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Essen für die Ohren: die besten Tipps für gesundes Hörvermögen

Von Milena Schwindt
Aktualisiert am 11. Feb. 2022

Eine ausgewogene und vitaminreichen Ernährung kann unseren Körper auf vielen Wegen unterstützen. Auch unsere Sinnesorgane und deren natürliche Funktion können mit bestimmten Vitaminen und Nährstoffen gestärkt werden. Wir verraten Ihnen gemeinsam mit dem Akustik-Spezialisten audibene welche Lebensmittel unsere Ohren fit halten, wie Sie Ihr Hörvermögen am besten checken können und welche leckeren Rezepte ein echter Ohrenschmaus sind.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Essen für die Ohren: Niacin / Vitamin B3
  2. Essen für die Ohren: Eisen
  3. Essen für die Ohren: Omega 3 Fettsäuren
  4. Gesundes Hörvermögen erhalten: Darauf sollten Sie achten
  5. Über audibene

“Iss deine Möhren, die sind gut für die Augen” – das haben Sie sicherlich schon einmal gehört. Aber wussten Sie, dass auch unsere Ohren von einigen Vitaminen und Nährstoffen in bestimmten Lebensmitteln profitieren können? Tatsächlich werden für alle Prozesse in unserem Körper, auch für die akustische Wahrnehmung, Nährstoffe, gesunde Fettsäuren und Vitamine benötigt. So werden die Nervenzellen, welche das Signal vom Ohr in unser Gehirn übermitteln, optimal versorgt. Wir verraten, welche Nährstoffe besonders wichtig sind, in welchen Lebensmitteln sich die “Nahrung fürs Ohr” versteckt und wie Sie diese genussvoll zubereiten.

Essen für die Ohren: Niacin / Vitamin B3

Das wasserlösliche Niacin, das aus Nicotinsäure und Nicotinamid besteht und auch unter dem Namen Vitamin B3 bekannt ist, trägt als Bestandteil von Enzymen besonders zu Stoffwechselprozessen in unserem Körper, dem Erhalt gesunder Haut und dem Muskelgewebe bei.

Aber auch als Unterstützung für gesunde Ohren kann Niacin punkten. Einer Studie (1) an Mäusen des Weill Cornell Medical Colleges und des Gladstone Institutes zufolge, kann der chemischer Stoff Nicotinamid Ribosid, der im Niacin vorkommt, durch Lärm verursachten Hörverlust verhindern bzw. im Nachhinein reduzieren. Besagter Stoff soll laut der Studie dazu beitragen, dass die Verbindung zwischen den Haarzellen, die den mechanischen Reiz aufnehmen, erhalten bleiben. 

Unser Körper kann Niacin über Lebensmittel aufnehmen oder es aus der Aminosäure Tryptophan bilden. Allerdings wird das meiste Tryptophan in unserem Körper zur Bildung von Eiweißen genutzt. Daher ist der Körper auf eine zusätzliche Zufuhr von Niacin über die Nahrung angewiesen. Grundsätzlich ist Niacin zwar in fast allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, jedoch meist in sehr geringen Anteilen. In einigen Lebensmitteln ist der Niacin-Gehalt jedoch überdurchschnittlich hoch.

Dazu zählen bestimmte Fischarten wie Sardellen, Thunfisch, Lachs oder Makrele aber auch mageres Fleisch vom Rind, Kalb, Schwein oder Geflügel. Veggies können mit pflanzlichen Lebensmitteln wie Mungobohnen, Erdnüssen und Pilzen ihre Niacin Zufuhr erhöhen. Allerdings sollten sie auf die Zufuhr von Niacin mittels Nahrungsergänzungsmitteln verzichten, da diese häufig zu hoch dosiert sind. Generell gilt: Niemals mehr als 20 Milligramm Nicotinsäure oder 900 Milligramm Nicotinamid pro Tag aufzunehmen.

Essen für die Ohren: Eisen

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass wir den Eisenbedarf unseres Körpers ernst nehmen sollten. Denn der Mineralstoff übernimmt viele wichtige Aufgaben im Körper. So ist das Spurenelement Eisen nicht nur an der Blutbildung beteiligt, sondern unterstützt auch unser Immunsystem und liefert Energie für Muskeln und Gehirn. Allerdings kann unser Körper den Mineralstoff nicht selbst bilden, sondern ist darauf angewiesen, dass wir ihn über die Nahrung aufnehmen. Gerade Frauen haben einen erhöhten Eisenbedarf und rutschen schnell in zu niedrige Eisenwerte.

Dass sich ein Eisenmangel auch negativ auf unsere Ohren auswirken kann, lässt eine Studie (2) vermuten, die auf einen Zusammenhang zwischen Hörverlust und Eisenmangel hinweist. Für die Studie wurden Krankenakten von 300.000 Erwachsenen aus den Jahren 2011 bis 2015 hinsichtlich verschiedener Formen der Schwerhörigkeit verglichen und führten zu dem Ergebnis, dass das Risiko für sensorineuralen Hörverlust bei Personen mit Eisenmangelanämie um 82 Prozent höher war als bei Personen ohne diese Probleme.

Einem Eisenmangel lässt sich auch über die Ernährung und die damit verbundene Aufnahme verschiedener Lebensmittel entgegenwirken. Der Körper nimmt vor allem tierische Eisenquellen wie dunkelrotes Fleisch von Rind, Kalb und Wild besonders schnell auf. Aber auch pflanzliche Lebensmittel wie etwa Kürbiskerne, Rote Bete, Linsen, Haferflocken, Quinoa oder Pistazien sind besonders reich an Eisen.

Essen für die Ohren: Omega 3 Fettsäuren

Wussten Sie, dass Sie auch mit Omega 3 Fettsäuren Ihren Ohren etwas Gutes tun können? Denn die mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden von unserem Körper genutzt, um Gewebshormone zu bilden und dadurch zahlreiche unterschiedliche Prozesse im Körper zu steuern. Omega 3 Fettsäuren können beispielsweise die Fließeigenschaften des Bluts verbessern und so die Durchblutung in den feinen Gefäßen des Innenohrs unterstützen.

In Lebensmitteln wie Olivenöl, Leinöl, Rapsöl oder Hanföl sowie in vielen Fischarten sind die wertvollen Omega 3 Fettsäuren enthalten. Ein guter Grund also, um öfter leckere Fischgerichte zuzubereiten. Wenn der Fisch dann auch noch mit feuriger Chili verfeinert wird, haben Sie eine ideale Mahlzeit für Ihre Ohren. Denn das im Chili enthaltene Capsaicin kann die Haarzellen im Ohr stärken und zusätzlich vor möglichen Schäden schützen.

Gesundes Hörvermögen erhalten: Darauf sollten Sie achten

Neben den zahlreichen Lebensmitteln, die zu einem gesunden Hörvermögen beitragen können, gibt es natürlich auch ein paar schwarze Schafe, die sich auch negativ auf Ihr Hörvermögen auswirken können. Werden Zucker, Koffein oder Alkohol in zu großen Mengen genossen, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Verengung der Blutgefäße im Innenohr führen. Sollte so keine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen oder Sauerstoff mehr möglich sein, droht sogar ein Hörsturz.

Grundsätzlich gilt: Schwierigkeiten beim Hören sollten stets mit einem Arzt abgeklärt werden und eine radikale Ernäherungsumstellung sollte auch nur in Rücksprache mit diesem erfolgen. Zudem ist es ratsam, das eigene Gehör regelmäßig mittels eines Hörtests überprüfen zu lassen. Melden Sie sich dafür direkt beim Akustiker-Spezialisten audibene an.

Auf www.audibene.de finden Sie viele weitere spannende Informationen rund um das Thema "Hören im Alltag".

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