EAT SMARTER kostenloses Probeheft 5/2020

10 findige Tipps für schlanke Mütter

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 01. Sep. 2020
Schlank nach der Schwangerschaft

Nach der Geburt des ersten Kindes gibt es wahrlich wichtigere Themen als einen flachen Bauch. Im Lauf der kommenden Monate wird aber nach und nach der Gedanke auftauchen, ob die schlanke Linie jemals zurückkehren wird. Oder ist es jetzt vorbei mit sexy Kurven? „Nein!“, sagt EATSMARTER und macht mit 10 Tipps und Infos schönen Mamitas Mut.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Die Geburt
  2. Rückbildung legt die Basis für gesunde Fitness
  3. Kommt Zeit, kommt Sport
  4. Abnehmen und Stillen
  5. Sport und Stillen
  6. Diät und Stillen
  7. Willkommen zurück, straffe Brust
  8. Willkommen zurück, straffer Bauch 
  9. Schöner schieben

Das Baby ist gesund und futtert sich täglich mehr Speck an – zur Freude der Eltern. Die frisch gebackene Mutter würde für sich selbst allerdings gerne das Gegenteil behaupten. Wo früher ein straffer Bauch war, ist nach einigen Monaten immer noch ein weiches Polster. Das lässt sich ändern: EATSMARTER präsentiert die besten Tipps und Infos, um nach der Schwangerschaft wieder fit zu werden.

Waage zur Kontrolle

1. Die Geburt

Schon durch die Geburt verliert die werdende Mutter fünf bis sieben Kilo Körpergewicht. Das teilt sich folgendermaßen auf: Das Baby wiegt in der Regel zwischen 2,5 und 4,5 Kilo, die Plazenta etwa 500 Gramm, das Fruchtwasser 1,5 Kilo. Dazu verliert die Gebährende etwa 300 Gramm Blut und einen Teil der Wassereinlagerungen.

2. Rückbildung legt die Basis für gesunde Fitness

Raus aus dem Krankenhaus, rein in die Jogginghose? Bitte nicht! Jede Mutter muss sich mindestens im Wochenbett schonen und erst mal den Alltag mit Baby wuppen. Jetzt auch noch Sport einzuplanen, kann schnell überfordern und auch die Gesundheit gefährden.

Frühestens sechs bis acht Wochen nach der Geburt sollten Frauen zunächst mit der Rückbildungsgymnastik beginnen. Diesen Kurs zahlt sogar die Krankenkasse. Er ist wichtig, um den Beckenboden zu straffen und so die Basis für künftige Fitness-Pläne zu legen.

3. Kommt Zeit, kommt Sport

Frühestens wenn die Rückbildung abgeschlossen ist, sollte die frisch gebackene Mutter an "richtigen" Sport denken. Dabei gilt es, Sportarten zu meiden, die den Beckenboden unnötig strapazieren: Jogging, Tennis, Volleyball oder Aerobic stehen (noch) auf der roten Liste.

Ideal sind allerdings Schwimmen, Pilates oder Yoga. Erst wenn die Frauenärztin grünes Licht gibt, sind auch belastendere Hobbys wieder sinnvoll.

4. Abnehmen und Stillen

Experten zufolge ist es für die Rückbildung des weiblichen Körpers sinnvoll und gesund, zu stillen. Die Kilos sollen auf diese Weise schneller verschwinden, die Mutter sich nach und nach von Schwangerschaft und Geburt erholen. Das Stillen kostet natürlich auch viel Kraft und Energie. Der Effekt der purzelnden Pfunde tritt etwa ab dem vierten Stillmonat ein.

Hier können Sie tolle , um das Stillen gemütlich und komfortabel zu gestalten.

Viel Trinken ist wichtig!

5. Sport und Stillen

Sport und stillen – passt das zusammen? Ja! Hauptsache, die Frau fühlt sich dabei wohl und beherzigt einige Dinge: Mütter, die ihre Babys stillen, haben anfangs häufig unangenehm pralle Brüste. Sie können ihr Kind immer vorm Sport anlegen, damit das spannende Gefühl nicht das Training beeinflusst.

Es ist auch wichtig, beim Sport ausreichend zu trinken und sich nicht zu verausgaben, denn Stress wirkt sich negativ auf die Muttermilch aus.

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6. Diät und Stillen

Ausgewogen essen – ja, Diät halten – nein! Weil das Stillen die Mutter buchstäblich aussaugt, muss sie in dieser Zeit gut auf ihren Energiehaushalt achten: Experten empfehlen mindestens 1.800 Kalorien pro Tag. Viele Mütter bemerken diesen gesteigerten Energiebedarf in Form von Heißhunger auf Torte oder Schokolade.

Boykottiere dieses Verlangen nicht komplett, aber reduzier es auf ein gesundes Maß. Eine strengere Diät ist nicht angebracht, denn die Muttermilch ernährt das Baby mit lebenswichtigen Stoffen. Achte deshalb auf Lebensmittel, die reich an Kalzium, Magnesium, Zink, Vitaminen und Folsäure sind.

7. Willkommen zurück, straffe Brust

Viele Mütter empfinden das Bindegewebe ihres Körpers nach der Geburt als Staatsfeind Nummer 1.  Ein Problem mit diesem Teufel haben fast alle Frauen: Vor allem die Form des Busens verändert sich.

Nach dem Stillen bildet sich der Drüsenkörper in den Brüsten zurück, der Hautmantel darüber ist nun zu weit. Stützende Fettreserven aus der Schwangerschaft sind bald aufgebraucht, daher wird die Brust wieder kleiner. Helfen können jetzt Wechselduschen und spezielle Fitness-Übungen.

8. Willkommen zurück, straffer Bauch 

So klein wie die Brust einige Zeit nach der Geburt wirkt, so groß bleibt wiederum der Bauch. Die Muskeln sind gedehnt, Fettpolster haben sich eingelagert. Was hilft? Die Zeit. Um sich zu regenerieren, braucht der Körper etwa so lange wie die Schwangerschaft angedauert hat.

Sport kann natürlich nie schaden, aber erwarte nicht zu viel in zu kurzer Zeit. Unterstützen kannst du die Regeneration zusätzlich mit einer Massage, die die Durchblutung und den Stoffwechsel anregt.

9. Schöner schieben

Wer ein Baby hat, lernt die Umgebung schnell zu Fuß kennen. Während die Lütten schlafen, wandern Mama und Papa zig Kilometer durch ihre Heimat. Die beste Gelegenheit, etwas für die Fitness zu tun: etwa „schöner schieben“!

Die Schultern straffen sich, der Blick geht geradeaus, der Beckenboden richtet sich auf. Dieses schonende Training darf bereits in den ersten Tagen nach der Geburt angewandt werden.

10. 
Ausnahmen bestätigen die Regel

Nicht jede Frau hat das Glück, eine unkomplizierte Spontangeburt zu erleben. Nach einem Kaiserschnitt muss man mit dem schonenden Training rund vier bis fünf Wochen warten. Erst, wenn alles gut verheilt ist und man sich fit genug fühlt, sind die ersten Übungen erlaubt.

Die Rückbildung muss leider noch länger warten. Auch Mütter mit Dammverletzungen sollten vorsichtiger mit ihrem Körper umgehen. Im Zweifel kann die Frauenärztin am besten einschätzen, wann wieder Zeit für sportliche Bewegung ist.


 
Toller Artikel, endlich mal eine physiologische und normale Sicht auf die Zeit nach der Schwangerschaft! Die Hebammen als Expertinnen parallel zu den Gynäkologen hätten noch erwähnt werden können, sonst einfach klasse!
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