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Softdrinks schaden der Fruchtbarkeit

Von Aaron Jöcker
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen einen interessanten Fakt zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. Heute informieren wir Sie darüber welchen Einfluss der tägliche Konsum von Softdrinks auf die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen haben könnte.

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Studie zur Ernährung

Ob im Fertigessen, als Zutat im Gebäck oder in Süßigkeiten – Zucker steckt in vielen Lebensmitteln. Wir Deutschen bekommen nicht genug von der süßen Versuchung.

Dies schlägt sich nicht nur auf unseren Hüften nieder, sondern vor allem auch in unserer Gesundheit. Die Liste der ernährungsabhängigen Krankheiten ist lang. Sie umfasst unter anderem Typ 2 Diabetes, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten. Darüber hinaus steht eine ungesunde, zuckerreiche Ernährung in Zusammenhang mit einem verfrühten Einsetzen der Menstruation bei Frauen und einer schlechteren Qualität der Spermien bei Männern.

Da ein Großteil des verzehrten Zuckers aus Getränken wie Softdrinks oder Energydrinks stammt, liegt es nahe, einen genaueren Blick darauf zu werfen, welche Auswirken ihr regelmäßiger Konsum für Paare mit Kinderwunsch haben könnte.

Amerikanische Studie untersucht Zusammenhang zwischen Softdrinks und Fruchtbarkeit

Wissenschaftler der Boston University School of Public Health (BUSPH) führten nun erstmals eine Studie mit 3828 Frauen und 1045 ihrer männlichen Partner durch. Veröffentlicht wurde diese Studie in der Fachzeitschrift „Epidemiology“.

Durch die internetbasierte, prospektive Kohortenstudie "PRESTO" erhielten die Forscher Informationen über relevante Lebensstilfaktoren, die Ernährung und die medizinische Vergangenheit der Teilnehmer. Diese umfasste ebenfalls den Verzehr von gezuckerten Getränken wie Softdrinks. Die Teilnehmerinnen wurden alle zwei Monate erneut befragt. Dies geschah über einen Zeitraum von 12 Monaten oder bis eine Schwangerschaft festgestellt wurde.

Ergebnisse relevant für Frauen und  Männer mit Kinderwunsch

Bei sowohl Frauen wie auch Männern konnte ein hoher Verzehr von gezuckerten Getränken mit einer schlechteren Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden. So sank bei einem täglichen Softdrink-Konsum die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft um 20 Prozent. Die Fruchtbarkeit der Frauen sank um 24 Prozent, während die von Männern um satte 33 Prozent abnahm.

Wer täglich Energydrinks trank, schädigte seine Fruchtbarkeit sogar noch mehr. Die Zahl dieser Teilnehmer war jedoch recht gering. Die Studie fand übrigens keinen Zusammenhang zwischen verminderter Fruchtbarkeit und Fruchtsäften oder Light-Getränken.

Wissen zum Mitnehmen!

Der tägliche Verzehr von gezuckerten Getränken wie Softdrinks oder Energie-Getränken wird laut einer aktuellen Studie in Verbindung mit einer schlechteren Fruchtbarkeit gebracht. Wer täglich zu Cola, Fanta & Co. greift, senkt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft um bis 20 Prozent. Fruchtsäfte oder Light-Softdrinks zeigten keine derartigen Auswirkungen.

Zur Studie ►

 

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