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Food-Trends
21. Juli 2015

Customizing - der frische Trend aus den USA

Esskultur in den USA, das bedeutet längst nicht mehr nur fettiges Fast Food. Abseits der "Food Deserts" hat Trendforscherin Hanni Rützler eine erfreuliche – und gesunde – Vielfalt entdeckt, ganz zugeschnitten auf die Wünsche der Kunden.

Denn dann könnten wir wahrnehmen, dass sich jenseits des Atlantiks in den letzten Jahren viel, sehr viel geändert hat. Natürlich gibt es nach wie vor Regionen, die die Amerikaner selbst und zu recht als „food deserts“ bezeichnen, als kulinarische Wüsten. Ihnen aber stehen kulinarische blühende Landstriche wie etwa Kalifornien gegenüber, mit denen wir uns im reichen Mitteleuropa lieber vergleichen sollten.

Customization: Der Kunde wählt selbst

Die exzellente Ausgangsqualität, der hohe Anteil von Bio-Produkten, die Frische der Lebensmittel, die man in den meisten Supermärkten findet, ist beeindruckend. Und während wir uns beim Einkauf von kleinen Snacks, Sandwiches und Lunch-Paketen vielfach mit vorgefertigten, standardisierten und schon stundenlang in Plastikfolie eingeschweißten Varianten zufrieden geben müssen – Stichwort: Schinken oder Käse – , ist es in kalifornischen Delis, Supermärkten und Schnellservice-Restaurants längst üblich, dass der Kunde alle Komponenten selbst auswählen kann und Sandwiches, Tacos & Co vor seinen Augen frisch zubereitet werden. Customization nennen wir diesen Trend – die Personalisierung eines Angebots oder einer Dienstleistung. Ganz individuell zugeschnitten auf die Wünsche des Kunden.

Ein Trend, der auch in der amerikanischen Systemgastronomie kaum mehr zu übersehen ist. Edelbürger-Anbieter wie In-N-Out-Burger, Smashburger oder The Counter haben Customization – die ganz individuelle Komposition eines Burgers – ebenso zum Markenzeichen erhoben wie die Sweetgreen-Kette, die im Osten der USA in bislang 30 Filialen Suppen, Salate, Tacos und Wraps nach den persönlichen Vorlieben der Kunden zusammenstellt und dabei vor allem auf absolute Frische und hohe sensorische Qualität setzt.

„I love it“, heißt - in Anspielung auf einen berühmten Werbeslogan – mein grammatikalisch richtiges Resümee meiner aktuellen amerikanischer Erfahrungen.

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Bisherige Kommentare

 
Schön das dies auch mal jemand schreibt. Wir erleben das schon ein paar Jahre bei unseren Urlauben in Florida. Es gibt dort sehr viele sehr gute Restaurants in denen alles frisch zubereitet wird und oft auch in Bio-Qualität und Regional. Das hat alles seinen Preis, wie bei uns auch. Wer im Urlaub billig essen will, wird es dort finden, aber dann halt Fast Food - wie überall auf der Welt. Wir kaufen dort auch gerne im Supermarkt ein und kochen selbst - die Qualität der Ware ist sehr gut. Gleichens kann ich übrigens auch über England sagen. Als wir vor ein paar Jahren eine Englandreise gemacht haben wurden wir sehr belächelt und es wurde uns viel Vergnügen mit dem schlechten Essen gewünscht. Wir haben drei Wochen lang sehr gut gegessen und hatten keinen einzigen Reinfall oder Fast Food. Das Essen war gut, frisch und einfallsreich. Es hat genau soviel gekostet wie bei uns in einem guten Lokal, aber wieso sollte es auch weniger kosten? Wie schon oben geschrieben, gute Ware hat ihren Preis.