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Sport gehört weiter zu meinem Leben

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Maria Höfl-Riesch zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten Sportlerinnen Deutschlands. Auch nach ihrer Profikarriere als Skifahrerin will sich die 31-Jährige natürlich fit halten und eine gute Figur machen. Wir haben mit Ihr über Essensgewohnheiten, Sport und Disziplin gesprochen.

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Maria-Höfl-Riesch

Wie wichtig ist Ihnen Sport auch nach Ihrer Profikarriere?

Maria Höfl-Riesch: Sport hat viele Jahre mein Leben bestimmt. Deshalb konnte ich natürlich auch nicht von jetzt auf gleich mit Sport aufhören, mein Körper ist es ja gewohnt, Sport zu machen. Nur fahre ich jetzt eben nicht mehr Abfahrt und Slalom, sondern halte mich anders fit.

Wie oft machen Sie Sport?

Im Winter bin ich natürlich auch Ski gefahren, wenn Zeit dafür war. Ansonsten mache ich zwar nicht mehr jeden Tag Sport, aber ich versuche es so oft wie möglich. An fünf Tagen in der Woche schaffe ich es normalerweise schon. Das tut mir einfach gut.

Wie genau halten Sie sich fit?

Im Sommer bin ich viel draußen und laufe oder fahre Rad. In unserem Fitnesskeller mache ich gezielte Übungen für bestimmte Körperpartien und Muskelgruppen. Allerdings trainiere ich dabei mit meinem eigenen Gewicht und nicht mit Gewichten, wie z. B. Hanteln oder an Geräten.

Achten Sie auf Ihr Gewicht?

Ich achte darauf, wann, wie viel und was ich esse, allerdings schaue ich nicht sklavisch auf mein Gewicht. Da ich nun weniger Kalorien verbrauche als zu meinen aktiven Leistungssportzeiten, achte ich auf eine bewusste Ernährung und darauf, dass die Energiebilanz stimmt.

Wie sieht ein Tag was Sport und Ernährung angeht bei Ihnen exemplarisch aus?

Am Morgen starte ich mit einer Stunde Ausdauersport, wie z. B. Laufen. Zum Frühstück esse ich dann Müsli mit Sojamilch oder Sojajoghurt und Obst. Zum Mittag- und Abendessen gibt es meist Salat mit Hühnchen oder Fisch mit Gemüse. Generell esse ich sehr wenig Kohlenhydrate. Meine größte Sünde sind Pralinen, Schokolade und Kuchen. Das gönne ich mir ab und an, in Maßen, aber wirklich eher selten. Generell achte ich darauf nicht so viele Milchprodukte zu mir zu nehmen, weil ich Sojaprodukte einfach besser vertrage.

Was halten Sie von Superfoods?

Ich integriere selbst Chiasamen, Gojibeeren und Avocado in meinen Speiseplan. Allerdings halte ich wenig von dem Hype um Superfoods. Sie sind nicht das Non-Plus-Ultra. 

Bei Instagram wird gerade jungen Mädchen ein bestimmtes Schönheitsideal vorgelebt. Die Frauen sind sehr dünn und durchtrainiert. Wie finden Sie das?

Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand viel Sport macht und auf eine gesunde Ernährung Wert legt. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass nicht jede Frau oder jedes junge Mädel so aussehen kann und sollte wie bei Instagram. Denn nicht jede Frau bekommt ein Sixpack, manchmal sind die anatomischen Gegebenheiten einfach anders.  Ich werde auch nie so aussehen. Und man darf nicht vergessen, dass normale Berufstätige auch nicht die Zeit haben, stundenlang am Tag zu trainieren.

Sie haben Ihr eigenes Fitness-Programm „Be you“ entwickelt. Worum geht es?

Das Programm soll, wie der Name schon sagt, dabei helfen, sich wohlzufühlen und mit sich selbst im Reinen zu sein. Die richtigen Übungen helfen dabei, den Körper zu formen und zu festigen. Das ist auch nicht kompliziert. Auf meinem Fitnessportal „mariamachtdichfit.de“ mache ich alle Übungen so vor, dass man sie live vor dem Bildschirm mitmachen kann. Ich finde, so lernt man die Übungen am besten.

Was sind Ihre 3 ultimativen Tipps?

  1. Integrieren Sie Sport in Ihren täglichen Ablauf, z. B. entweder morgens direkt nach dem Aufstehen oder abends nach Feierabend. Gewöhnen Sie Ihren Körper an Bewegung, durch niedrige, intensive Bewegung wird der Stoffwechsel angekurbelt und aktiviert.
  2. Stellen Sie Ihre Ernährung nicht von jetzt auf gleich um, sondern gewöhnen Sie Ihren Körper langsam daran. Achten Sie darauf, dass die Portionen nicht zu groß ausfallen und Sie regelmäßig essen. Fünf Stunden sollten zwischen den Mahlzeiten liegen. Setzten Sie auf weniger Kohlenhydrate und essen Sie dafür mehr Salat, Fisch und mageres Fleisch.
  3. Problemzonen lassen sich gezielt trainieren. Denn bei einem guten Fettstoffwechsel werden diese auch angegriffen. Eine gute Kombination aus Ausdauer- und Muskeltraining ist ideal.

Interview Christin Ilgner-Palaschewski

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