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09. Februar 2018

Kein Mikroplastik mehr in Duschgel!

In Schweden werden kosmetische Produkte mit Kunststoffteilchen verboten. Umweltschützer hoffen, dass das Verbot bald in ganz Europa gilt.

Duschgel
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Welche Kosmetikartikel werden verboten?

Die schwedische Regierung geht einen notwendigen Schritt, um Mikroplastik in unseren Gewässern zu verringern: Ab dem 1. Juli 2018 dürfen keine neuen Kosmetikartikel in die Regale von Drogerien oder Supermärkten aufgenommen werden, die kleine Kunststoffteilchen für reinigende oder polierende Zwecke enthalten. Vorhandene Lagerbestände müssen natürlich nicht sofort entsorgt, dürfen aber nur noch bis zum 1. Januar 2019 verkauft werden. 

Vom Plastikverbot betroffen sind abwaschbare Kosmetika wie Zahnpasta, Gesichts- und Körperpeeling, Duschgel und Shampoo. Nach der Verwendung gelangt das darin enthaltene Mikroplastik über Haushaltsabwässer in die Kanalisation und auf diesem Weg auch in Oberflächengewässer. Gerade in Kosmetikprodukten ist die Verwendung von Mikroplastik unnötig, denn es gibt Inhaltsstoffe, die die gleiche Funktion erfüllen können, aber deutlich weniger schädlich sind.

Duschen

Warum ist Mikroplastik so ein großes Problem? 

Täglich landen unfassbar große Mengen Kunststoff in unseren Weltmeeren, die von Fischen und anderen Meereslebewesen aufgenommen werden und so in die Nahrungskette gelangen. Mikroplastik macht zwar nur einen geringen Anteil des gesamten Kunststoffs in den Weltmeeren aus, ist dafür aber besonders tückisch. Die winzigen Partikel können nämlich in vielen Reinigungsanlagen nicht herausgefiltert werden. 

Schweden macht den ersten Schritt

Eigentlich wollte Stockholm eine EU-weite Regelung abwarten, doch diese dauerte den Schweden zu lange. Die EU-Kommission hat zwar der Europäischen Chemikalienagentur Echa den Auftrag erteilt, im Rahmen der vorgelegten Plastikstrategie einen Vorschlag zur Begrenzung von Mikroplastik zu erarbeiten. Doch bis ein Vorschlag ausgearbeitet ist und beschlossen wird, können noch zahlreiche Monate vergehen.

Darum hat sich Schweden für einen Alleingang entschieden. Wir können nur hoffen, dass diese Entscheidung ein deutliches Signal für Brüssel und andere EU-Staaten ist und dass bald auch Produkte wie Make-up, Haut- und Sonnencreme verboten werden, die nicht sofort abgespült oder ausgespuckt werden.

Wir haben noch einen Tipp für Sie: Wenn Sie Ihre Kosmetik selber machen, können Sie schon jetzt ohne Probleme und großen Aufwand auf Mikroplastik verzichten. So tun Sie nicht nur sich, sondern auch der Umwelt, etwas Gutes! 

(jab)

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