bookmark_border
URL kopieren
Flipboard
bookmark_border
URL kopieren
chat_bubble
Kommentar
Pinterest
Nächster Artikel
TK Banner

5 Tipps gegen kalte Hände und Füße

Von Maja Seimer
Aktualisiert am 27. Nov. 2019
© Unsplash/ Kira auf der Heide
© Unsplash/ Kira auf der Heide

Viele Menschen haben nicht nur an den Wintertagen kalte Hände und Eisfüße. In den meisten Fällen ist die Ursache eine mangelnde Durchblutung. Mit diesen fünf Tipps sorgen Sie für warme Hände und Füße.

0
Drucken

Inhaltsverzeichnis

  1. Wechselbäder als Start in den Tag 
  2. Bewegung bringt Wärme
  3. Yoga, Chi Gong, Tai Chi 
  4. Wärmende Gewürze
  5. Handwärmer, Wollsocken und Co.
  6. Wissen zu Mitnehmen 

„Brrr, deine Füße sind ja eiskalt!“ Vor allem Frauen bekommen das oft zu hören, wenn Sie sich abends an ihren Liebsten kuscheln. Frauen haben grundsätzlich weniger wärmende Muskelmasse als Männer und neigen auch eher zu einem niedrigen Blutdruck.

1. Wechselbäder als Start in den Tag 

Die meisten Menschen duschen morgens warm. Keine Frage, wenn Sie schlaftrunken aus dem Bett kommen, ist eine warme Dusche angenehmer als kaltes Wasser. Wer sich jedoch traut, auch mal kaltes Wasser an den Körper zu lassen, profitiert auf mehreren Ebenen. Wechselduschen haben zahlreiche Vorteile: Sie vertreiben Müdigkeit, bringen den Stoffwechsel in Schwung, aktivieren die Fettverbrennung und sind vor allem gut für die Durchblutung. 

Wenn Sie morgens mit wechselnd warmen und kalten Wasser duschen, werden Hände und Füße sofort besser durchblutet und damit schön warm. Hier empfiehlt sich besonders die sogenannte Schottische Dusche: 30 Sekunden kaltes Wasser, 30 Sekunden warmes Wasser, 30 Sekunden kaltes Wasser. Wer die Wechselduschen in seine Morgenroutine integriert, verbessert dauerhaft seine Durchblutung und stärkt zusätzlich sein Immunsystem.

Merke!
Wechselduschen fördern die Durchblutung und machen Hände sowie Füße warm.

2. Bewegung bringt Wärme

Kalte Hände und Füße haben meistens etwas mit einem niedrigen Blutdruck zu tun. Es gibt Menschen, die von Natur aus zu einem eher niedrigen Blutdruck neigen. Das ist weiter nicht schlimm und sogar gesund für das Herz-Kreislauf-System. Der Nachteil allerdings: kalte Gliedmaßen. 

Für Menschen mit niedrigem Blutdruck, die schnell frieren, ist Bewegung jeglicher Art das A und O. Wenn Sie morgens schon aktiv sind, starten Sie aufgewärmt in den Tag. Ob Sie entspannt eine Runde joggen oder den Kreislauf mit einem kleinen Workout oder einer Runde Seilspringen in Fahrt bringen, bleibt Ihnen überlassen. Finden Sie eine Variante, die Ihnen leichtfällt und die Sie gut in Ihren Morgen integrieren können.

Merke!
Menschen mit kalten Händen und Füßen haben meist einen niedrigen Blutdruck. Mit Bewegung bringen Sie Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung.

3. Yoga, Chi Gong, Tai Chi 

Wer schon einmal Yoga, Chi Gong oder Thai Chi gemacht hat, kennt die angenehm warm-kribbelnden Hände und Füße nach dem Training. Die verschiedenen asiatischen Techniken regen den Energiefluss im Körper an.

Qi Gong-Übungen etwa spielen in China eine wichtige Rolle, um die Gesundheit zu pflegen und den Fluß der Lebensenergie (Qi) zu harmonisieren. Bestimmte Bewegungsabläufe in den verschiedenen Praktiken helfen die Energien im Körper besser fließen zu lassen – nicht nur für Hände und Füße wohltuend.

Merke!
Yoga, Chi Gong und Tai Chi sind Praktiken, die mit dem Energiefluss im Körper arbeiten. Damit regen sie die Durchblutung in allen Bereichen an und machen Hände und Füße warm.

4. Wärmende Gewürze

Ein würziger Chai Latte oder eine heiße Schokolade mit Zimt – genau die richtigen Getränke für Menschen mit Eishänden und -füßen. Eine ganze Reihe von Gewürzen haben wärmende Wirkungen auf den Körper. Die Frostbeulen unter uns können sich also mit Gerichten, die diese Gewürze beinhalten, einheizen. Der bekannteste Warmmacher ist vermutlich Chili. Wer schon einmal nach einem scharfen Curry Schweißperlen auf der Stirn hatte, weiß wovon die Rede ist. 

Wärmende Gewürze:

  • Ingwer
  • Chili
  • Kardamom
  • Zimt
  • Kakao
  • Muskat
  • Knoblauch
  • Gewürznelken

Merke!
Gewürze wie Zimt, Kardamom, Ingwer und Chili haben eine wärmende Wirkung und vertreiben kalte Hände und Füße.

5. Handwärmer, Wollsocken und Co.

Wer unter eisigen Händen und Füßen leidet, sobald die Temperaturen sinken, kann auf ein paar kleine Helfer zurückgreifen. Ein warmer Tee zum Händewärmen und dicke Wollsocken halten uns besonders in der kalten Jahreszeit warm. Wer am Computer arbeitet und beim Tippen kalte Hände bekommt, kann zu fingerlosen Handschuhen greifen. Auch eine Wärmflasche für die Füße lässt sich super unter dem Schreibtisch platzieren.

Für Winterspaziergänge und Abende auf Weihnachtsmärkten eigenen sich transportable Handwärmer – auch Wärmepad oder Wärmekissen genannt.  

Merke!
Kleine Helfer wie Wollsocken, Wärmflaschen und transportable Handwärmer sollten für Menschen, die schnell frieren, zur Grundausstattung gehören.
 

Wissen zu Mitnehmen 

Die Ursache für kalte Hände und Füße ist in den meisten Fällen ein niedriger Blutdruck. Frauen neigen grundsätzlich eher dazu als Männer. Mit ein paar einfachen Mitteln können Sie jedoch Abhilfe schaffen, Ihre Durchblutung anregen und damit kalte Hände und Füße vertreiben.

Bewegung ist besonders wichtig. Vor allem am Morgen bringt sie den Kreislauf in Schwung und durchblutet den ganzen Körper. Yoga, Chi Gong und Tai-Chi etwa, sorgen zusätzlich dafür, dass die Energien im Körper besser fließen können. Auch Wechselduschen am Morgen sind eine effektive Methode, um den Blutfluss anzuregen. 

Wärmende Gewürze wie Zimt, Ingwer und Muskat heizen zusätzlich ein und sorgen für eine schöne Wärme von innen. Kleine Helfer wie dicke Wollsocken, Handwärmer und wärmende Tees sind vor allem in den Wintertagen praktisch und effektiv.


Smarte Partner – TK und EAT SMARTER
Gemeinsam mit der TK haben wir großes Interesse daran, Sie über wichtige Themen rund um Gesundheit und Ernährung aufzuklären. Mehr über die Zusammenarbeit und die TK erfahren Sie hier.

Schreiben Sie einen Kommentar