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Brot backen mit der Brotbackform

Von Leonie Busse
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Brot backen in der Brotbackschale

Wir Deutschen lieben unser Brot – zum Frühstück, auch gern mal mittags, und besonders abends! Doch immer mehr Industriebrote fluten die Brottheken. Warum also nicht lieber selber Brot backen? Ich habe die Brotbackform von Lekué ausprobiert. Ist das Brotbacken sehr aufwendig? Oder kann ich mit der Brotbackschale Zeit sparen?

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Inhaltsverzeichnis

  1. Brot backen mit der Brotbackform
  2. Ökobilanz vom Brot backen mit der Brotbackform
  3. Brot backen mit der Brotbackform?
    1. Lekué Brotbackform
  4. Kostenvergleich: Brot kaufen vs. Brot backen
  5. Wie groß ist das Helferpotenzial der Brotbackform?
  6. Fazit

Brot backen mit der Brotbackform

Die Brotbackschale von Lekué kostet 24,94 Euro. Mitgeliefert wird eine Gebrauchsanweisung inklusive zwei Rezepten. Die Brotbackform besteht aus Silikon und ist bpa-frei. Mit ihr soll man Brot wiegen, kneten, backen und aufbewahren können – so soll das Brotbacken vereinfacht werden und weniger Abwasch anfallen.

Für wen ist die Brotbackform geeignet?

Die Brotbackform von Lekué eignet sich für jeden, der gerne selber Brot backen möchte. Natürlich ist es aufwendiger, das Brot selber zu machen, als es irgendwo zu kaufen – aber es schmeckt auch weitaus besser, kann ganz nach eigenen Vorlieben gemischt werden und man kennt alle Zutaten. 

Ich habe die kleine Version der Brotbackschale getestet – das heißt, für eine Person reicht das Brot für etwa vier bis fünf Mahlzeiten. Kauft man jedoch die große Brotbackschale (oder besser gleich zwei), kann man sehr gut auf Vorrat backen und kann auf den Brotkauf bald ganz verzichten. 

Die Brotbackform richtet sich sowohl an Gelegenheitsbäcker als auch an erprobte Brotbäcker, da sie vor allem den Backvorgang erleichtern will und für weniger Abwasch sorgt.

Ökobilanz vom Brot backen mit der Brotbackform

Brot backen mit der Brotbackform

Die Brotbackschale ist aus bpa-freiem Silikon. Zudem benötigt man zum Brot backen wirklich nur diese Brotbackform – das heißt, der Abwasch fällt lediglich für ein Teil an. Somit spart man Wasser und Zeit. Backt man mehrere Brote gleichzeitig, ist dies ebenfalls energiesparend. 

Wer selber Brot backt, kann besser abschätzen, welche Portionen benötigt werden – so sollten auch weniger Reste anfallen. Generell empfiehlt sich, wenn mehr gebacken als benötigt wird, den Rest einzufrieren und bei Bedarf wieder auftauen zu lassen.

Ich habe in dieser Kategorie nichts auszusetzen und vergebe daher 5 von 5 Sternen

Brot backen mit der Brotbackform

Brot backen mit der Brotbackform?

Ich habe sowohl das Brot im Backofen als auch in der Mikrowelle gebacken – und bin zu 50 Prozent zufrieden. Die Anwendung war in beiden Fällen sehr leicht und einfach, doch nur der Ofen konnte mich mit dem fertigen Brot überzeugen. 

Lekué Brotbackform

Preis 24,94 Euro
Hersteller Lekué
Bezugsadresse Bei Amazon bestellen
Inhalt Eine Platin-Silikon Brotbackschale


Wie gut funktioniert das Brot backen mit der Brotbackform?

Zunächst habe ich das Brot im Ofen gebacken. Das Wiegen, Mischen und Kneten funktionierte einwandfrei in der Brotbackform. Danach ging es schon ab in den Ofen. Da ich die kleine Brotbackschale verwendet habe, befürchtete ich, dass der Teig überlaufen würde – doch nur ein winziger Tropfen fiel beim Backen im Ofen heraus.

Das Herauslösen des Brots nach dem Backen war auch sehr einfach. Durch das Material ist hier auch kein zusätzliches Einfetten der Brotbackform nötig – das spart also auch ein paar extra Kilokalorien.

Leider konnte ich das Brot nicht bei 225 Grad backen, so wie es eigentlich vorgesehen ist, weil die Brotbackschale nur bis 220 Grad hitzebeständig ist. Einige Brotrezepte geben sogar eine Temperatur von bis zu 250 Grad vor. Den Untergrund aus Leinsamen, den das Rezept vorschlägt, musste ich natürlich auch weglassen – das ginge nur bei einer klassischen Kasten-Brotbackform.

Brot backen in Brotbackform in der Mikrowelle

Der Härtetest war dann das Backen in der Mikrowelle, denn der Hesteller verspricht, dass man das mit der Brotbackform auch kann. Ich war sehr skeptisch, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass 2,5 Minuten in der Mikrowelle tatsächlich ein Brot hervorbringen würden. 

Das Brot zu mischen war ebenfalls sehr einfach, das Rezept hatte nur vier Zutaten und die waren schnell vermengt. Nach einer Stunde Ruhen war der Teig schön aufgegangen und es ging ab in die Mikrowelle. Doch nach 2,5 Minuten auf höchster Stufe war das Brot noch immer etwas feucht, also habe ich es nochmal weiter backen lassen. 

Brot backen in der Mikrowelle

Das Resultat? Das Brot hatte tatsächlich eine fluffige Teigkonsistenz und warm schmeckte es auch ganz gut. Doch nachdem es etwas abkühlte, war die Konsistenz bereits etwas gummihafter. Das Brot löste sich aber auch hier sehr schnell und einfach aus der Form. Nochmal würde ich mein Brot aber nicht in der Mikrowelle backen, da warte ich lieber etwas länger und bekomme ein knuspriges Brot aus dem Ofen.

Das Backen im Ofen hat aber sehr gut geklappt, die Brotbackform war leicht zu handhaben und leicht zu reinigen. Einziges kleines Manko ist die Hitzebeständigkeit und das Mikrowellenbrot. Dennoch bin ich von der Brotbackschale als Zeitsparer überzeugt und die Anwendung war wirklich sehr leicht, daher vergebe ich in dieser Kategorie 4 von 5 Sternen

Kostenvergleich: Brot kaufen vs. Brot backen

Für ein gutes Bio-Brot beim Bäcker zahlt man durchschnittlich etwa 5 Euro. Will man selber das Brot backen, kauft man die Zutaten einzeln. So sind durchschnittlich die Preise der Zutaten:

  • 1 Kg Bio-Weizenmehl: 1,50 Euro
  • Ein Bio-Hefewürfel: 0,55 Euro
  • 1 Kg Bio-Körnermischung: 2 Euro
  • 200 ml Bio-Zitronensaft: 1,29 Euro

Je nach Rezept kommen noch weitere Zutaten wie etwa Honig oder andere Körner und Samen hinzu. Die Zutaten reichen natürlich für mehr als ein Brot, im Schnitt etwa für mindestens vier Brote. 

Einen exakten Preis kann man so natürlich nicht ausrechnen, da jedes Rezept anders ist, eine Hochrechnung würde aber etwa ein bis zwei Euro pro Brot ergeben. Die Zutaten selber zu kaufen ist also weitaus günstiger – die einmalige Anschaffung der Brotbackform rentiert sich über die Zeit definitiv.

Der Ofen wird nicht vorgeheizt und läuft bei 220 Grad für eine Stunde. Backt man gleich zwei oder drei Brote auf einmal, nutzt man die Energie des Ofens natürlich optimal aus – eine Stunde kostet da etwa 75 Cent. 

Im geschätzten Endpreis schneidet das selbst gebackene Brot also besser ab als das Gekaufte. In der Kostenkategorie vergebe ich daher auch 5 von 5 Sternen

Brot backen: Brotbackform

Wie groß ist das Helferpotenzial der Brotbackform?

Ich bin begeistert von der Brotbackform – ich habe damit zum ersten Mal selber Brot gebacken und war erstaunt, wie einfach das geht. Gefreut habe ich mich besonders über den wenigen Abwasch am Ende. Lediglich die Brotbackform musste in die Spülmaschine und die Arbeitsfläche gereinigt werden. 

Das Herauslösen des Brotes ging sehr einfach. Da ich die Brotbackform nicht einfetten musste, können hier sogar noch ein paar Kalorien gespart werden. Auch das finde ich smart! 

Außerdem geht nichts über den Geschmack von ofenfrischem Brot, das man selber gebacken hat. Nach vier Tagen hatte ich das Brot aufgegessen, da war es auch immer noch in einem guten Zustand. Ich denke, länger als fünf Tage sollte man es jedoch nicht aufbewahren.

Wenn man direkt mehrere Brote backt, kann man auch den Rest einfrieren und so einen kleinen Brotvorrat anlegen. Hier würde ich empfehlen, Brothälften einzufrieren – so sind sie bereits portioniert und leichter aufzutauen. Dazu kann das Brot einfach bei Zimmertemperatur ruhen. 

Das Brot backen in der Mikrowelle hat mir persönlich nicht gut gefallen, wenn es aber mal sehr schnell gehen soll – oder man keinen Backofen zur Verfügung hat – ist dies auch eine Option, die die Brotbackform bietet. Funktioniert hat es einigermaßen, eine Geschmacksexplosion war es jedoch nicht. 

Einen kleinen Abzug gibt es dafür, dass man mit dieser Form ein bisschen eingeschränkt ist: Man kann zum Beispiel keine andere Form machen oder etwa einen Körnerboden. 

Den Backvorgang erleichtert die Brotbackform jedoch auf jeden Fall, daher gebe ich beim Helferpotenzial 4 von 5 Sternen!

Fazit

Brot backen: Mein Fazit


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