und alle, die sich viel bewegen. Eiernudeln, das sind meist deutsche Fabrikate, enthalten durch die Kombination von Weizen- und Eierprotein ein besonders hochwertiges, für den Körper gut nutzbares Eiweiß (Protein).

Hartweizennudeln haben noch mehr Eiweiß, das jedoch (in der Küche geschieht dies meist ohnehin) mit Eiern, Sahne oder Käse kombiniert werden muss, damit das Protein vollständig ist.

Wer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, sollte häufiger zu Vollkornpasta greifen. Das Mehl für Vollkornnudeln wird aus dem vollen Korn gemahlen – die Pasta enthält deshalb mehr Vitamine und Eisen als helle Teigwaren und macht dank vieler komplexer Kohlenhydrate und einem höheren Ballaststoffanteil länger satt als Pasta aus Weizenmehl.

Nudeln: Gut zu wissen

Acht Kilo Nudeln isst jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr. Mit mehr als 25 Prozent Marktanteil ist die Spaghetti dabei die beliebteste Sorte. Auf Platz zwei und drei landen Spiralnudeln und Penne, gefolgt von Bandnudeln und Spätzle.

In Deutschland sind Eiernudeln besonders beliebt. Die Zugabe von Ei zum Pasta Grundrezept verleiht Spaghetti & Co. eine goldgelbe Farbe. Für die Bezeichnung "Hausmacher Eiernudeln" muss die Pasta auf ein KIlogramm Grieß mindestens vier Eier enthalten (normale Eiernudeln: drei Eier).

Beim Kochen stellt sich häufig die Frage, wie viel Pasta man wirklich braucht. Die Grundregel lautet: Pro Person rechnet man 100 Gramm trockene Pasta. Trockene Nudeln lagert man in einem geschlossenen Gefäß, das vor Feuchtigkeit schützt. Sie halten sich dann mindestens ein Jahr. Gekochte Nudeln bleiben im Kühlschrank bis zu zwei Tage frisch.

Für alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, gibt es heute in den meisten Bio- und Supermärkten auch eine große Auswahl an glutenfreien Pasta-Sorten, die beispielsweise aus Buchweizen- oder Maismehl hergestellt werden.

Nudeln selbst schlagen nicht sehr aufs Kalorienbudget, meist sind die Nudelsaucen mit viel Sahne oder Öl die kalorienreichen Dickmacher. Da hilft es nichts, wenn die Nudel selbst Fett nur in Spuren enthält. Wer isst schon pure Nudeln ohne Sauce?

EAT SMARTER Empfehlung:

Treiben Sie es doch mal bunt und ergänzen sie den Teig für selbst gemachte Nudeln um frische Zutaten wie Spinat, Rote Bete oder Möhren. Dadurch verleihen sie ihrer hausgemachten Pasta nicht nur eine außergewöhnlich Farbe, sondern fügen so auch automatisch eine Portion Vitamine hinzu.

Nudelsaucen aus Tomaten und anderen saftigen Gemüsesorten wie die smarte Variante der Gemüse-Bolognese sind aus Sicht der Ernährungsfachleute am günstigsten. Aber für die Seele müssen es vielleicht manchmal Sahnesauce wie in dem Klassiker Spaghetti à la Carbonara oder ein leckerer Nudelsalat sein!

Nudelsorten

 Tortellini

Ob mit Gemüse, Parmesan oder Fleisch gefüllt – Tortellini sind immer ein Genuss. Der Legende nach stammen die Nudeln aus dem italienischen Bologna und sind dem Bauchnabel von Venus, der Göttin der Liebe, nachempfunden.

 

 

 

 Gobetti

Klein, gekringelt und für die Zubereitung von Aufläufen hervorragend geeignet: Gobetti sind vielseitig einsetzbar und punkten vor allem durch ihre Bissfestigkeit. Pasta-Kenner schätzen nicht nur ihre spezielle Form, sondern auch den Geschmack.

 

 

 

 Fusilli

Auch ihre Entstehung basiert auf einem Mythos: So Soll der Sohn eines Kochs am Hof von Florenz einst mit Spaghettiresten gespielt und diese Nudelform erfunden haben.

 

 

 

Ravioli

Die kleinen Wundertaschen werden mit Zutaten wie Spinat, Ricotta, Trüffel oder auch Fleisch gefüllt. Serviert werden Ravioli meist mit Butter oder einer Tomatensauce.

 

 

 

Gemelli

Ihre Struktur ähnelt einer sehr engen Umarmung. Da verwundert es kaum, dass der Name der Pasta-Sorte mit "Zwillinge" übersetzt werden kann.

 

 

 

Farfalle

Die geflügelten Nudeln erhielten ihren Namen, da sie optisch an Schmetterlinge (italienisch: Farfalle) erinnern. Kombiniert mit einer fruchtigen Tomatensauce sind sie vor allem bei Kindern sehr beliebt.

 

 

 

Orecchiette

Sie gelten als Wahrzeichen der italienischen Stadt Bari, haben ihren Ursprung allerdings in der französischen Provence: Orecchiette, auch Öhrchennudeln genannt, werden traditionell mit Stängelkohl kombiniert.

 

 

 

Rigatoni

Die ursprünglich aus Rom stammenden Röhrennudeln zeichnen sich durch ihren vergleichsweise großen Hohlraum aus und sind aus der italienischen Küche nicht wegzudenken. Traditionell kombiniert werden sie mit Saucen, als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten findet man sie kaum.

 

 

 

Torchietti

Das Auge isst ja bekanntlich mit: und Torchietti machen mit ihrer einzigartigen Optik jedes Pasta Gericht sofort zu einem Hingucker.

 

 

 

Rotelle

Die Nudeln erinnern eher an die Räder kleiner Spielzeugautos als an eine Pasta Spezialität. Doch in Kombination mit einer leckeren Sauce sind Rotelle einfach unwiderstehlich.

 

 

 

Penne

Der Begriff Penne ist vom italienischen "penna" abgeleitet, was soviel bedeutet wie Feder oder Federkiel. Denn ähnlich einem Schreibfederkiel sind die Enden dieser Nudelsorte schräg abgeschnitten. Penne gibt es mit glatter oder geriffelter Oberfläche.

 

 

 

Conchiglie

Die Nudeln erinnern an Muscheln und können dank ihrer Form besonders Saucen besonders gut aufnehmen. Die Größeren Varianten sind auch zum Befüllen optimal geeignet.

 

 

 

 

Rezepte mit Nudeln:

Rezepte mit Nudeln finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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