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Ist die Lust auf Süßes angeboren?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Süßes ist lecker. Ist die Vorliebe dafür etwa angeboren?

Ist die Lust auf Süßes angeboren? Ist die Lust auf Süßes angeboren?
Noch vor der Geburt entwickeln sich bei jedem Menschen bestimmte Geschmacksvorlieben und Abneigungen. Im Mutterleib mag jedes Baby Süßes, Bitteres und Saures lehnen die Ungeborenen ab. Schon ab dem dritten Monat nehmen sie den Geschmack des süßen Fruchtwassers wahr. So wird das Baby schon früh für süßen Geschmack geprägt. Auch die Muttermilch schmeckt später süß.

Ist die Lust auf Süßes angeboren?


Doch was ist der Grund für die Lust auf Süßes? Der Geschmack sagt uns, ob ein Lebensmittel giftig ist oder nicht. Bitterer und saurer Geschmack signalisiert unserem Gehirn: „Sofort wieder ausspucken. Das Essen ist noch nicht reif oder giftig.“ Die angeborene Abneigung gegen diese Geschmacksrichtungen ist also ein Selbstschutz.

Süßen Geschmack erkennt unser Gehirn sofort als Energiequelle. Außerdem ist dieser ein Zeichen dafür, dass Lebensmittel ungefährlich sind. Denn kaum etwas schmeckt in der Natur süß und ist gleichzeitig giftig.
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