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Sophia Thiel

Muss man sich schämen, wenn man dick ist?

Natürlich nicht! Die Zeiten, als ein paar Pfunde zu viel als menschlicher Makel galten, sind glücklicherweise vorbei. Dennoch unterstellen gedankenlose Mitmenschen rundlichen Zeitgenossen zu Unrecht Bequemlichkeit und Disziplinlosigkeit.

Schämen
Wer deutliches Übergewicht mit sich herumträgt, braucht deshalb eine Menge Engagement, um sich beispielsweise im Beruf gegen schlanke, "dynamisch" wirkende Mitwettbewerber durchzusetzen. Die Traumjobs gehen an Übergewichtigen oft vorbei. Das zeigt sich auch im Gehalt. Aus US-Studien weiß man, dass rundliche Manager im Schnitt weniger verdienen als normalgewichtige oder sehr schlanke. Als Antwort auf die wachsende Herausforderung, welche die Adipositas-Epidemie für Gesundheit, Wirtschaft und Entwicklung bedeutet, traf die Europäische Ministerkonferenz der WHO im Jahr 2006 eine Vereinbarung zur Bekämpfung der Fettleibigkeit. Darin forderten die Gesundheitspolitiker unter anderem "ein Gleichgewicht zwischen der individuellen und der staatlichen Verantwortung" und dass "die alleinige Schuldzuweisung an den Einzelnen nicht akzeptiert werden darf". Alle beteiligten Regierungen sind aufgerufen, Gesetze zu schaffen, um notwendige Maßnahmen wie die Verbraucheraufklärung und die Gestaltung einer bewegungsfreundlichen Umwelt konsequent und nachhaltig durchzusetzen. Fazit: Nicht nur der Einzelne muss etwas tun, um seine Figur zu halten, auch Politik und Gesellschaft tragen Verantwortung.

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