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Worauf Betroffene achten müssen

Histaminintoleranz-Symptome – so sehen sie aus

Histaminintoleranz-Symptome können sehr unterschiedlich sein und deuten häufig auf Allergien oder eine Nahrungsmittelvergiftung hin. Erfahren Sie mehr zu den diffusen Symptomen.

Histaminintoleranz-Symptome können diffus sein. © absolutimages - Fotolia.com Histaminintoleranz-Symptome können diffus sein. © absolutimages - Fotolia.com

Vergiftung, Erkältung, Allergie?

Histamintoleranz-Symptome sind vergleichbar mit einer Allergie, einer Nahrungsmittelvergiftung oder einer Erkältung. Sie treten insbesondere im Zusammenhang mit der Ernährung auf.

Viele Möglichkeiten, eine Diagnose

Die Histaminose zieht eine große Palette von meist unspezifischen Symptomen nach sich. Deshalb ist ihre Diagnose oft schwierig. Denn welche konkreten Symptome bei der Histaminintoleranz auftreten, ist individuell verschieden. Dazu gehören zum Beispiel eine laufende Nase, Verdauungsstörungen und Müdigkeit.

Typische Symptome der Histaminintoleranz

Typische Symptome einer Histaminintoleranz sind folgende:

  • anschwellende Nasenschleimhaut
  • laufende Nase
  • Hustenreiz, Atembeschwerden
  • Juckreiz, Hautrötungen
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen
  • Schlafstörungen, Müdigkeit
  • Ödeme (Wasseransammlungen, geschwollene Augenlider)

Vier Milligramm Histamin täglich

Über die Nahrung nimmt der Mensch im Durchschnitt täglich vier Milligramm Histamin zu sich. Bei gesunden Menschen ist das völlig unbedenklich, weil Enzyme den Stoff erfolgreich abbauen können. Bei einer Histaminintoleranz sind die Enzyme nicht aktiv genug, häufig treten oben genannte Symptome auf. Das kann direkt in Folge einer Mahlzeit passieren, aber auch erst nach einigen Stunden. Im schlimmsten Fall werden die Beschwerden chronisch, so dass der Arzt die Leiden keinen Mahlzeiten mehr zuordnen kann. Das erschwert eine Diagnose.

Rote Liste: Alkohol, Hartkäse, Konserven

Ernährungsmedizinerin Dr. med. Sigrid Steeb rät Betroffenen dazu, die Therapie ihrer Histaminose aktiv anzugehen. „Wie viel Histamin jemand verträgt, hängt von so vielen Faktoren ab, dass jeder sich selbst an seine persönliche Toleranzschwelle herantasten muss“, schreibt die Experten in ihrem Ratgeber „Nahrungsmittelunverträglichkeiten“. Sind die Symptome der Histaminintoleranz schwach ausgeprägt, reiche oftmals bereits der Verzicht auf Alkohol, Hartkäse sowie konservierte Wurst- und Fleischsorten aus (weitere histaminhaltige Lebensmittel). Bei schwereren Fällen hingegen müssen oftmals auch noch Fertigprodukte und Konserven auf die rote Liste.

Beschwerdefrei durch den Alltag

Sigrid Steeb gibt Betroffenen folgende Tipps:

  • Immer frisch kochen, keine Reste aufwärmen
  • Azofarbstoffe und Konservierungsmittel meiden
  • Für den Notfall immer ein Antihistaminikum mit sich führen
  • Bei verstopfter Nase mehrmals täglich Meerwasser-Nasenspray verwenden

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