Getestet: die vegane "Whole Food Box"

Von Lina Nagel
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
whole-food-box

Nur pflanzliche, vollwertige Produkte aus kleinen Manufakturen, frei von Zucker, Weißmehl und Zusatzstoffen – die Whole Food Box ist ohne Zweifel sehr gesund. Wie alltagstauglich die Box ist, hat EAT SMARTER getestet.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Seit Ende 2015 verschicken Rosa und Johann Koppelmann die "Whole Food Box" (EAT SMARTER berichtete): ausschließlich vollwertige, vegane Produkte ohne Zucker und Weißmehl. Zielgruppe der Box sind laut Rosa Koppelmann "Menschen, die sich vollwertiger und pflanzlicher ernähren möchten und die mit dem Angebot überfordert sind, weil uns in den Supermärkten auch in den veganen Abteilungen so viel "Junk" begegnet. Denen möchten wir zeigen, dass es auch gesunde "Fertigprodukte" und Alternativen gibt. Außerdem aber auch alle, die Spaß an dem Entdecken von neuen Produkten haben."

Doch wie praktikabel ist die Whole Food Box im Alltag? EAT SMARTER durfte sich überzeugen und die "April-Box" testen. 

1) Die Box

whole-food-box-packshot

Gemäß dem nachhaltigen Gedanken hinter der Whole Food Box kommt das Paket ohne Polsterung aus Plastik aus. Holzwolle dient als Schutz für die Produkte. Hübsch sieht die Verpackung zudem auch aus – ein positiver erster Eindruck. 

2) Die Produkte 

Neun Produkte sind in der April-Box verpackt. Im Einzelnen: 

Alle Produkte machen einen hochwertigen Eindruck und sind liebevoll verpackt. "In unsere Box kommen immer sowohl Basics zum Kochen und Snacks, außerdem oft ein Getränk, ein Gewürz, ein Tee... ", erklärt Rosa Koppelmann die Zusammensetzung der Boxen, die monatlich variiert; "außerdem müssen alle Produkte frei von raffiniertem Zucker, frei von weißem Mehl, frei von hinzugefügten Ölen und frei von Zusatzstoffen sein. Und natürlich frei von tierischen Bestandteilen."

3) Und, schmeckt´s? 

Einen absoluten Favoriten hat die Redaktion schnell gefunden: das Rauchmandelmus! Es macht sich in Dressings ebenso gut wie in Gemüsegerichten. Schnell weg waren auch die gerösteten Sojabohnen und die Magic Berry Superfood Bowl – letztere ist mit Milch oder Joghurt verrührt wirklich ein tolles Frühstück. Auf weniger Gegenliebe stieß der gefriergetrocknete Fruchtsnack, der in seiner Konsistenz nicht überzeugte. 

Als schneller Snack zwischendurch punktete der "Raw Pud" mit rohem Kakao und Chiasamen. Schnell mit 100 ml Flüssigkeit, zum Beispiel Kokosmilch, angerührt, und fertig ist der Nachtisch. 

Noch unberührt im Regal stehen die Jackfrucht und der Reismix. Während beim Reis schlicht die Gelegenheit fehlte, war es bei der Jackfrucht das Rezept. Hier bietet jedoch der Blog der Whole Food-Betreiber Anregungen: Hier gibt es beispielsweise ein Rezept für Jackfrucht-Frikassee. Einfacher und schneller ginge die Umsetzung, wenn Rezeptvorschläge der Box bereits beilägen. Für die Blog-Lösung entschieden sich die Gründer, "weil wir versuchen, ressourcenschonend zu arbeiten und daher nicht so viel Papier zum Beispiel für Rezepte verbrauchen wollen." Bei erklärungsbedürftigen Produkten würden jedoch immer Rezept-Flyer der Hersteller beigelegt. 

Fazit: Wer Lust hat, sich jeden Monat neu von pflanzlichen, vollwertigen Produkten kleiner Hersteller überraschen zu lassen, ist mit der Whole Food Box gut bedient. Ergänzt mit guten, regionalen Lebensmitteln, hilft die Box Veganern, sich pflanzlich und gesund zu ernähren. Wer sich selbst überzeugen möchte: Hier geht es zur Abo-Bestellung

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar