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Wissenschaftlich geprüft

Anchovis

Von Kira Tessel
Aktualisiert am 17. Feb. 2022
© Unsplash/ Bernd Dittrich
© Unsplash/ Bernd Dittrich

Sardellen, Sardinen und Anchovis – was ist der Unterschied? In unserer Warenkunde erfahren Sie alles Wissenswerte über Anchovis, was es beim Einkauf zu beachten gibt und wie sie in leckeren Rezepten verarbeitet werden können.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Das sollten Sie über Anchovis wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
    4. Sorten
  2. Wie gesund sind eigentlich Anchovis?
  3. Einkaufs- und Küchentipps für Anchovis
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  4. Zubereitungstipps für Anchovis 
  5. FAQs – die häufigsten Fragen
    1. Wie sehen Anchovis aus?
    2. Was ist Anchovispaste?

Das sollten Sie über Anchovis wissen

Was genau sind Anchovis? Sind Anchovis Sardellen? Und was ist der Unterschied zwischen Sardellen und Sardinen? Als Anchovis werden allgemein die Europäischen Sardellen bezeichnet, die in salzige oder süß-saure Lake eingelegt sind.  

Sardinen und Sardellen haben nicht nur einen ähnlich klingenden Namen, sondern haben auch ihre schmale Form und die silbrige Haut gemeinsam. Sie sollten jedoch nicht verwechselt werden. Die beiden Speisefische gehören zu den Heringsfischen, wobei Sardellen eine deutlich kleinere Fischart sind. 

Herkunft

Bei Anchovis handelt es sich um die Europäische Sardelle (Engraulis encrasicolus).

Saison

Da Anchovis häufig in Konserven angeboten werden, sind sie ganzjährig erhältlich. 

Geschmack

Wie schmecken Anchovis? Durch ihre lange Reifezeit in Salzlake von teilweise über zwei Jahren, haben Anchovis eine eher mürbe Konsistenz. Ihr Aroma ist extrem intensiv und salzig. 

Sorten

Echte Anchovis sind allgemein ein Fischprodukt (Anchose) aus europäischen Sardellen, die filetiert, eingesalzen und fermentiert wurden. Insbesondere in der Süd- und mitteleuropäischen Küche werden sie als würzende Zutat verwendet. 

Sprotten, die ähnlich wie Sardellen gesalzen und konserviert werden können, werden häufig als unechte Anchovis bezeichnet. Diese sind vor allem in der skandinavischen Küche beliebt und schmecken deutlich milder als Anchovis aus Sardellen. 

Wie gesund sind eigentlich Anchovis?

Als würzige Zutat sind sie besonders beliebt, aber wie gesund sind Sardellen und Anchovis? In 100 Gramm Anchovis stecken gut 20 Gramm Eiweiß. Dieser Nährstoff ist für zahlreiche Prozesse in unserem Körper unerlässlich. Vor allem für Muskeln, Knochen, Haut, Haare und Nägel ist Eiweiß essentiell. Obendrein stecken in Anchovis wertvolle Mineralstoffe und Vitamine wie Vitamin D, Jod, Eisen, Magnesium, Zink und eine Reihe von B-Vitaminen (1),(2). 

Hier erfahren Sie die Nährwerte von Sardelle (Anchovis) (2):

Nährwerte von Anchovis Pro 100 Gramm
Kalorien 102
Kohlenhydrate 0 g
Eiweiß 20,1 g
Fett 2,3 g 

Einkaufs- und Küchentipps für Anchovis

Einkauf

Sardellen und Anchovis werden meist mit Salz konserviert und in Öl eingelegt verkauft. In frischer Form sind sie eher in den Mittelmeerländern zu finden. Zu kaufen sind sie unter anderem in gut sortierten Supermärkten, Feinkostgeschäften oder online.  

Lagerung

Anchovis sind durch ihre Konservierung in Salz recht lange haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt genaueren Aufschluss über den Verfall. Nach dem Öffnen sollten Anchovis im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Tage verbraucht werden. 

Vorbereitung

Wie isst man Anchovis? Aufgrund ihres starken Aromas und hohen Salzgehalts sind Anchovis weniger für den direkten Verzehr bestimmt. Vielmehr werden sie als würzige Zutat verwendet oder zu Sardellenpaste als universelles Würzmittel verarbeitet. 

Zubereitungstipps für Anchovis 

Da Anchovis ein besonders würziges Aroma haben werden sie in vielerlei Speisen eingesetzt. In beliebten Gerichten wie Vitello Tonnato, Hackbällchen in Kapernsoße (Königsberger Klopse) oder Caesar Salad sind Anchovis oder Sardellenpaste eine besondere Zutat und runden den Geschmack ab. Auch auf Pizza Napoli (Anchovis, Oliven, Kapern), Pasta oder zu Tapas sind Anchovis häufig gesehen. Zu frischem Brot und Öl oder in einer Olivenpaste schmecken Anchovis ebenso hervorragend. 

FAQs – die häufigsten Fragen

Wie sehen Anchovis aus?

Anchovis sind kleine, feine eingelegte Fischfilets und erinnern optisch an kleine Heringe. 

Was ist Anchovispaste?

Die würzige Fisch-Paste besteht aus Anchovis bzw. Salzsardellen, die zu einer streichfähigen Masse zerkleinert sind. Anchovispaste schmeckt sehr salzig und wird gerne als Würzmittel für Saucen und Co. verwendet.  

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