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Fit durch die kalte Jahreszeit? Kein Problem!

3 Motivationstipps für dein Wintertraining!

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 23. Sep. 2020

Das ganze Jahr hast du regelmäßig geschwitzt und fleißig trainiert aber mit den ersten Wintertagen verlassen dich schlagartig deine Motivation und dein Durchhaltevermögen? Kein Problem! Denn mit diesen Tipps schaffst du es auch in der dunklen Jahreszeit regelmäßig Sport zu machen und deine Ziele zu erreichen.

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Fitmelonie beim Wintersport

Wer kennt es nicht? Während man im Sommer nach der Arbeit noch voller Energie ist um sich mit Freunden zu treffen, zum Sport zu gehen oder den Abend mit einem Bier ausklingen zu lassen, sagt uns unser Körper im Winter nur noch eins: Hunger. Dunkel. Kalt.

Dann ist die gemütliche Couch meist um ein Vielfaches verlockender als das Fitnessstudio oder eine Laufrunde im Park. Das ist erst einmal kein Grund zur Panik, sondern völlig normal.

Wenn du allerdings feststellst, dass du eigentlich gerne wieder öfter Sport machen willst, dir aber das Durchhaltevermögen und die nötige Motivation zum Sport im Winter fehlen, bist du hier genau richtig! Mit diesen Tipps wird es dir hoffentlich leichter fallen, sporttechnisch wieder richtig durchzustarten.

Wer mich ein bisschen kennt weiß: Für mich ist Sport unverzichtbar – auch im Winter. Das bedeutet jedoch nicht, dass es mir immer leicht fällt. Auch ich bin manchmal lustlos, würde mich lieber mit einer Packung Nachos ins Bett legen als auf dem Crosstrainer zu schwitzen. 

Deswegen habe ich für mich ein paar Tipps ausgearbeitet, mit denen ich Motivationstiefs vermeiden kann und in der dunklen Jahreszeit sportlich aktiv bleibe!

Ziele setzen

Fitmelonie beim Laufen im Winter

Setze dir ein sportliches Ziel für den Frühling!

Wer sagt denn, dass man mit guten Vorsätzen erst im Januar anfangen kann? Am besten setzt du dir jetzt schon ein Ziel, welches du spätestens im Frühling erreichen willst. Dieses Ziel kannst du ganz individuell und nach deinen sportlichen Fähigkeiten festlegen.

Mein Tipp ist es, dass du dir wirklich aufschreibst, welches Ziel du erreichen möchtest, damit du es dir immer wieder vor Augen halten kannst.

Ziele können zum Beispiel sein:

  • 5 km am Stück laufen
  • 10 Liegestütze ohne Pause
  • 2 kg abnehmen
  • Eine Fitness-Challenge
  • Einen Klimmzug ohne Hilfe
  • 15 Minuten Seilspringen

Wie du siehst, ist die Liste der möglichen Ziele lang.  Wichtig ist, dass dein Ziel erreichbar und nicht zu schwer ist. Denn dann tendiert man eher dazu aufzugeben, statt die Zähne zusammenzubeißen. Suche dir wenn möglich ein großes Gesamtziel und teile es in mehrere Teilziele.

Das könnte beispielsweise so aussehen:

Dein Hauptziel ist es 5 km am Stück in einer bestimmten Zeit zu laufen. Dein erstes Teilziel besteht darin, dass du versuchst, 2,5 Kilometer in einer beliebigen Zeit zu laufen.

Dann setzt du dir für diese Distanz ein bestimmtes Zeitlimit und versuchst mit jedem Training näher an deine Wunschzeit zu kommen. Hast du sie erreicht, erhöhst du die Distanz, bis du später deine fünf Kilometer laufen kannst.

Anhand dieser Teilziele könnt ihr euch einen kleinen Plan erstellen, wie ihr schrittweise euer Hauptziel erfolgreich erreicht.

Es werde Licht!

Fitmelonie beim Stretching im Winter

Winter bedeutet Dunkelheit

Während es in den Sommermonaten noch bis in die späten Abendstunden hell ist, verschwindet die Sonne im Winter meist eher als uns lieb ist.

Das hat nicht nur großen Einfluss auf unsere Stimmung, sondern auch auf unser sportliches Durchhaltevermögen und unseren inneren Schweinehund. Der sieht sich nämlich nicht dick einpackt mit Kopflampe durch die Stadt joggen, sondern eher mit einer Tüte Chips auf der Couch.

Deswegen ist es im November und Dezember unglaublich wichtig, dass ihr mindestens ein Training pro Woche bei Tageslicht macht. Am besten natürlich an der frischen Luft. Vielleicht schafft ihr es sogar morgens vor der Arbeit trainieren zu gehen, oder macht euer Workout überwiegend am Wochenende.

Ich persönlich trainiere unter der Woche im Fitnessstudio und versuche meine große Laufrunde (12-18 km) am Samstag oder Sonntag zu absolvieren, da ich kein allzu großer Fan davon bin, um Dunkeln laufen zu gehen.

Das Training bei Tageslicht gibt uns nicht nur einen ordentlichen Motivationsschub, sondern sorgt auch dafür, dass wir unsere Energie- und Vitamin D-Speicher mal wieder richtig auftanken können.

Be prepared! Vorbereitung ist alles

Fitmelonie bei den Aufwärmübungen

Nur die wenigstens von uns kriegen aus einer Laune heraus auf einmal wahnsinnig Lust auf Sport, schnappen sich nach der Arbeit ihre Tasche und machen sich auf den Weg ins Fitnessstudio.

Der Normalfall sieht eher so aus: Zu Hause angekommen, muss erst einmal gegessen und entspannt werden. Danach fällt einem meistens ein, dass man doch eigentlich noch die Wäsche waschen oder die Küche aufräumen wollte. Der Sport bleibt dann oft auf der Strecke.

Daher sollte man bewusst auf ein paar einfache Tricks zurückgreifen, um kleinen Motivationstiefs die Stirn zu bieten und das Durchhaltevermögen zu stärken.

Gib’ mir Rhythmus

Nehmt euch zwei Tage in der Woche, an denen ihr mindestens eine Stunde Zeit habt, Sport zu machen. Diese Tage – bei mir sind es zum Beispiel der Mittwoch und der Freitag – werden von euch für euer Workout geblockt. Vielleicht gibt es einen bestimmten Kurs im Fitnessstudio, an dem ihr teilnehmen möchtet oder ihr habt eine Laufgruppe, die an einem bestimmten Tag joggen geht.

Damit die Sporttage auch im Winter ein fester Bestandteil eures Alltags werden, ist es wichtig, das ihr versucht euch wirklich dran zu halten. Das bedeutet auch, dass ihr versuchen solltet, eure spontanen Verabredungen auf andere Tage zu verlegen.

Ich packe meine Sporttasche und nehme mit ...

Die richtige Vorbereitung ist der Schlüssel für kontinuierliches Training – nicht nur im Winter. Wenn ihr plant, am nächsten Tag Sport zu machen packt ihr eure Sporttasche am besten schon am Abend vorher.

Nichts ist demotivierender als kurz vorm Training noch das Handtuch, die Trinkflasche oder Kopfhörer zu suchen und im schlimmsten Fall erst im Fitnessstudio feststellen zu müssen, dass man nur einen Sportschuh mitgenommen hat.

Eine fertig gepackte Sporttasche kann man übrigens auch prima mit zur Arbeit nehmen oder im Auto lassen, um nach Feierabend auf direktem Weg zum Training zu fahren. So fällt es auch leichter der Versuchung zu widerstehen, sich noch kurz zu Hause auf die Couch zu legen ;-)

Ich hoffe, dass euch meine persönlichen Tipps ein bisschen dabei helfen, um auch in den dunklen Wintermonaten sportlich aktiv und vor allem motiviert zu bleiben!

Liebe Grüße,

Oona

 

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