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Matcha

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 20. Feb. 2019

Abwarten und Matcha trinken - so lautet das Motto von lässigen und trendigen Teefans. Keine Frage, das leuchtend grüne Pulver aus einem speziellen grünen Tee ist hip. Ein reiner Modedrink also? Keineswegs: In Japan schlürft man Matcha seit Jahrtausenden nicht zuletzt, weil er gesund ist. Und natürlich schmeckt!

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Inhaltsverzeichnis
  1. Interaktive Infografik zu Matcha
  2. Das sollten Sie über Matcha wissen
    1. Herkunft
    2. Geschmack
  3. Unsere liebsten Matcha-Rezepte
  4. Wie gesund ist eigentlich Matcha?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Matcha
    1. Lagerung
  6. Zubereitungstipps für Matcha

Interaktive Infografik zu Matcha

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann klicken Sie einfach auf den entsprechenden Plus- oder Minuspunkt.

 

Matcha...

  • ...schützt die Körperzellen: Matcha ist besonders reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden und Phenolen, die den Körper bzw. die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Je nach Qualität stecken in Matcha bis zu 137 mal so viele dieser Antioxidantien wie in herkömmlichem grünem Tee.
  • ...macht munter: Matcha ist ein guter Muntermacher, da er Koffein enthält. Er wirkt aber anders als z.B. Kaffee, weil das Koffein an sekundäre Pflanzenstoffe gebunden ist und darum erst eine Weile nach dem Genuss von Matcha im Darm freigesetzt wird.
  • ...fördert die Entspannung: Eine weitere Besonderheit von Matcha ist die Kombination von Koffein und L-Theanin. Diese Aminosäure erhöht das Konzentrations-vermögen, hat aber gleichzeitig einen entspannenden Effekt.
  • ...unterstützt eventuell beim Abnehmen: Ob Matcha tatsächlich ein so potenter Fatburner ist, wie viele behaupten, steht nicht fest. Es gibt zwar Studien, die nahelegen, dass der Körper durch Matcha mehr Energie verbrennt - allerdings existieren auch Studien, die zum Schluss kommen, dass diese Wirkung nicht nachweisbar ist.
  • ...könnte Krebs vorbeugen: Immer wieder liest man auf Internetseiten, dass Matcha eine Art Wundermittel gegen Krebs sei. Das klingt gut, ist aber so noch längst nicht bewiesen. Fest steht: Es sieht so aus, als könnte Matcha zumindest Brustkrebszellen am Wuchern hindern. Zu diesem Ergebnis kamen unabhängig voneinander zwei Forscherteams von der LMU München und der Salford Universität Manchester. Beide Teams haben nach ihren Versuchen Hoffnung, betonen aber auch, dass noch weiter geforscht werden muss.
  • ...hilft dem Herzen: Die antioxidativ wirkenden Pflanzenstoffe in Matcha sorgen auch dafür, dass ein erhöhter Blutfettspiegel und damit das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sinkt. Diese Wirkung ist für herkömmlichen Grüntee mehrfach belegt. Matcha hat aber sogar einen noch größeren Effekt: Da das aus ganzen Teeblättern gemahlene feine Pulver mitverzehrt wird, liefert er dem Körper erheblich mehr Antioxidantien als andere Tees.
  • ...senkt das Diabetes-Risiko: Für Menschen mit einer Insulinresistenz (Vorstufe von Diabetes) kann das Trinken von Matcha ausgesprochen hilfreich sein. Studien zeigen, dass Matcha einen zu hohen Blutzuckerspiegel normalisiert und damit dem Ausbruch von Diabetes entgegenwirkt.
  • ...kann Schwangeren schaden: Je nach Produkt und Menge kann in Matcha soviel Koffein stecken wie in einem starken Espresso. Für Ungeborene im Mutterleib und für Säuglinge wird das schnell zu viel. Experten raten darum werdenden und auch stillenden Müttern, Matcha mit Vorsicht bzw. sparsam zu genießen.

Das sollten Sie über Matcha wissen

Wer die Preise für Matcha kennt, kommt schnell auf die Idee, den Trend-Tee selbst herzustellen. Schließlich ist Matcha ja nichts anderes als zu feinem Pulver gemahlener grüner Tee, könnte man meinen. Aber Achtung: Das stimmt einerseits, andererseits gewinnt man Matcha aber nicht aus irgendeinem Grüntee. Und schon gar nicht samt Stängeln und Stielen – für Matcha nimmt man ausschließlich die jungen zarten Blattspitzen von Tencha Tee.

Nach dem Pflücken dämpft man die kostbare Ernte und trocknet sie anschließend. Damit aus den Blattspitzen Matcha entsteht, zermahlt man sie in Stein- oder Granitmühlen, bis daraus das leuchtend grüne, sehr feine Pulver entsteht. Das Mahlen braucht Zeit: Etwa eine Stunde dauert es, aus Tencha rund 30 g Matcha zu gewinnen.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat von Matcha liegt in Japan; mittlerweile stellt man ihn aber auch in China her.

Geschmack

Matcha schmeckt je nach Herkunft und Qualität leicht bis etwas mehr bitter.

Unsere liebsten Matcha-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Matcha-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich Matcha?

Glaubt man seinen Fans, müsste es Matcha auf Rezept geben. Das japanische Teepulver soll wahre Wunder vollbringen und nicht nur entzündungshemmend wirken, sondern auch das Immunsystem stärken. Manche Forscher meinen sogar, dass Matcha eine Art Wunderwaffe gegen Alzheimer sei und das Wachstum von Krebszellen hemmen könnte.

Wissenschaftlich lässt sich bisher jedoch nur beweisen, dass Matcha ähnlich günstige Effekte für die Gesundheit bringt wie andere grüne Tees auch. Damit man sie voll nutzen kann, müsste man allerdings täglich mehrere Schalen davon trinken.

Das wäre übrigens selbst für Nervöse vermutlich kein Problem. Zwar bringt eine Schale Matcha mit ca. 3 % Koffein etwa so viel von dem anregenden Stoff wie ein Espresso. Aber die Wirkung ist eine andere: Statt nervös zu machen, hat Matcha eher einen angenehm belebenden Effekt.

Fazit nach derzeitigem Wissensstand: Matcha ist ein gesundes Getränk – ein Wundermittel gegen Diabetes, Krebs und andere ernsthafte Erkrankungen scheint er aber nicht zu sein.

Einkaufs- und Küchentipps für Matcha

Lagerung

In Japan bewahrt man ungeöffnete Matcha-Dosen im Gefrierfach auf; nach dem Öffnen wandern sie dann in den Kühlschrank. Dort hält sich Matcha guter Qualität dann bis zu 4 Wochen, wenn Sie es luftdicht verschlossen lagern.

Nehmen Sie Matcha immer nur möglichst kurz aus dem Kühlschrank, sonst zieht das Pulver Feuchtigkeit aus der Luft und oxidiert schnell.

Zubereitungstipps für Matcha

Wie bei grünem Tee gelten auch für die Zubereitung von Matcha feste Regeln. Perfekt wird der Trend-Tee, wenn Sie 1-2 g Matcha mit 100 ml abgekochtem und auf 80°C abgekühlten Wasser aufbrühen. Eine Original-Matcha-Schale muss dabei nicht sein, Sie können auch einfach eine Müslischale oder eine weite Tasse verwenden.

Eine große Oberfläche des Gefäßes macht jedenfalls Sinn, denn nur so klappt es mit dem feinen Schaum auf Matcha: Dafür mit dem sogenannten Chasen, einem speziellen kleinen Bambusbesen, die Mischung an der Oberfläche schaumig schlagen. Natürlich können Sie es auch mit den trendigen Drinks à la Teesalon probieren und Matcha z.B. in heiße Schokolade, Smoothies oder in einen Milch-Mix mischen.

Der typische Geschmack und die leuchtend grüne Farbe von Matcha geben außerdem Puddings, Eis, Cremes, Konfekt und anderen Leckereien einen besonderen Kick.

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Bisherige Kommentare

 
Habe mir kürzlich auf eine kleine 30g Dose gekauft. Schmeckt super lecker! Hatte schon Matchas für weniger Geld probiert, aber die haben alle nicht gut geschmeckt - Qualität kostet eben!
 
Hallo, wo bestellst du den? VG
 
habe matcha schon selbst ausprobiert.es stimmt alles. die wirkung ist klasse. den geschmack kann man variieren.gesund ist es auch. was will man mehr? schöne stressfreie zeit für alle MB

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