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Der Knoblauchpresse-Test

Von Leonie Busse
Aktualisiert am 18. Mär. 2021
Knoblauchpresse Test

Der Knoblauchschneider und Knoblauchpresse Test: Ich wollte wissen, welches Prinzip besser funktioniert, die Knoblauchpresse oder der Knoblauchschneider? Und wie schneidet das Kultgerät von Genius aus dem Fernsehen im Vergleich mit den Konkurrenten ab? Hier gibt es den ausführlichen Knoblauchpresse-Test!

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Inhaltsverzeichnis

  1. Knoblauchpresse-Test: drei Geräte im Vergleich
  2. Welche Knoblauchpresse ist für was am besten?
  3. Genius Knoblauchschneider
  4. WMF Knoblauchschneider
  5. Rösle Knoblauchpresse
  6. Knoblauchpresse Test: Fazit
  7. Knoblauchpresse-Test: Video

Knoblauchpresse-Test: drei Geräte im Vergleich

Der  kostet 19,95 Euro und funktioniert wie eine Pfeffermühle.

Der  kostet 40,99 Euro und ist ebenfalls wie eine Pfeffermühle zu verwenden, besteht allerdings aus Cromargan Edelstahl.

Die  kostet 33,13 Euro und funktioiniert wie eine übliche Knoblauchpresse – verspricht allerdings eine vereinfachte Reinigung.

Knoblauchpresse-Test: Welche ist am besten?

Welche Knoblauchpresse ist für was am besten?

Knoblauch ist sehr empfindlich und einige Gourmets raten davon ab, Knoblauch zu pressen, da der Geschmack dadurch bitter wird. Die Knoblauchschneider von WMF und Genius funktionieren daher mit einem Schneidmechanismus. Hierbei werden die Zehen wie in einer Pfeffermühle an die Klingen gedrückt und durch die äußere Klinge abgeschnitten: Es enstehen perfekte kleine Würfel.

Die Knoblauchpresse von Rösle presst den Knoblauch, kann sogar ungeschälte Zehen verarbeiten.

Vor- und Nachteile der beiden Mechanismen? Während beim Pressen einige Köche behaupten, der Geschmack würde bitter, beweisen einige Studien, dass beim Pressen am meisten Allicin freigesetzt wird. Dies ist der Stoff im Knoblauch, der krebsvorbeugend wirkt und die Durchblutung anregen kann. Der Knoblauchschneider verbraucht hingegen die ganze Zehe und es bleiben keine Reste. 

Ich bin gespannt, welche Knoblauchpresse beziehungweise Knoblauchschneider im Test am besten abschneiden: Ob man gewürfelten oder gepressten Knoblauch haben möchte, ist dann wohl letztlich Geschmackssache.

Genius Knoblauchschneider

Knoblauchpresse-Test: Genius

Knoblauchpresse Test: Genius Knoblauchschneider

Der Genius Knoblauchschneider kostet 19,95 Euro und ist somit das günstigste Modell im Test. Er funktioniert wie eine Pfeffermühle und ist ein absolutes Kultgerät: Bekannt aus dem TV wie sein Kollege der Nicer Dicer, den ich bereits getestet habe. 

Genius Knoblauchschneider

Preis 19,95 Euro
Hersteller Genius

Wie gut funktioniert der Knoblauchschneider?

Anwendung & Dauer

Für diesen Knoblauchschneider muss die Zehe zunächst geschält werden. Dann können jedoch gleich mehrere Zehen gleichzeitig verarbeitet werden. Die Anwendung ist sehr einfach: Das Gerät wird aufgeschraubt, die geschälten Knoblauchzehen hinein, Deckel wieder draufschrauben und den Schutz unten abnehmen. Dann wird, wie bei einer Pfeffermühle gedreht und heraus kommen perfekte kleine Knoblauchwürfelchen.

Bis die Würfel herauspurzeln muss man ein paarmal drehen, hier ist aber kein großer Kraftaufwand nötig und nach wenigen Sekunden hat man den Knoblauch auf dem Brett. Es bleibt nichts von der Knoblauchzehe hängen, alle Würfel können mit leichtem Klopfen herausgeholt werden. Sehr nachhaltig!

Knoblauchpresse Genius

Während der Anwendung viel einmal das vordere Schneidmesser ab, nachdem ich es aber wieder festgedrückt habe, gab es keine Probleme mehr.

Das Prinzip ist denkbar einfach und im Nu kommen die Würfel aus dem Knoblauchschneider heraus. Nur das Zusammenbauen und Vorbereiten der Zehe raubt etwas Zeit: 4 von 5 Sternen. 

Ergebnis

Das Ergebnis ist einwandfrei, kleine, perfekte Knoblauchwürfel. Es bleibt nichts von der Knolle stecken. 5 von 5 Sternen. 

Reinigung

Das Gerät besteht aus fünf Teilen, die alle problemlos auseinandergebaut werden können. Da von der Knoblauchzehe nur einzelen Würfel im Gerät hängen bleiben, ist die Reinigung nicht sehr aufwendig. Die Knoblauchpresse kann in den Geschirrspüler getan werden. Nach der Wäsche waren allerdings noch ein paar kleine Knoblauchstücke in dem Gerät, daher gibt es hier nur 4 von 5 Sternen. 

Preis-Leistung

Knapp 20 Euro sind für eine Knoblauchpresse schon nicht wenig, das Ergebnis ist den Preis aber definitiv wert. Aufwand, Zeit, Reinigung und Anwendung sind sehr zufriedenstellend. Da im Knoblauchpresse Test ein ähnliches Modell mit etwas hochwertiger Qualität ist, gibt es in puncto Material einen kleinen Abzug und so kommt der Genius Knoblauchschneider auf 4 von 5 Sternen

Fazit

Knoblauchpresse Test Fazit

WMF Knoblauchschneider

Knoblauchpresse-Test: WMF

Knoblauchpresse Test: WMF Knoblauchschneider

Der WMF Knoblauchschneider kostet 40,99 Euro. Das Gerät wird ebenfalls wie eine Pfeffermühle verwendet, ist allerdings aus Cromargan Edelstahl.

WMF Knoblauchschneider

                                                                                                                                             
Preis 40,99 Euro
Hersteller WMF

Wie gut funktioniert der Knoblauchschneider?

Anwendung & Dauer

Da dieses Modell wie die Knoblauchpresse von Genius funktioniert, muss auch hier zunächst der Knoblauch geschält werden. Dann ist auch hier die Anwendung sehr einfach: Gerät aufschrauben, Knoblauchzehen hinein, Deckel draufschrauben und losdrehen. Und schon kullern – nach kurzer Wartezeit – perfekte kleine Knoblauchwürfelchen heraus.

Auch dieser Knoblauchschneider benötigt keinen großen Kraftaufwand und macht seine Arbeit sehr gut. Durch die Größe der Würfel blieben keine Reste von der Knoblauchzehe und nichts muss weggeschmissen werden. Alles, was im Gerät hängen bleibt, kann mit leichtem Klopfen herausgeholt werden.

Ein sehr leichtes Anwendungsprinzip, perfekte Knoblauchwürfel in wenigen Umdrehungen: Top! 4 von 5 Sternen

Knoblauchpresse WMF

Ergebnis

Die Würfel sind perfekt geformt, es fallen keine Reste an und bleibt nichts in der Knoblauchpresse stecken. Ich haben ichts einzuwenden: 5 von 5 Sternen

Reinigung

Das Gerät besteht – wie der Küchenhelfer von Genius – aus fünf Teilen. Auch diese lassen sich schnell auseinanderbauen und können in den Geschirrspüler gegeben werden. Nach dem Waschgang: Perfekt gereinigt. Keine Knoblauchreste, kein Knoblauchgeruch mehr. Daher bekommt der WMF Knoblauchschneider sogar 5 von 5 Sternen.

Preis-Leistung

Für gute 40 Euro hat die Knoblauchpresse wirklich was drauf, allerdings sind es dennoch 40 Euro für eine Knoblauchpresse. Da er seinen Job gut macht, aus hochwertigem Material gefertigt ist und das Knoblauchschneiden zum Kinderspiel macht gibt es 4 von 5 Sternen

Fazit

Knoblauchpresse Fazit WMF

Rösle Knoblauchpresse

Knoblauchpresse-Test: Rösle

Knoblauchpresse Test: Rösle Knoblauchpresse

Die Knoblauchpresse von Rösle kostet 33,13 Euro und ist das klassischste Modell im Test. Die Besonderheit daran ist der vollkommen ausklappbare Innenteil der Presse und die dadurch einfache Reinigung des Küchenhelfers.

Rösle Knoblauchpresse

Preis 33,13 Euro
Hersteller Rösle

Wie gut funktioniert der Knoblauchschneider?

Anwendung & Dauer

Diese Knoblauchpresse funktioniert wie die klassischen Knoblauchpressen, das Einsteigermodell sozusagen. Die Knolle wird in das Fach gelegt und dann wird die Presse zusammengedrückt: Die Zehe wird zerquetscht und kommt durch das dünne Gitter heraus.

Doch Rösle hat die Knoblauchpresse optimiert: Durch einen speziellen Mechanismus, muss die Presse nicht mit großer Kraft zugedrückt werden, dadurch fällt das Knoblauchpressen leichter. Außerdem kann dieser Küchenhelfer sogar ungeschälte Knoblauchzehen auspressen. Und das funktioniert tatsächlich! Hin und wieder ist dadurch zwar etwas Schale in dem Zerquetschten, das lässt sich aber schnell rausfischen.

Wird nicht geschält, so schlägt diese Knoblauchpresse die anderen beiden Geräte in der Geschwindigkeit, auch die Anwendung ist super einfach und man kann noch schneller loslegen. Heraus kommt allerdings eher ein Mus, keine perfekten Würfel. Wie anfangs erwähnt, gibt es hier unterschiedliche Annahmen, welche Methode zum Schneiden oder Pressen von Knoblauchzehen am besten ist.

Allerdings kann man mit dieser Knoblauchpresse nur eine Zehe zur Zeit verarbeiten, die anderen beiden Knoblauchschneider können gleich mit mehreren Zehen aufgeladen werden. Zudem bleiben stets Reste zurück, die zu Grob für das Gitter sind. Dennoch ein tolles Gerät und 4 von 5 Sternen

Knoblauchpresse Rösle

Ergebnis

Hier wird nicht geschnitten sondern gepresst, daher kommt eher ein Mus heraus. Doch daran ist nichts auszusetzen – selbst ungeschälte Zehen liefern ein top Ergebnis, kleine Schalenstückchen können einfach schnell rausgepickt werden. 5 von 5 Sternen.

Reinigung

Das Gerät besteht aus nur einem Teil, hat allerdings eine Optimierung erhalten: Das häufigste Problem bei Knoblauchpressen ist das nervige Reinigen danach. In dem kleinen Fach wird mit Messern oder andern Hilfsgeräten herumgestochert, um die Knoblauchreste herauszuholen. Dies bleibt einem bei der Rösle Knoblauchpresse erspart, denn hier wurde das Gelenk so konzipiert, dass die Presse auseinandergebogen werden kann und sich alle Teile dadurch trennen.

Jetzt können die Reste ganz einfach abgenommen werden. Danach kann die Knoblauchpresse ebenfalls in die Geschirrspüle gegeben werden, allerdings stecken danach in dem kleinen Gitter noch ein paar Knoblauchreste. Daher gibt es hier – trotz innovativer Reinigungsoptimierung – nur 4 von 5 Sternen.

Preis-Leistung

33 Euro für diesen Klassiker von Rösle. Ist er sein Geld wert? Ja, denn das Ergebnis ist top, die Anwendung und Reinigung einfach und das Material ebenfalls hochwertig. Dennoch ist es kein günstiger Küchenhelfer. Daher hier ebenfalls nur 4 von 5 Sternen.

Fazit

Knoblauchpresse Fazit Rösle

Knoblauchpresse Test: Fazit

Knoblauchpresse Testsieger

In diesem Test haben sich alle Knoblauchpressen gut geschlagen, es gibt keine Enttäuschung. Der WMF Knoblauchschneider gewinnt mit einem kleinen Punktvorsprung, den zweiten Platz teilen sich der Genius Knoblauchschneider und die Knoblauchpresse von Rösle.

Jeder Küchenhelfer hat seine Vorteile, die Knoblauchschneider überzeugen durch das saubere Ergebnis, die kinderleichte Anwendung und die Möglichkeit, mehrere Knoblauchzehen gleichzeitig zu verarbeiten. 

Die Knoblauchpresse von Rösle kann allerdings selbst ungeschälte Knoblauchzehen verarbeiten, liefert ebenfalls ein gutes Ergebnis und ist leicht zu reinigen. Falls Sie nach einer Knoblauchpresse suchen, wären sie bei allen drei Geräten definitiv gut bedient. 

Da der Testsieger auch das teuerste Modell ist, kann so aber auch die günstigere Variante erworben werden – ohne großen Verlust. 

Ich habe diese Produkte kostenlos erhalten im Austausch für eine unvoreingenommene Rezension.

Knoblauchpresse-Test: Video

Wir haben den Knoblauchpressen-Test gefilmt, schließlich sieht man da am besten, wie gut alles funktioniert. Schauen Sie also, welches Gerät wirklich für das perfekte Ergebnis sorgt. 

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