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Sommer, Sonne: So schützen Sie Ihre Haut!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 10. Nov. 2020

Sonnenbrand ist schmerzhaft und schadet der Haut. Doch wie schützt man sich am besten vor einem solchen und den schädlichen Sonnenstrahlen? Wir geben die besten Tipps.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Hautschutz: Eincremen ist das A und O
  2. Der richtige Lichtschutzfaktor
  3. Wo muss ich cremen?
  4. Verhindern Sie Schlimmeres
  5. Viel trinken hilft
  6. Auch Medikamente können helfen
  7. Vorsicht bei Brandblasen

1. Hautschutz: Eincremen ist das A und O

Etwa eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen, sollten Sie sich gut eincremen. Außerdem sollten Sie mehrmals am Tag nachcremen. Für einen durchschnittlichen Körper benötigt man etwa 35 ml pro Anwendung – seien Sie also nicht zu sparsam, denn meist verwenden Menschen zu wenig Sonnenschutzmittel. Auch bei wasserfestem Sonnenschutzmittel ist das Nachcremen unerlässlich. Aber Achtung: Häufiges Eincremen erhöht nicht den Lichtschutzfaktor. Wird Ihre Haut also trotzdem rot, verwenden Sie unbedingt einen höheren Lichtschutzfaktor. 

2. Der richtige Lichtschutzfaktor

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Die Haut verfügt über eine gewisse Eigenschutzzeit. Mit Lichtschutzfaktor 10 können Sie diese beispielsweise um das zehnfache verlängern und so einen Sonnenbrand verhindern. Reicht die Eigenschutzzeit z. B. 10 Minuten, so können Sie mit Lichtschutzfaktor 10 insgesamt 100 Minuten in der Sonne bleiben. Der Schutz vor schädlichen UVB-Strahlen steigt mit dem Lichtschutzfaktor.

Lichtschutzfaktor Schutzniveau
50+                              sehr hoch
30/50                         hoch
10/20/25                  mittel
6/10                            niedrig

3. Wo muss ich cremen?

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Natürlich sollten Sie sich überall dort eincremen, wo die Sonnenstrahlen hinkommen. Doch über dies hinaus verfügt unser Körper über sogenannte Sonnenterrassen, Stellen die im Stehen stärker für einen Sonnenbrand gefährdet sind. Hierbei handelt es sich um: Stirn, Nasenrücken, Ohren, Wangenknochen, Schultern, Unterlippe. Auch die Außenseite der Arme und die Handrücken sind gefährdet. Außerdem sollten Sie auf die Füße achtgeben und, wenn sie kurze Shorts oder Röcke tragen, im Sitzen auch auf die Oberschenkel.


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4. Verhindern Sie Schlimmeres

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Kündigt sich der Sonnenbrand durch Rötungen nach dem Sonnenbad an, dann sollten Sie die gereizte Haut direkt behandeln, denn ein richtiger Sonnenbrand entwickelt sich erst nach 4–6 Stunden.  Duschen Sie zum Beispiel kalt und cremen Sie sich danach mit einer Bodylotion oder einem Après-Sonnenprodukt ein. Dies versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit. Cremes mit Vitamin C und Vitamin E können zusätzlich beim Abheilen eines Sonnenbrandes helfen. 

5. Viel trinken hilft

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Mit einem Sonnenband geht ein Flüssigkeitsverlust einher, da die Haut entzündet und erwärmt ist. Trinken Sie deshalb reichlich. Besonders Kinder sollten bei Sonnenbrand viel trinken. Reichen Sie am besten Wasser, aber auch isotonische Getränke und Saftschorlen. Diese liefern Salz und Elektrolyte.

6. Auch Medikamente können helfen

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Medikamente wie Ibuprofen können helfen, weil sie entzündungshemmend wirken. Sie können die Beschwerden verringern und sogar dafür sorgen, dass der Sonnenbrand nicht so stark wird, da es sich hierbei um einen Entzündungsprozess im Körper handelt. Sprechen Sie aber in jedem Fall mit Ihrem Arzt, ob ein Einsatz von Medikamenten für Sie sinnvoll ist. 

7. Vorsicht bei Brandblasen

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Wenn der Sonnenbrand so stark ist, dass sich sogar Blasen bilden, oder sich die Haut großflächig ablöst, dann ist Vorsicht geboten. Gehen Sie in jeden Fall zum Arzt und versuchen Sie nicht die Blasen selbst zu öffnen oder ähnliches. Denn die offene, entzündete Haut ist ein Nährboden für Bakterien.

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