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Fingerbreite-Methode: Portionsgrößen richtig schätzen

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018
Fingerbreite-Methode

In Zeiten von XXL-Größen bei Getränken und Maxi-Sizes bei Gerichten fällt es vielen Menschen zunehmend schwerer, Portionsgrößen richtig einschätzen zu können. So landet oft eine zu groß portionierte Mahlzeit auf dem Teller und mit ihr jede Menge Extrakalorien. Abhilfe soll jetzt die Fingerbreite-Methode verschaffen: Ohne das Benutzen einer Waage soll sie dabei helfen, die Essensmengen wieder präziser abschätzen zu können.

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Die Fingerbreite-Methode

Um die Menge und das Gewicht einer Mahlzeit auf dem Teller oder eines Getränks im Glas besser einschätzen zu können, kann die Fingerbreite der eigenen Hand als Maß dienen. In einer Studie der University of Sydney untersuchte Wissenschaftlerin Alice Gibson diesen Zusammenhang und veröffentlichte die Ergebnisse im Juli 2016 im Journal of Nutritional Science (1).

Für die Fingerbreite-Methode werden die Anzahl der Finger mit den geometrischen Formeln für Volumen und Dichte von Lebensmitteln kombiniert und ermöglichen so eine genauere Einschätzung von Portionsmengen sowie -gewicht. Neben dieser Methode wurden auch noch weitere Möglichkeiten wie etwa die der Messgrößen von Faust, Fingerspitzen oder Daumen getestet.

Die Studie

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie sollten 42 im Vorfeld gewogene Lebensmittel mithilfe der Fingerbreite-Methode sowie anderen Haushaltsmethoden wie etwa mit Löffeln, Messbechern oder Ähnlichem hinsichtlich der wahrgenommenen Portionsgröße beurteilen.

Das Ergebnis: Mit der Fingerbreite-Methode wurden 80 Prozent der zu beurteilenden Lebensmittel mit einer Abweichung von höchstens 25 Prozent eingeschätzt – im Vergleich dazu erreichten nur 29 Prozent der genutzten Haushaltsmethoden diesen Wert.

Automatisierte Einschätzung in Zukunft

Die Forschung auf diesem Gebiet steht erst am Anfang, soll jedoch weiterhin fortgesetzt werden. Studienleiterin Alice Gibson sieht großes Potential in der Fingerbreite-Methode – vor allem in der Verbindung mit Smartphone-Apps, die dabei helfen könnten, die Portionsmengen automatisiert zu ermitteln.

Die potentielle Möglichkeit einer präziseren Einschätzung von Mahlzeiten- und Getränkegrößen würde es Ernährungsberatern deutlich erleichtern, spezielle und personifizierte Ernährungsempfehlungen zu geben und den Klienten in seinem Alltag zu unterstützen.

In diesem Video stellt Alice Gibson Ihre Studie vor:

(jbo)

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