Der Profi-Coach

Wie Sie mit Ihrem Geld Frieden schließen

Von Uwe Pettenberg
Aktualisiert am 08. Jun. 2020
Oktoberfest Geld

Geld ist nur Papier, sagt Profi-Coach Uwe Pettenberg. Wer viel Geld hat, ist nicht automatisch ein schlechter Mensch. Entscheidend ist, wie er sein Geld nutzt!

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Immer wieder höre ich in meinem Umfeld und auch von Klienten, dass Geld und Spiritualität nicht zusammenpassen, nach dem Motto, wenn Du spirituell bist, solltest Du kein Geld wollen, Menschen, die Geld wollen, sind gierig und materialistisch. Diese Überzeugungen tun uns nicht gut – wenn Sie meinen Blog und meine Arbeit schon eine Weile verfolgen, wissen Sie, dass ich an dieser Stelle dann sehr wahrscheinlich sage: Wenn Sie das glauben, dann ist es auch so.

Ich stimme diesem Glaubenssatz übrigens nicht zu – aber das haben Sie sich vielleicht schon gedacht. Im Gegenteil: Geld zieht nicht automatisch Gier und Materialismus an. Meiner Ansicht nach vertragen sich Geld und Spiritualität sehr gut – zusammen können sie die Fülle in Ihr Leben bringen, die Sie sich schon lange wünschen. Wenn wir allerdings glauben, dass Geld schlecht ist, fällt es uns schwer, Reichtum in unserem Leben zu erschaffen.

Dies sind die uns am meisten blockierenden Überzeugungen: 

  • Insgeheim glauben wir, dass wir Geld von uns fernhalten müssen und dann manifestiert sich das leider auch genauso. Denn wir ziehen immer mehr von dem an, worauf wir uns konzentrieren.
  • Wir fühlen uns schuldig, wenn wir viel Geld verdienen, und diese Schuld sorgt dann früher oder später dafür, dass wir wieder weniger verdienen oder gar Geld verlieren. Wir können einfach keinen Frieden mit dem Thema Geld machen.

Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar Gründe aufzeigen, warum Wohlstand und Spiritualität sehr gut zusammenpassen. Wenn wir verstehen, dass sich Geld und Spiritualität sogar ergänzen, wird dies die Türe zu mehr Geld in Ihrem Leben öffnen und Sie werden Fülle auf tiefere, erfüllendere Art und Weise genießen können.

Unser innerstes Sein, unsere Essenz ist immer im grenzenlosen Überfluss

Als spirituelles Wesen sind Sie automatisch immer im Überfluss. Ihr Geist ist wohlhabend! Und weil Sie Geist sind, sind Sie von Natur aus reich. Unser Geist ist jener Aspekt unseres Selbst, über den wir mit Liebe, Frieden, Glück und Freude verbunden sind. Können Sie sich vorstellen, dass sich dieser essentielle Teil von uns mit Armut identifiziert? Sicher nicht, denn das ist unser Ego, die Seite unseres Selbst, welche uns glauben machen möchte, dass wir begrenzt leben, sei es finanziell, intellektuell, beruflich, in welcher Hinsicht auch immer.

Ein spirituelles Leben ist ein Leben im Überfluss in jeder Hinsicht. Wenn wir uns erlauben, uns von Natur aus und von innen heraus als wohlhabend und reich zu sehen, dann erschaffen wir diese Art von Geld und Wohlstand auch in der äußeren Welt. Spiritualität bedeutet Ausdehnung, Wachstum, Entfaltung und genau das gleiche bedeutet Geld.

Ihre Seele, Ihre Essenz strebt nach Wachstum und Ausdehnung und sie tut dies über die verschiedensten Lebenserfahrungen. In dieser Hinsicht ist Geld ein wunderbares Werkzeug, das Ihnen ein erfüllendes Leben erlaubt!

Das bedeutet übrigens nicht, dass Geld alles perfekt macht. Auch nicht, dass Geld zur Quelle des ewigen Glücks wird. Es bedeutet schlicht, dass Geld eine Möglichkeit ist, die Erfahrungen im Leben zu machen, die Sie sich wünschen. Geld ist nicht die Antwort auf alles, aber auf vieles. Von Geld „als die Wurzel allen Übels“ zu denken wird uns auf unserem Weg nicht helfen. Wenn Sie Geld als eine Chance auf viele verschiedene Erfahrungen sehen können, wird das Wachstum, das in der Konsequenz entsteht, in völligem Einklang mit einem spirituellen Leben stehen.

Geld ist energetisch betrachtet neutral

Das Geld an sich ist weder gut noch schlecht. Es ist Papier! Es macht keine bewussten Entscheidungen und ist daher neutral. Es ist die Haltung und die Energie mit der wir mit Geld umgehen, die bestimmt, ob sich Geld gut oder schlecht anfühlt. Geld, welches auf Kosten anderer zu uns kommt, fühlt sich mit Sicherheit nicht gut an, da es auf egozentrische, egoistische Weise gemacht wurde. Wenn umgekehrt Geld verdient wurde, in dem anderen Menschen gedient war, da es auf liebevolle Weise eingesetzt wurde, fühlt sich dieses gut an.

Wenn Ihre persönlichen Taten gütig und verantwortungsvoll sind, dann werden das auch Ihre Finanzen sein. Es ist die Ausdehnung Ihrer Energie, das bedeutet: So wie Sie mit Ihrem Geld umgehen, so ist die Energie und die Schwingung, die Ihr Geld dann hat.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle einen bewussten Umgang mit Geld pflegen

Ich habe kürzlich mit einer befreundeten Yogalehrerin gesprochen, die meinte: “Finanzielle Fülle sollte ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen. Stell Dir unsere Welt vor, wenn jeder einen bewussten, achtsamen Umgang mit seinem Geld pflegen würde.“ Recht hat sie. Was für ein Konzept! Was, wenn wir alle Geld nur noch bewusst, liebevoll, gütig und erhaltend einsetzten? Können Sie sich vorstellen, wie das wäre? Wenn wir verstehen, dass wir die Möglichkeit haben auf diese Art über die Welt zu denken, ist dies ungeheuer stärkend und ermächtigend und kann wirklich helfen, unsere Beziehung zu Geld in einem ganz neuen Licht zu sehen.

Für den Umgang mit Geld in einer nicht spirituellen Art und Weise gibt es genügend Beispiele. Erfreulicherweise gibt es aber auch immer mehr Menschen und auch Unternehmen, die ihren Wohlstand nutzen, um der Welt zu helfen. Wenn wir Geld haben, haben wir die Resourcen um Gutes zu tun, es gibt uns die Möglichkeit, vielen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. Auf ganz ursprüngliche Art und Weise ist es das, was Spiritualität eigentlich bedeutet.

Behalten wir also in Erinnerung: Geld an sich ist weder gut noch schlecht, aber wenn wir es so einsetzen, dass es unser eigenes Leben und das anderer im besten Sinne bereichert, ist es schlicht ein wunderbares, spirituelles Tool. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Herzlichst,

Ihr Uwe Pettenberg

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